Sehenswürdigkeiten in Panama

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Urlaub in Panama

Urlaub in Panama

Panama, Traumziel eines jeden Deutschen, der mit Janoschs Geschichten aufgewachsen ist, ist tatsächlich ein solches: Ein Traumland, wenn man weiß, wohin man reisen muss in diesem kleinen Land mit dem großen Kanal. Eingerahmt von Costa Rica im Nordosten und Kolumbien im Südwesten, besitzt Panama sowohl eine Karibik- als auch eine Pazifikküste und dazu ebenso den weltbekannten Panama-Kanal.

Nicht erstaunlich ist dieses monumentale Bauwerk von Menschenhand (Länge über 80 Kilometer) die Hauptattraktion in Panama. Täglich nutzen etwa 40 Schiffe den Panama-Kanal zur Durchfahrt. Trotz der recht gering wirkenden Anzahl ist der Panama-Kanal eine der allerwichtigsten Wasserstraßen weltweit. Selbstverständlich werden auch Fahrten über den Kanal für Besucher angeboten. Für eine solche Unternehmung sollte man in aller Regel einen ganzen Tag einplanen.

Doch natürlich hat auch ein Land, in dem ein Bauwerk derart dominierend ist wie in diesem Fall, wesentlich mehr zu bieten als allein den Panama-Kanal. Schließlich ist dieser erst seit 1914 in Betrieb, während Menschen und Kultur in Panama Jahrtausende lang Zeit hatten, Interessantes zu erschaffen.

Da wären zunächst mal natürlich die hervorragenden Strände in Panama, von denen es zahllose gibt. Besonders für Taucher ist Panama eine Reise wert, aber auch wer nur baden oder faulenzen will, kann das in Panama in malerischer Umgebung tun. Die Strände in der Nähe von Chitré böten sich dafür an, oder der Playa La Barqueta, der Playa Venado oder der Strand von Pedasi auf der Halbinsel Azuero. Die meisten Strände in Panama sind nach europäischen Maßstäben fast “unberührt” zu nennen.

Ebenso existiert auch in Panama noch ein Stückchen Urwald. Tagestrips oder längere Aufenthalte werden für den Panama-Reisenden angeboten. Natürlich hat auch der Urwald von Panama eine für europäische Geister unglaubliche Artenvielfalt zu bieten, insbesondere bei den diversen Vogelarten.

Kirche in Panama City

Kirche in Panama City

Das nahe beim Panama-Kanal gelegene Hauptstadt Panama-City bietet nicht ganz so viel Sehenswertes wie sonst bei Hauptstädten üblich. Selbst in diesem Fall zählen die Schleusen des Kanals zu einem der wichtigsten Anziehungspunkte der Stadt (Miraflores-Schleuse, Pedro-Miguel-Schleusen). Eine Altstadt besitzt Panama-Stadt dann aber doch: “Casco Viejo” genannt, findet man hier viele Kolonialbauten, aber auch Kirchen und einen beinahe in Süd- und Mittelamerika schon obligatorischen Präsidentenpalast.

Tipp: Mehr Interessenten findet das östlich von Panama-City gelegene Panama la Vieja, die Ruinen einer von den Spaniern gegründeten Stadt am Pazifik. Viele Gebäude, zerfallen allerdings, aus dem 16. und 17. Jahrhundert säumen die Straßen und Gassen von Panama la Vieja. Es st äußerst sehenswert und der Verlauf der Straßen entspricht jenem aus dem Jahr 1541. Panama la Vieja ist Element der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Als Geheimtipp gilt die Halbinsel Azuero, auf der man neben dem in Panama üblichen angenehmen Strandleben auch eine ganze Reihe von Festivals erleben kann. Der Tourismus an den Küsten ist infrastrukturell gut aufgestellt und trotzdem steht man an den Stränden dieser Halbinsel nicht im Gedränge. Das wunderbare Meer tut sein Übriges, um Reisende aus der ganzen Welt anzulocken.

Wer den Anblick von interessanten alten Bauten mit ausgiebigem Shopping verbinden möchte, dem sei Colon ans Herz gelegt. Die Hafenstadt ist eine der größten Freihandelszonen der Welt, hier legen viele Kreuzfahrtschiffe an. Die Mischung mit den historischen Sehenswürdigkeiten von Colon, die Weltkulturerbe der UNESCO sind, lädt zum längeren Verweilen in dieser einstmals schwer begehrten und deshalb umkämpften Stadt ein. Von Letzterem zeugen übrigens noch das Fort San Lorenz.

Quelle Fotos: unten: Oliver Brunner / pixelio.de
oben: Sybille und Kurt Mader / pixelio.de



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