Sehenswürdigkeiten in Chile

Eine Sehenswürdigkeit in Chile: Torres del Paine

Eine Sehenswürdigkeit in Chile: Torres del Paine

Chile ist aufgrund seiner merkwürdigen geographischen Form ein äußerst interessantes Gebilde. Über 4.000 Kilometer lang führt es durch diverse Klimazonen. Dafür ist es aber nur 400 Kilometer breit und an manchen Stellen sind es von der Pazifikküste bis zur Grenze zu Argentinien nur 90 Kilometer.

Wer nach Chile reist, tut das vornehmlich wegen der Natur, wegen der Berge, der Kälte, der Einsamkeit, aber nicht so sehr wegen des städtischen Lebens in Chile. Dabei bietet Chile auch in diesem Segment durchaus Interessantes.

Zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört beispielsweise das Hafenviertel von Valaparaiso, einer Stadt an der Pazifikküste mit etwa 300.000 Einwohnern. Valparaiso verfügt über bemerkenswert viele Sehenswürdigkeiten und ist in Chile wohl das Reise-Highlight unter den Städten. Dazu zählen vor allem die 15 Ascensores, wie eine Standseilbahn in Valparaiso heißt. Dazu gibt es in der gesamten Stadt viele alte Baute im Kolonialstil. Auffällig ist das besonders Farbenfrohe an der Gestaltung der Stadt, wie es aber typisch für ganz Chile ist.

Vina del Mar wiederum liegt ganz in der Nähe von Valparaiso und ist der wohl bekannteste Urlaubsort Chiles. Wenn die Vokabel mondän auf einen Ort in Chile zutrifft, dann ist es Vina del Mar. Es liegt mitten in einer Bucht, verfügt über regstes Nachtleben, ein Casino und viele Bars. Dazu ist auch der Rest der Stadt sehr schön angelegt, es gibt viele Parks und eine aus Blumen gestaltet Sonnenuhr.

San Pedro de Atacama - Atacama Wüste

San Pedro de Atacama - Atacama Wüste

In Chile liegt aber auch der trockenste Ort der Erde, die Atacama-Wüste. Diese hält ein besonderes Naturschauspiel bereit. Wenn es denn einmal, was manchmal jahrelang überhaupt nicht passiert, zu ein wenig Niederschlag kommt, ist die Wüste im Nu für wenige Tage in ein Blumenmeer verwandelt. Diese Blumen sterben aber genauso schnell ab wie sie zu Leben erwachten und danach ist die Atacama-Wüste auf Jahre hinaus wieder ein toter, unwirtlicher Ort. Mit gewissem morbidem Charme natürlich auch in dieser Zeit.

Ganz im Süden des Landes liegt Patagonien. Es bezaubert seine Besucher dadurch, dass es durch die große Leere in den Steppen das Gehirn freipustet und die Gedanken öffnet. Diese Steppe, das sind die Pampas. Die Landschaft ist aber nicht allein langweilig und leer. Es gibt die “Türme von Paine”, mehrere Felsen und viele weitere von der Witterung in Jahrtausenden erstellte Formationen. Die Natur ist hier so eindringlich, dass Patagonien jährlich immer mehr Besucher verzeichnet.

Südlich von Patagonien folgt nur noch Feuerland und dort befindet sich neben Kap Horn und dem Beagle-Kanal auch das Campo de Hielo Patagonico Sur, ein riesiges Gletschergebiet. Es ist das drittgrößte Süßwasserreservoir der Erde nach der Antarktis und Grönland. In diesem Gebiet existiert übrigens keine – festgelegte – Grenze zwischen Chile und Argentinien, die Länder sind sozusagen beide Co-Besitzer der Region.

Bleibt noch zu erwähnen, dass man in Chile auch alle denkbaren und undenkbaren Sportarten ausüben kann. Vom Tauchen in Chile bis zum Bergwandern in Chile, Trekking, Schwimmen und vieles Weitere, was das Sportlerherz begehrt.

Es besteht kein Zweifel, dass Chile eines der vielfältigsten Länder im ohnehin schon vielfältigen Südamerika ist. Da noch dazu die Sicherheitslage in Chile sehr gut ist, bliebe nur noch die Frage, wann man denn seinen Trip nach Patagonien, Valparaiso oder nach Feuerland bucht.

Quellenhinweis Fotos: Die Fotos wurden freundlicherweise von www.fotofeeling.com zur Verfügung gestellt!



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