Sehenswürdigkeiten und Reiseziele in Jamaika

Hütte auf einem Felsen - Jamaika

Hütte auf einem Felsen - Jamaika

Jamaika, no problem! Natürlich hat jeder höchst angenehme Assoziationen im Kopf, wenn der Name der wohl bekanntesten karibischen Nation fällt. Dabei ist der Rum zwar auch auf Jamaikazu Hause, doch gibt es viele weitere Aktivitäten als Rum plus Hängematte, die man in und auf Jamaika anstreben kann.

 

Strände auf Jamaika

Da wären an erster Stelle natürlich die vielen, kleinen Buchten mit Palmen und feinstem Sandstrand zu nennen. Da besitzt trotz der prinzipiell ähnlichen Struktur jede kleine Bucht ihr eigenes Flair. Port Antonio, die Orte bei Montego Bay oder Ochos Rios. Die Strände selbst sind teilweise bekannter als die dazugehörigen Orte. Das gilt zum Beispiel für Frenchman’s Cove, Winnifred’s Beach oder den Boston Beach. Im Prinzip ist es aber ganz gleich, wo man sich in Jamaika in Richtung Meeresküste aufmacht, man wird immer zufrieden sein mit den äußeren Bedingungen.

Der berühmteste Strand von Jamaika ist allerdings der Strand von Negril, denn er erstreckt sich über nicht weniger als 11 Kilometer und wird dabei von Palmenbewaldung und dem sanft anplätschernden Wasser der Karibik ausgezeichnet. Geradezu legendär ist hier “Rick’s Cafe“, wo allabendlich Mutige von einer Klippe ins Meer springen. Früher hauptsächlich bei Hippies populär, ist der Strand von Negril mittlerweile kulturelles Allgemeingut. Im August trifft man hier die Einwohner Jamaikas selbst beim Urlaub, im Frühling gönnen sich amerikanische Schüler zu Springbreak den einen oder anderen Drink und das scheinbar endlos verfügbare Sonnenlicht.

Am Strand von Falmouth erlebt der Reisende dann etwas wahrlich Einzigartiges. Bestimmte Mikroorganismen im Wasser bringen dieses zum Leuchten. Das Phänomen nennt sich “glistening water” und es besteht die Möglichkeit, dem Leuchten auf dem Meer in Booten näherzukommen.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Dr. Cave Beach, Montego Bay in Jamaika

Dr. Cave Beach, Montego Bay in Jamaika

Die schönsten Wasserfälle des Landes sind die Dunn’s River Falls, die Teil eines gleichnamigen Freizeitparks sind. Informationen zu jenem und zu den Wasserfällen gibt es unter der folgenden Adresse: www.dunnsriverja.com

Als echtes Touristenzentrum ist auch Montego Bay einen Besuch wert. Im Nordosten des Landes gelegen gibt es hier einige der mondänsten Einrichtungen von Jamaika. Golfplätze, exquisite Einkaufszentren plus die obligatorischen Sandstrände bei angenehmstem Klima machen Montego Bay zu einem beliebten Ziel von Touristen jeglicher Couleur. Aus den USA reist man sogar bereits seit etwa 1900 hierhin, um zu urlauben, besonders beliebt sind dabei die kleineren Küstenorte Doctor’s Cave und White Sands.

Doch auch Wandern und Bergwandern ist auf Jamaika möglich. Im Osten des Landes liegen die Blue Mountains, die mittels eines Wanderpfades erreicht werden können. Immerhin bis zu 2.200 Meter hoch ragen die Berge der Blue Mountains in den karibischen Himmel. Neben Kaffeeanbau gibt es hier auch einige Tierarten zu beobachten, darunter Schlangen und allein 250 endemische Pflanzenarten, die somit einzigartig auf diesem Planeten sind.

Bei den Städten und Orten auf Jamaika ist die “Spanish Town” zu erwähnen, die früher Hauptstadt des Landes war. Insbesondere das “Old House of Assembly” lockt die Besucher in die Spanish Town, zudem steht hier auch die älteste anglikanische Kirche der Insel.

Natürlich ist auch die Hauptstadt Kingston, größte Stadt Jamaikas, einen Besuch wert. Interessant ist der sehenswerte Naturhafen von Kingston sowie das Stadtbild mit vielen Bauten im Kolonialstil. Hauptanziehungspunkt dürfte dabei allerdings wohl das Bob-Marley-Museum sein. Denn nicht zuletzt ist der auf Jamaika vorherrschende Reggae ein Grund, die Insel zu besuchen. Nicht nur Bob-Marley-Fans wird es allein aus diesem Grund auf die Insel ziehen …

Quelle Fotos: oben: Michael Lorenzet / pixelio.de
unten: Theo / pixelio.de



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