Sehenswürdigkeiten in Bolivien

>> Unser Reisetipp:

Der Regierungssitz Boliviens: La Paz

Die Laguna Verde in Bolivien

Die Laguna Verde in Bolivien

Bolivien, eines der wenigen Länder in Südamerika ohne Zugang zum Meer, hat auch ohne die ansonsten in Südamerika beliebten Traumstrände und dementsprechendes Klima Einiges zu bieten, wofür sich eine Reise nach Bolivien lohnen würde. Allerdings: Ein wenig Abenteurer-Spirit muss man schon mitbringen, denn wer nach Bolivien reist, der muss hoch hinaus, ob er will oder nicht. Denn Boliviens Hauptstadt bzw. Regierungssitz La Paz — Hauptstadt ist Sucre — liegt auf nicht weniger als 3.600 Metern Höhe.

Gleichzeitig ist der Regierungssitz La Paz aber auch einer der reizvollsten Orte in ganz Bolivien. Viele Museen und Galerien warten darauf, vom Touristen in Augenschein genommen zu werden. Dazu zählt das Nationalmuseum wie auch das Coca-Museum, das größte der Welt. Genauso besitzt La Paz auch ein aufregendes Straßen- und Nachtleben. Insbesondere die typisch bolivianischen Tänze werden häufig ins kulturelle Leben integriert, dafür muss noch nicht einmal einer der vielen Umzüge mit landestypischer Folklore stattfinden. Die knapp 2 Millionen Einwohner des Einzugsgebiets haben zudem eine Auswahl an reichhaltigem Theater-Angebot, mit eines der größten in ganz Südamerika.

Außerdem ist La Paz ein sinnvoller Ausgangspunkt für Tagestouren. Beispielsweise der weltbekannte Titicaca-See, der größte in ganz Südamerika, kann von La Paz aus erreicht werden. Die östliche Hälfte des Sees gehört zu Bolivien, die andere Hälfte zu Peru. Viele Einrichtungen in La Paz sind die höchsten der Welt, so findet man hier nicht nur die höchstgelegene Hauptstadt (bzw. Regierungssitz), sondern auch die am höchsten liegende Radrennhalle mit dem Alto Irpavo Velodrome.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bolivien

Salar de Uyuni

Salar de Uyuni

Weil Bolivien so hoch liegt, kann man in der Region um Chacaltava auch Skifahren. Ansonsten ist aber vor allem die sonstige Natur in Bolivien interessant: Zwei große Höhenzüge der Anden teilen das Land, die Hauptstadt liegt wie große weitere Gebiete auf einer Hochebene (etwa 3-4.000 Meter hoch), dem Altiplano. Im Westen des Landes erstreckt sich ein tropisches Tiefland, ebenfalls touristisch reizvoll, aber äußerst dünn besiedelt.

Besonders interessant an Bolivien ist, dass es ganz bestimmt nicht touristisch überlaufen ist. Trotz stetig steigender Zahlen kamen im Jahr 2004 gerade einmal 350.000 Besucher ins Land. Deren Hauptziele: der oben erwähnte Titicaca-See und der Salar de Uyuni. Letzterer ist der größte Salzsee der Erde: über 10.000 Quadratkilometer groß. Im Südosten des Landes gelegen, lockt er die Besucher durch sein eigenwilliges Erscheinungsbild.

Lamas an der Laguna Colorado

Lamas an der Laguna Colorado

Manchmal wirkt er wie ein zugefrorener See, dabei führt er nur während der Regenzeit einige wenige Zentimeter Wasser, ansonsten besteht er aus Salz und ist sogar von LKW befahrbar. Außerdem macht ein Eisenbahnfriedhof am Rande des Sees dieses Ziel noch lohnenswerter. Die dort gelagerten Züge sind teils über 100 Jahre alt. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe findet sich eine Grotte mit 3000 Jahre alten Mumien. Langweilig ist es in Bolivien also nicht, selbst wenn man in den riesigen Naturschauplätzen unterwegs ist.

Da auch Bolivien einen Teil der Amazonasgebiet auf seinem Staatsgebiet hat, ist natürlich auch der Amazonas ein gerne besuchtes touristisches Ziel im Lande. Der zweitlängste und wasserreichste Strom der Welt mit seinen gigantischen Ausmaßen lockt nicht nur Wasserratten, sondern auch all jene, die vom Artenreichtum und der pflanzlichen Vielfalt im Umfeld des Amazonas angezogen werden. Die vielen, es sind über 20, Nationalparks im Umfeld des Amazonas allein auf bolivianischem Boden machen es aber auch einfach, sich dort über den Amazonas und seine Umwelt mit eigenen Sinnen zu informieren.

Quellenhinweis: Die Fotos wurden freundlicherweise von www.fotofeeling.com zur Verfügung gestellt. Hier kommen Sie zu weiteren Bolivien Fotos!



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