Trekkingreisen in Südamerika und Mittelamerika

Trekking-Touren auch durch Chile

Trekking-Touren auch durch Chile

Trekking — das Wort stammt übrigens aus dem Afrikaans und bedeutet: ziehen — kann man überall in Südamerika und Mittelamerika betreiben. Das Reizvolle daran ist die Verknüpfung einer körperlichen Leistung (dem Wandern/Trekking) mit interessanten Eindrücken, die nun mal bezogen auf Landschaft, Leute, Klima und Tierwelt gänzlich andere sind als in Europa, wenn man Lateinamerika zum Ziel seiner Trekkingtour gemacht hat.

Dabei sind die Unterschiede je nach Zielauswahl natürlich enorm. Während zwar selbst in der Karibik einige höhere Berge die Inseln säumen, ist es in den Hochgebirgen in Ecuador oder Chile schon etwas anspruchsvoller, die geplanten Touren nur mit der eigenen Körperkraft zu bewältigen.

Vom südlichen Feuerland bis zum beinahe an die USA grenzenden Kuba — die Möglichkeiten zum Trekking in Lateinamerika sind schier unbegrenzt, so dass eine Übersicht, welche Dinge man auf seinen Touren erleben kann, kaum Sinn ergäbe.

Klar ist aber, dass man nirgendwo besser die Tierwelt und vor allem die Pflanzenwelt des Gastgeberlandes kennenlernt als bei einer Trekkingtour, wo man teils je nach Planung der Tour mitten in der freien Natur übernachtet, campt und schläft. Auch Trekking fernab jeglicher Zivilisation ist in Südamerika und Mittelamerika möglich, genauso wie die minutiös durchgeplante Gruppenreise, bei der man am Ende des Tages in ein perfekt vorbereitetes Bett fällt und erst beim nächsten Sonnenaufgang wieder in Kontakt mit der südamerikanischen Flora tritt.

Eins zeichnet aber alle Trekking-Touren in Südamerika und Mittelamerika aus: Beinahe alle Impressionen, ob nun in Bezug auf die Landschaft oder auf die Tierwelt, in Bezug auf das Klima oder auf die Strände und Meere — sie bieten völlig andere Ansichten als es sie in Europa zu erleben gibt. Nicht zu vergessen, dass eine Trekkingtour ja nicht den kompletten Teil des eigenen Urlaubs bedeuten muss. Es ist eine gute Idee, an eine eher anstrengende Trekkingtour noch einige Tage Strandurlaub oder eine Tauchwoche anzuhängen. So könnte man die Herausforderungen Amerikas mit den extrem angenehmen Seiten verbinden, ohne womöglich ein schlechtes Gewissen wegen allzu großer Faulpelzerei haben zu müssen.

Ein schöner Nebeneffekt der Trekkingtouren in organisierten Gruppenreisen ist neben der Tatsache, dass dort alle deutsch (oder zumindest englisch) sprechen, jener, dass man auf nette Leute treffen kann, mit denen man seine Erlebnisse während der Tour teilt.

Natürlich spricht aber nichts dagegen, sofern man es gut vorausplant, auch Trekkingtouren auf eigene Faust zu unternehmen. Für diesen Fall sollte man eine gute Reiseapotheke besitzen, angemessene Kleidung sowie gutes Kartenmaterial (ob analog oder digital —) mitnehmen und schon hat man eine Extraportion Abenteuer zu seiner Trekkingtour hinzugefügt.

Quelle Foto: Herzlichen Dank an www.fotofeeling.com



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