Sehenswürdigkeiten in Brasilien

Ökoresort: Santa Catarina in Brasilien

Ökoresort: Santa Catarina in Brasilien

Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und touristischen Ziele in Brasilien braucht man kaum noch zu nennen – sie sind weltweit bekannt. Die meisten von ihnen liegen direkt an der brasilianischen Küste, doch auch das Landesinnere dieser ehemaligen portugiesischen Kolonie hat Einiges zu bieten. Doch dazu später mehr, wenden wir den Blick zunächst in jene Stadt, die das kulturelle, nicht aber das politische Zentrum des Landes ist: Rio de Janeiro.

Das Wahrzeichen der Stadt ist gleichzeitig auch ein Wahrzeichen des Landes. Der Zuckerhut ist ein 395 Meter hoher Felsen in der Bucht von Botafogo. Ihn kann man von 9h bis 20h mit einer Seilbahn erreichen, besonders empfehlenswert ist diese etwa 20 Euro teure Tour bei Sonnenuntergang, wenn die gesamte Stadt in rotes Licht gehüllt wird.

Ebenso bekannt ist das zweite Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Das Monumento Cristo Redentor, die “Christus der Erlöser”-Statue, die im Übrigen nicht auf dem Zuckerhut befindlich ist, sondern vielmehr auf dem Berg Corcovado, ist 30 Meter hoch und wurde aus Anlass der einhundertjährigen Unabhängigkeit Brasiliens geplant. Beeindruckend ist das Panorama von der Statue aus, die seit 2006 auch offiziell ein katholischer Wallfahrtsort ist.

Blick vom Zuckerhut auf Rio de Janeiro

Blick vom Zuckerhut auf Rio de Janeiro

Außerdem sind natürlich die Strände von Rio weltweit bekannt und oftmals besungen. Der bekannteste unter ihnen ist die Copacabana, aber auch der Strand Ipanema ist spätestens seit diesem Song überall auf der Erde ein Begriff.

Doch auch außerhalb von Rio de Janeiro gibt es in Brasilien, einem Land mit immerhin fast 200 Millionen Einwohnern, viel zu sehen.

Fast schon in Argentinien, also ganz im Süden des Landes, liegen die Wasserfälle von Iguazú, die aus 270 einzelnen Wasserfällen mit unterschiedlichen Fallhöhen bestehen: Teilweise bis zu 80 Meter tief stürzt das Wasser in Iguazú hinab. Ein Teil dieser einzelnen Wasserfälle wird als “Teufelsrachen” bezeichnet. Seit 1986 gehören die Wasserfälle zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Nicht zuletzt ist das gesamte Amazonas-Gebiet eine Reise wert. Der zweitlängste Fluss der Welt ist gleichzeitig der Fluss mit dem größten Wasserreichtum auf der Erde. Über 6.400 Kilometer Länge weist er auf und besitzt über 10.000 (!) Zuflüsse. Viele Gebiete im Landesinneren können nicht über Straßen erreicht werden, sondern nur, indem man den Amazonas nutzt. Natürlich verfügt dieser riesige Fluss ebenfalls über die dazugehörige fantastische Pflanzen- und Tierwelt. Dazu gehören auch die weltbekannten Piranhas, auch wenn der gleichnamige Horrorfilm die Gefährlichkeit dieser maßlos übertrieb.

Eher wenig interessant ist aus touristischer Sicht die einwohnerreichste Stadt des Landes, Sao Paulo. Zwar gibt es hier naturgemäß viele Museen, Theater und andere kulturelle Einrichtungen, doch sind andere Städte, die es zahlreich in Brasilien gibt, empfehlenswerter. In Belo Horizonte (“Schöner Horizont”) finden sich Bauwerke des berühmten Architekten Oscar Niemeyer, und auch die in den 1960er Jahren (gegründet allerdings bereits 1922) aus dem Boden gestampfte Hauptstadt Brasilia ist vor allem unter architektonischen Gesichtspunkten sehenswert. In Porto Alegre (“Fröhlicher Hafen”) findet der Besucher ebenfalls reizvolle Sehenswürdigkeiten, den Porto-Alegre-Tempel der Mormonen oder das historische Zentrum Mercado Público.

Man sieht, nicht nur wer dem Klischee der verträumten, aber sinnlichen hellen Badestrände Brasiliens nachgehen will, wird in Brasilien auf seine Kosten kommen. Neben dem Amazonas und weiteren Naturschauspielen in diesem riesigen Land gibt es schließlich noch die ausgesprochen positive Lebensart der Brasilianer, die sich im Karneval, im Samba und im gerne servierten Caipirinha niederschlägt.

Quelle Foto: oben: Klaus Brüheim / pixelio.de

unten: tokamuwi / pixelio.de



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