Sehenswürdigkeiten in Ecuador

Eine faszinierende Echse in Ecuador

Eine faszinierende Echse in Ecuador

Bekanntestes Reiseziel in Ecuador sind mit weitem Abstand die Galapagos-Inseln, doch dazu weiter unten mehr, denn das Land hat noch viele andere Attraktionen zu bieten, die man ebenso wenig verpassen sollte, wenn man schon den weiten Weg bis nach Ecuador zurückgelegt hat.

 

Die Hauptstadt Ecuadors: Quito

Seinen Namen hat Ecuador natürlich vom Äquator, an dem es liegt. Ecuadors Hauptstadt Quito ist sogar nur 20 Kilometer vom Äquator entfernt. Mit der Folge, dass Quito als “Stadt des ewigen Frühlings” tituliert wird. Das Klima ist hier aufs Jahr gesehen stets gleich. Aufgrund seiner Höhenlage sind es tagsüber allerdings meist etwa 18-21°, an warmen Tagen auch darüber. Das macht es äußerst angenehm, sich die Altstadt von Quito anzusehen. Sie war die erste Stadt überhaupt, die in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, was bereits 1978 geschah. Der Placa del Independencia, der Bischofspalast, die engen Gassen der Altstadt und der Regierungspalast mit dazugehöriger Wachablösung haben alle ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen. Angenehm: In Quito gibt es eine “Touristenpolizei”, die vor Taschendieben und anderen unangenehmen Überraschungen schützt. Im März findet in Quito die Kulturwoche statt, zu der unzählige Aufführungen von Tanzgruppen stattfinden. Außerdem gibt es das Ecuador Jazz Festival in Quito, zu dem Jazzgrößen aus aller Welt anreisen.

 

Cuenca – auch ein Weltkulturerbe

Doch Ecuador besteht nicht nur aus den Galapagos-Inseln und Quito. Cuenca liegt auf dem Gebiet von Tumipampa bzw. Tomebamba und wurde als religiöses und kulturelles Zentrum der Inka erbaut. Es ist heute die drittgrößte Stadt in Ecuador und seine Altstadt zählt ebenfalls zum Weltkulturerbe. Auch in Cuenca stehen noch viele alte Kathedralen, eine nie ganz fertig gestellte La Nueva Cathedral mit Platz für 10.000 (!) Gläubige. Die Stadt trägt den verdienten Beinamen “Athen Ecuadors”.

 

Otavalo: Blick auf die Vulkane

Otavalo: Blick auf die Vulkane

Otavalo und Papallacta

Otavalo, eine 50.000-Einwohner-Stadt etwas nördlich von Quito, bietet eine ganz besondere Kulisse: Es ist eingeschlossen von gleich drei Vulkanen (Cotacachi, Imbabura und Mojanda). Hauptanziehungspunkt für Touristen ist neben diesem einzigartigen Anblick der Markt in der Stadt, der als besonders farbenfroh gilt, sogar für südamerikanische Verhältnisse. Papallacta hingegen liegt östlich von Quito. Dort kann man in ebenso faszinierender Umgebung ein Bad in den Thermalbädern des nur 800 Einwohner großen Dorfes nehmen. Leider kein Geheimtipp mehr, aber weiterhin eine äußerst lohnende Unternehmung in Ecuador, der Besuch der Thermalquellen in Papallacta.

 

Nationalparks in Ecuador

Wer es etwas sportlicher mag, sollte den Cotopaxi Nationalpark in Ecudaor aufsuchen, benannt nach dem Cotopaxi der nach dem Chimborazo der zweithöchste Berg Ecuadors ist. Hier kann man nicht nur ausgiebig wandern, sondern auch reiten. Wildpferde sind zudem in großer Zahl vorhanden, auch leben hier Pumas oder Lamas.

Bleiben neben vielen weiteren Attraktionen in Ecuador die Galápagos-Inseln, die etwa 1.000 Kilometer vom Festland entfernt liegen. Hier leben sehr viele endemische Arten. Auf den Flughäfen Baltra und San Cristobal werden die Touristen empfangen, die dann in Gruppenreisen weiterziehen. Manche treten auch eine Kreuzfahrt rund um die Inselgruppe an. Wichtigstes Zentrum der Galápagos-Inseln ist die Insel Santa Cruz, in dessen Stadt Puerto Ayora eine bestens ausgebaute touristische Infrastruktur besteht. Etwa 40 Prozent der Tiere rund um die Galápagos-Inseln existieren nur dort. 150 verschiedene Vogelarten, Seelöwen und Seebären machen den Aufenthalt auf den Inseln zu einem einzigartigen Naturerlebnis. Interessantes Detail der Vegetation auf den Inseln: Weil es lediglich eine spezielle Bienenart gibt, haben alle Blumen gelbe Blüten – phänomenal!

Quelle Fotos: oben: kathy1976 / pixelio.de



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