Peru Reisen

>> Unser Reisetipp: 

Flagge
Amtssprachen Quechua, Aimara und Spanisch
Hauptstadt Lima
Staatsform Semipräsidiale Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident Ollanta Humala
Regierungschef Premierminister Salomón Lerner Ghitis
Fläche 1.285.220 km²
Einwohnerzahl 29.546.963 (2009)
Telefonvorwahl +51
Währung 1 Nuevo Sol = 100 Céntimos
1 € = S/. 3,72 (1. Nov 2011)
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Landkarte  

 

Machu Picchu

Machu Picchu

Peru ist wie sein südlicher Nachbar Chile in geographischer Hinsicht recht schlauchförmig angeordnet. Im Westen grenzt es an den Pazifik, seine weiteren Nachbarn sind mit Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien und Chile die meisten in ganz Südamerika.

Die Peruaner sind ebenso wie die Bolivianer und Guatemalteken zu großen Teilen noch
ursprüngliche indigene Bevölkerung, anders als in allen anderen Staate Lateinamerikas. Diese Gruppe stellt ca. 30 Prozent der Einwohner Perus. 45 Prozent sind Mischlinge, so genannte
Mestizen, und etwa 15 Prozent der Bevölkerung sind rein europäischstämmig. Dazu kommen noch geringe Anteile an afrikanisch- und asiatischstämmiger Bevölkerung.

Amtssprache in Peru ist übrigens nicht allein Spanisch, sondern auch Ketschua und Almara. Die Hauptstadt Lima ist wie sehr häufig auf diesem Planeten gleichzeitig auch die größte Stadt
des Landes.

Sehenswert sind in Lima die vielen Museen, die zahllosen Parks und vor allem der Palacio de Torre Tagle, die Museumsstraßenbahn von Barranco und die Iglesia de San Francisco.

Bemerkenswert ist die Vogelwelt in Peru. In diesem vergleichsweise kleinen Land in Südamerika sind mehr Vogelarten zu Hause als in ganz Europa und Nordamerika zusammen genommen. Schätzungen gehen von etwa 1.800 verschiedenen Vogelarten aus, von denen viele lediglich in dieser Region vorkommen.

Peru kann sich in den letzten Jahren über immer mehr Touristen aus dem Ausland freuen. Im Jahr 2009 waren es bereits etwas über 2 Millionen Menschen, die sich an den kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten Perus erfreuen wollten — oder einfach zum Entspannen in das Andenland kamen.

Für die nähere Zukunft wird mit einer weiteren, enormen Steigerung der Zahlen der Reisenden nach Peru erwartet. Zudem liegt die Nische Ökotourismus in Peru beinahe noch unentdeckt darnieder. Wie auch in allen Nachbarländern bemerken die peruanischen Verantwortlichen aber just in diesen Monaten, welche Chance sich ihnen dort bietet.

Peru zeichnet sich schließlich durch große Flächen von unberührter Natur aus. Dazu kommen zwei absolute Highlights im Land, die weltweit bekannt sind: Maccu Picchu, die atemberaubende Ruinenstadt der Inkas in den Bergen Perus. Und der nicht minder bekannte Titicaca-See, der der größte See Südamerikas ist. Die gesamten Anden bieten dazu die Gelegenheit zu ausgedehnten Bergtouren.

Grundsätzlich ist die verkehrliche Infrastruktur in Peru gut ausgebaut, dies gilt allerdings nur für die Hauptstraßen. Abseits dieser können Verbindungen je nach Wettersituation oft unpassierbar werden.

Nationalfeiertag von Peru ist der 29. Juli, einen Tag nach dem Tag der Unabhängigkeit, welche im Jahr 1821 von Spanien erlangt wurde. Kulturell bietet Peru einige interessante Variationen der spanischen Kultur, ist aber sowohl kulinarisch als auch literarisch wie musikalisch stark von Spanien geprägt. Insbesondere die kulinarischen Highlights sind allerdings eine Erwähnung und vielleicht auch einen Besuch Perus wert.

Quelle Foto: M. Helmich / pixelio.de



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