Sehenswürdigkeiten in Guatemala

Maya-Tempel in Guatemala

Maya-Tempel in Guatemala

Ein jeder kennt den Namen “Guatemala” – doch wo genau liegt das überhaupt in Mittelamerika? Es liegt direkt südlich von Mexiko, seine weiteren Nachbarn sind Belize, Honduras und El Salvador. Nicht weit von Mexiko? Dann müssten doch auch in Guatemala optimale Strände für ausgiebiges Sonnenbaden, aber auch fürs Tauchen vorhanden sein! Richtig getippt, so ist es.

Denn so relativ unbekannt Guatemala auch sein mag – hier lässt es sich prächtig urlauben. Wie auch seine Nachbarn in Mittelamerika verfügt Guatemala über eine angenehme Mischung aus den Vorteilen eines Strandurlaubs unter besten Bedingungen und kulturellen Highlights wie Überresten von Maya- oder anderen indigenen Kulturen, die dort vor einigen Hundert Jahren gewirkt haben.

Nahe der Stadt Huehuetenango finden sich beispielsweise die Ruinen von Zaculeu, wo die Maya neben Behausungen und Ballspielplätzen auch Pyramiden errichtet hatten. Beweise zeigen, dass Zaceleu im Westen von Guatemala bereits seit 250 vor Christus besiedelt wurde. Auch wenn die Stadt 1525 von den Spaniern erobert wurde – die Nachfahren der ehemaligen Bewohner leben heute noch in und um Huehuetenango.

Ebenfalls im Westen von Guatemala liegt der “Lago Atitlan“, ein See, der sich in einem Krater befindet. Dieser Krater entstand bei der Explosion eines ehemaligen Vulkans. Auf 1.500 Metern Höhe liegend ist der See eingerahmt von weiteren vulkanischen Bergen, so dass man bei seinem Besuch nicht nur den hier entstandenen See begutachten kann, sondern auch vom Panorama rund um den See angetan sein wird.

Eine weitere Fundstätte von Ruinen der Maya ist die Stadt Quirigua, die etwa von 200 bis 700 nach Christus bewohnt war und in voller Blüte stand. Hier finden sich besonders viele alte Skulpturen und Kunstwerke. Als Highlight gilt der Zoomorph P sowie eine mit Hieroglyphen versehene Stele namens Stele D aus dem Jahre 766.

Die antike Maya Stadt Tikal

Die antike Maya Stadt Tikal

Wen es eher unter Menschen und somit in die Stadt zieht, dem sei Flores im Norden von Guatemala empfohlen. Die 20.000-Einwohner-Stadt liegt auf einer Insel im Peten-Itza-See. Und obwohl sie bei Touristen immer beliebter wird, hat sie nichts von ihrer Beschaulichkeit eingebüßt. Neben Bootstouren ist auch der rege Handel ein Motiv, das seine Besucher anlockt. Aber auch von Flores aus gibt es viele Ruinen der Maya zu besuchen, weshalb hier viele Unternehmer Tagesausflüge anbieten. Ein schmuckes, sehr kleines Eiland, das vollständig von der Stadt Flores bedeckt wird.

Berühmt für seinen Markt ist der sehr kleine Ort Santo Tomás Chichicastenango oder kurz Chichicastenango im Hochland von Guatemala. Auf seinem zwei Mal pro Woche stattfindenden Markt zu Fuße der örtlichen Kirche werden alle möglichen Waren gehandelt. Aufgrund seiner Lage und Bekanntheit ist hier stets großer Andrang – von Einheimischen, aber auch von Besuchern.

Und ja, es ist wahr: Wer nach Guatemala reist, kann sich auf komplizierte Ortsnamen einstellen. Ging schon Chichicastenango nur schwer von der Zunge, so heißt der letzte Tipp für Guatemala “Quetzaltenango”. Dort, in der Stadt nahe der Panamericana sind viele neoklassizistische Gebäude zu besuchen wie auch das Kulturzentrum oder das Eisenbahnmuseum von Quetzaltenango. Für eine kurze Zeit war die Region Los Altos unabhängig und Quetzaltenango ihre Hauptstadt. An diese Zeit erinnert das prunkvolle Los-Autos-Denkmal.

Quelle Fotos: oben: kretamaris / pixelio.de
unten: Oliver Brunner / pixelio.de



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