Sehenswürdigkeiten in Nicaragua

Vulkan Masaya in Nicaragua

Vulkan Masaya in Nicaragua

Nicaragua – das Land, das zwischen Honduras und Costa Rica geradezu der Inbegriff für Mittelamerika ist, ist seit 1990 befriedet. Gerade weil seitdem erst wenig Tourismus in Nicaragua stattgefunden hat, ist man mit einer Reise nach Nicaragua auf kaum ausgetretenen Pfaden unterwegs.

 

Sehenswerte Städte in Nicaragua

Eine der sehenswertesten Städte des Landes ist das im Westen am Pazifik gelegene Leon. Museen moderner Malerei sowie Kirchen wie die El Calvario, die Subtiava oder La Merced laden zu einem ausgiebigen Aufenthalt in der Stadt ein. Die Basilica de la Asunción ist sowohl die älteste als auch die größte Kathedrale in ganz Zentralamerika. Da auch der Strand nur 20 Kilometer entfernt ist, kommen nicht nur Touristen gerne nach Leon, sondern auch wohlhabende Nicaraguaner. In Leon findet man auch die Festung El Fortin, die eine spektakuläre Aussicht über die Stadt bietet.

Eine weitere empfehlenswerte Stadt ist die Stadt Granada. Über ihr thront der 1.300 Meter hohe Vulkan Mombacho. Die Architektur in der Stadt ist vom Kolonialstil geprägt und ihr Spitzname ist interessanterweise “die große Rosine”. Sehenswert sind in der Stadt die Kathedrale, die La Merced-Kirche und ein San-Franciso-Kloster. Vor Granada liegt die Inselgruppe Las Isletas, die durch einen Ausbruch des Mombachos vor ungefähr 20.000 Jahren entstanden ist. Die meisten dieser Inselchen sind bewohnt.

 

Strände in Nicaragua

Wer auf der Suche nach einem geeigneten Strand für den geplanten Traumurlaub in Nicaragua ist, wird praktisch überall an den beiden Küsten des Landes fündig. Die Strände in Nicaragua sehen tatsächlich aus wie man es sich erträumt. Interessantes Detail ist, dass einige der Strände in Nicaragua über schwarzen Sand verfügen, der aber das Bade- und Sonnerlebnis in keinster Weise schmälert. Bekannte Strände sind zum Beispiel in den Orten Miraflores, El Coco oder San Juan del Sur zu finden. Doch wie gesagt wird man auch in nahezu allen anderen Küstenorten Nicaraguas fündig werden.

Ein weiteres beliebtes Ziel für Reisende nach Nicaragua sind die Corn Islands, wie sie auf englisch genannt werden. Dies steht aber keineswegs für “Korninseln”, sondern bedeutet “Maisinseln”. Das tropische Klima auf den Corn Islands macht diese so attraktiv für Badelustige und Sonnenanbeter. Zu erreichen sind die Inseln über eine Fährverbindung zur Hauptinsel Big Corn Island, ansonsten bestehen auch noch Flugverbindungen. Die kleinere der beiden Inseln, Little Corn Island, kann dann täglich ebenfalls per Fähre von der größeren aus erreicht werden.

 

Nationalparks

Auch in Nicaragua existiert eine Reihe an beliebten Nationalparks. Einer davon ist das Reserva Natural Bosawas, das zusammen mit seinen Nachbarnationalparks in den angrenzenden Ländern das zweitgrößte geschützte Gebiet in ganz Amerika ist – nach dem Amazonasgebiet. Äußerst populär ist dazu das Naturreservat Biologica Indo Maiz. In seinem Gebiet gibt es zwar erst wenige Hotels und weitere touristische Infrastruktur, aber gerade das macht die Begegnung mit der Natur und der Tierwelt in Nicaragua so interessant. Allein bei den Reptilien leben in diesem Reservat über 300 verschiedene Arten.

Quelle Foto: sperrling / pixelio.de



Diesen Artikel empfehlen: