Sehenswürdigkeiten in Uruguay

Die kulturellen Highlights des kleinen, beschaulichen Uruguays beschränken sich naturgemäß auf seinen Hauptstadt Montevideo, wo knapp zwei Drittel aller Einwohner Uruguays zu Hause sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass Uruguay außer seiner Hauptstadt nichts zu bieten hätte. Nur aufgrund der Größe seiner Nachbarstaaten wirkt Uruguay nämlich derart klein. Dabei ist es tatsächlich so groß wie Österreich und Ungarn zusammen. Und niemand würde behaupten, diese beiden Länder seien nicht bereisenswert, weil sie “zu klein” seien.

 

Reiterdenkmal in Montevideo

Reiterdenkmal in Montevideo

Die Hauptstadt Uruguays: Montevideo

Doch bevor wir uns der landschaftlichen Schönheit Uruguays widmen, befassen wir uns dann doch mit Montevideo, das stark von südeuropäischen Einwanderern geprägt ist, Spanien und Italien an erster Stelle zu nennen, allerdings gibt es auch britische Einflüsse in der Stadt.

Die Liste der Museen in Montevideo ist lang, beinahe unüberschaubar lang. Traditionell befindet sich das Nationalmuseum in der Hauptstadt eines Landes, so auch in Montevideo. Es gibt viele weitere geschichtliche Museen, aber auch ein Museum der Schönen Künste (“Museo Municipal de Bellas Artes”), Museen für zeitgenössische Kunst und auch Spezialmuseen wie zum Beispiel ein Kriminalmuseum und ein Luftfahrtmuseum.

Wer nach Montevideo reist, wird aber auf keinen Fall verpassen, auf der Rambla zu flanieren. Diese ist die Uferstraße in der Stadt, die sich über 22 Kilometer durch die Stadt und entlang des Atlantiks zieht. Sie ist einer der Hauptanziehungspunkte für alle Touristen in Uruguay, mit den bekannten Folgen: Das Leben pulsiert auf der Rambla ungemein, doch findet man nicht immer das typisch originäre Erlebnis wie man es vielleicht sucht.

Die Strände heißen hier Playa Ramirez, Playa del Cerro oder Playa de Buceo und Playa de los Pocitos und sind stets gut besucht. Typisch für die Stadt sind auch die Floh- und Wochenmärkte. Ersteres ist zum Beispiel der Feria de Tristán Narvaja, ein anderer nennt sich Feria Villa Biarritz.

Zudem kann man in Montevideo, wie in den allermeisten großen Städten, hervorragend Shoppen gehen, mit dem entscheidenden Vorteil, dass die Auswahl in Uruguay doch eine größtenteils andere als die bereits bekannte in Europa ist. Auch aus dem Umland, sogar aus dem Ausland kommen gerne und häufig Touristen, um in Montevideo einzukaufen.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Uruguay

Wie eingangs erwähnt bietet Uruguay aber mehr als seine reizvolle Hauptstadt alleine. Da wäre zu allererst Punta del Este zu nennen, ein wunderbarer Badeort in der Nähe von Montevideo, die beiden Inseln Lobos und Gorriti vor Punta del Este, von denen aus man Seelöwen beobachten kann. Außerdem ist das Dorf Punta del Diablo zu nennen, von dessen Namen man sich nicht abschrecken lassen sollte. Viele bestimmen dieses Dorf zum schönsten Küstenort im ganzen Land.

Ein weiteres sehenswertes Städtchen trägt den Namen “Colonia“, das über eine ebenso sehenswerte Altstadt verfügt, die sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Von einem alten Stadttor über einen Leuchtturm bis zum Fort des Ortes hat Colonia neben vielen alten Kirchen wirklich alles zu bieten, was man bei einem Ausflug in einen derart kleinen Ort (nur knapp 20.000 Einwohner) erwarten würde.

Der namensgebende Fluss Uruguay sowie der Rio de la Plata bestätigen den Eindruck von Uruguay, dass dieses Land sehr wasserreich ist. Dementsprechend verfügen die Uferregionen auch über eine reichhaltige Flora und Fauna. Im Zentrum des Landes liegt eine sehr große Ebene, die höchsten Erhebungen sind etwa 500 Meter hoch und höchstens hügelartig zu nennen. Die meisten Reisenden nach Uruguay wollen aber ohnehin keine Bergtouren erleben, dafür bieten sich andere Länder in Südamerika an, sondern die verträumte Kultur des Landes erleben, die dennoch äußerst lebendig ist. Immerhin 2,5 Millionen Besucher pro Jahr bei nur 3,5 Millionen Einwohnern können schließlich nicht irren.

Quelle Foto: Klaus Brüheim  / pixelio.de



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