Sehenswürdigkeiten in Honduras

Die Hauptstadt von Honduras: Tegucigalpa

Die Hauptstadt von Honduras: Tegucigalpa

Wer sich aufmacht nach Honduras, ins kleine Land in Zentralamerika zwischen Nicaragua, El Salvador und Guatemala, den erwartet ein Paradies für Liebhaber des Outdoorsports. Ob nun Wandern, Bergsteigen, Kajak fahren oder Tauchen, all das ist in Honduras mit sehr kurzen Wegen möglich.

Dazu kommt, dass der Ökotourismus in Honduras besonders gefördert wird und in letzter Zeit einen großen Aufschwung erlebt. Tauchtourismus ist seit geraumer Zeit ein wichtiges Standbein der honduranischen Tourismusbranche, was nicht zuletzt an den hervorragenden Korallenriffen im meist sehr flachen Meer an den Küsten Honduras’ liegt. So liegt das nach dem australischen Great-Barrier-Reef zweitgrößte Korallenriff-Ökosystem des gesamten Planeten vor der Küste von Honduras.

Besonders attraktiv sind die Islas de la Bahia, sie stellen ein beliebtes Ziel für Rucksacktouristen dar, die meistens zur Insel Utila ziehen. Da sie mitten im Belize Barrier-Riff liegen, sind sie ebenso populäres Ziel für Taucher. Insbesondere aus den USA kommen auch viele Familien auf die Inseln, diese reisen meist zur Insel Roatan. Da der Tourismus hier recht ausgeprägt ist, kann man an den gut frequentierten Plätzen der Inseln auch mit einer gut entwickelten Infrastruktur rechnen, so dass einem entspannenden Urlaub vor traumhafter Kulisse nichts im Wege steht. Reizvolles Detail aus der Historie der Islas de la Bahia: Einst waren die Inseln Operationsbasis für Piraten, darunter auch Henry Morgan. Der merkwürdige englische Slang, der von den Einheimischen hier gesprochen wird, soll auf das von den Piraten verwendete Englisch zurückgehen.

In der Hauptstadt von Honduras, in Tegucigalpa, sticht die Basilika der Jungfrau von Suyapa aus den weiteren kulturellen Angeboten heraus. Neben der Basilika der Jungfrau von Suyapa gibt es in Tegucigalpa u. a. noch den Picacho-Hügel mit angeschlossenem Zoo, den Chiminikee-Wissenschaftspark, der besonders für Kinder geeignet ist und diverse Museen, so das Museum der nationalen Identität, ein Militärmuseum oder die Galeria de Arte Nacional. Kleine Besonderheit dieser Millionenstadt: Sie ist eine der ganz wenigen Hauptstädte der Welt ohne Eisenbahn. Dafür ist der Flughafen der Stadt, Toncontin, mit einem der spektakulärsten Anflüge der Welt ausgestattet, wie dieses Video beweist.

 

Die Maya in Honduras

Historisch interessant ist Copan an der Grenze zu Guatemala. Copan oder besser die Ruinen von Copan waren einst eine bedeutende Stadt der Maya, die im ersten Jahrtausend nach Christus ihre Blütezeit hatte. Seit Beginn des zweiten Jahrtausends verfällt sie jedoch, erst seit etwa 1850 wird sie wieder erforscht. Die UNESCO erklärte das Gelände zum Weltkulturerbe. Copan ist die größte Hinterlassenschaft der Maya in ganz Zentralamerika. Da Copan eine große Touristenattraktion ist, ist die Anfahrt von vielen Orten in der Umgebung aus möglich. Der Reisende bekommt dabei den Tempel Rosalila zu Gesicht, viele alte Stelen und sogar Ballspielplätze. Vor allem aber die Hieroglyphentreppe mit dem längsten existierenden Text der Maya lockt die Reisenden nach Copan. 63 Stufen sind mit Tausenden von Hieroglyphen beschriftet. Bis heute kennt man nicht die genaue Bedeutung des Textes, da einige Stufen herausgefallen sind und ihre Ursprungsposition noch nicht wieder ermittelt werden konnte.

 

Tauchtipps für Honduras

Noch ein kleiner Leckerbissen zum Schluss, in dem Fall für die Tauchinteressierten: In der Sandy Bay von Roatan lohnt sich das Tauchen ganz besonders, denn dort liegt das Wrack der “El Aguila”. Der 60m lange Frachter wurde 1997 absichtlich an dieser Stelle versenkt, doch 1998 brach er unabsichtlich in drei Teile. Mittlerweile ist der Rumpf des Schiffes stark bewachsen und bietet so gute Möglichkeiten für Fotos.

Quelle des Fotos: Oliver Brunner / pixelio.de



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