Ein Grund mehr für Panama: kostenlose medizinische Behandlung für alle Touristen

Die Arztrechnung bezahlt in Panama der Staat

Die Arztrechnung bezahlt in Panama der Staat

Ein weltweit eher seltenes Phänomen ist in die Waagschale zu werfen, wenn nach Gründen für einen Trip nach Panama gesucht wird. Panama gestattet allen seinen Besuchern kostenlose medizinische Versorgung und Behandlung. Und das völlig ohne Gegenleistung. Einzig nötige Handlung dafür: eine so genannte Usercard bei der Einreise beschaffen, welche ebenso kostenlos ist wie die Versorgung im Falle eines Notfalls vor Ort.

Natürlich ist diese Art der Versicherung nicht nach oben offen mit ihren Deckunssummen, aber Tod und Rückführung eines Reisenden sind automatisch bis zu 20.000 US-Dollar versichert, die medizinische Behandlung bei einem Notfall bei bis zu 7.000 US-Dollar, zahnärztliche Behandlung bis zu 2.000 US-Dollar und selbst juristischer Beistand beim Falle eines Unfalls wird bis zu 3.500 US-Dollar gewährt, bzw. von der Versicherung übernommen, für die man keinen Cent dazu bezahlen muss.

Selbst im Falle von notwendig werdenden Übersetzungen zur Klärung bestimmter Verhältnisse, übernimmt der Staat Panama diese Kosten für seine Gäste. Wenn sich doch nur das eine oder andere Reiseland davon eine Scheibe abschneiden würde. (mehr …)

In Peru die Stadt Chiclayo erkunden

Schönes Chiclayo in Peru

Schönes Chiclayo in Peru

Mit etwas über einer halben Million Einwohner ist die Stadt Chiclayo im Norden Chiles, 20 Kilometer vom Pazifik entfernt, eine entspanntere Alternative zur Metropole Lima. Letztere bietet natürlich mehr kulturelle Aktivitäten, doch sind der Alltag und das Reisen innerhalb der Stadt beschwerlich. In Chiclayo geht alles entspannter zu.

Dazu ist Chiclayo über die Panamericana auch mit dem Wagen gut zu erreichen, die Stadt liegt direkt daran. Die Stadt ist ein Zentrum der Zuckerrohr-Industrie, um sie herum gibt es viel Landwirtschaft. Denn die Böden sind fruchtbar, das wussten auch schon die Menschen vor etlichen Jahrhunderten.

Deshalb gibt es in direkter Umgebung von Chiclayo auch viele alte Pyramiden der Mochica-Kultur. In einer 30 Kilometer von der Stadt entfernten Pyramide befindet sich gar ein Königsgrab. Dort werden erst seit etwa zwei Dekaden Untersuchungen angestellt, welche immer mehr wertvolle Gräber und Schätze ans Tageslicht bringen. Im Museo del Sitio kann man jeweils die aktuellsten Funde bewundern.

Ein Paukenschlag nicht nur innerhalb der Archäologie gelang im Jahr 2007, als man in der Nähe von Chiclayo etwa 4000 Jahre alte Wandmalereien fand, welche damit die ältesten Malereien im ganzen Amerika darstellen.

In der Stadt selbst halten sich Architektur-Interessierte an die Plaza de Armas oder besichtigen die Kathedrale von Chiclayo. Das Klima ist ganzjährig höchst angenehm mit Temperaturen zwischen 15° und 30°, so dass es nie zu heiß und nie zu kalt in Chiclayo ist.

Und wenn eine Stadt schon den Beinamen “La Ciudad de la Amistad”, zu deutsch “die Stadt der Freundschaft”, trägt, sollte es doch wenig Gründe geben, diese nicht beim nächsten Trip nach Peru aufzusuchen …

Creative Commons License photo credit: chiclayonortea

Mexiko: Geheimtipp Guanajuato

Bunt, lebenswert, sehenswert: Guanajuato

Bunt, lebenswert, sehenswert: Guanajuato

Guanajuato hat man anders als Acapulco wohl selten erst gehört. Was daran liegt, dass die Stadt in Mexiko tatsächlich noch ein Geheimtipp ist. Praktischerweise ist sie touristisch sehr gut erschlossen, denn von Einheimischen wird sie bereits intensiv zur Erholung, schlicht zum Urlauben genutzt. Ausländischen Reisenden ist sie bislang kaum bekannt.

Das Foto lässt es erahnen, welche große Lebensqualität in Guanajuato herrscht. Vielfalt der Kulturen, typisch mexikanische Lebensfreude und viele Möglichkeiten, Mexikanerinnen und Mexikaner kennenzulernen. Mit etwa 70.000 Einwohner bleibt die Stadt überschaubar, und bietet dennoch auf so kleiner Fläche so viel an Schätzbarem, dass die gesamte Stadt seit einigen Jahren zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO zählt.

Mit einem riesigen Anteil an Studenten an der Gesamtbevölkerung ist diese sehr lebendige Art aber auch schnell erklärt: Knapp ein Drittel der Bevölkerung geht einem Studium an einer der gleich drei Universitäten von Guanajuato nach, weshalb die Stadt auch über so viele Aktivitätsmöglichkeiten verfügt. (mehr …)

Peru — den berühmten Inka-Pfad bis Machu Picchu selbst erwandern

Wo früher die Inka wandelten jetzt selbst Peru erkunden

Wo früher die Inka wandelten jetzt selbst Peru erkunden

Es gibt viele Inka-Pfade in ganz Südamerika. Einer der bekanntesten befindet sich allerdings in Peru. Erst 1942 wurde er von einer schwedischen Expedition wiederentdeckt und im Anschluss in seiner gesamten Länge freigelegt. Bis heute ist er der meistbewanderte Pfad in ganz Südamerika. Einer der Gründe dafür ist sicher sein attraktives Endziel. Wer den Pfad in Peru komplett bewältigt, wird mit der Ankunft in Machu Picchu belohnt.

Vor Jahrhunderten von den Inka angelegt, war er Teil eines riesigen Netzes, welches die verschiedenen Orten des Reiches der Inka verband. Sowohl als Handels- als auch als Nachrichtenweg wurden diese Pfade genutzt. Gut ausgebildete Läufer brachten Nachrichten vergleichsweise schnell auch in die entlegensten Ortschaften der damaligen Zeit. So war das Herrschen über dieses unüberschaubare Gebiet trotz der Ermangelung heutiger Kommunikationswege möglich. (mehr …)

Die besten Tipps für eine Reise während der Regenzeit (nicht nur) nach Costa Rica

Zur Regenzeit nicht nur drinnen bleiben müssen

Zur Regenzeit nicht nur drinnen bleiben müssen

Wer es noch nie erlebt hat, der sollte zumindest wissen, welche Tipps Experten für die Vorbereitung auf eine längere Regenzeit geben. Denn das Problem bei der Regenzeit ist nicht, dass es draußen die ganze Zeit regnet und so möglicherweise die Stimmung verhagelt wird. Das Problem ist vielmehr, dass die Feuchtigkeit durch alle Ritzen auch der Häuser dringt. Und sich draußen aufhalten möchte man im Urlaub ja ohne noch.

Die eigenen Sachen komplett trocken zu halten, gilt als nahezu unmögliches Unterfangen. Also gibt es im Folgenden ein paar wichtige Tipps für den Umgang mit der Regenzeit: (mehr …)

Chile: Von Pucón aus zu den Schätzen des Südens

Von Pucón aus den Süden Chiles erkunden

Von Pucón aus den Süden Chiles erkunden

Nur knapp 14.000 Einwohner leben in Pucon und seiner direkten Umgebung. Damit ist sofort klar, dass man sich in Pucón in keinem überlaufenen Touristen-Dorf aufhält. Und das, obwohl es so Einiges in der Nähe von Pucón im Süden Chiles zu erleben und erkunden gibt, was immer mehr Menschen in diese Region mit dem angenehm milden Klima zieht.

Die Stadt selbst existiert zwar bereits seit 1551, doch ist sie nie zu einem bedeutenden Zentrum herangewachsen. Dennoch liefert die Region viele Highlights einer Reise nach Chile. So entspringt hier der Fluss Rio Tolten aus dem naheliegenden See Lago Villarrica. Dieser bietet viele herrliche Strände, so dass man nicht einmal unbedingt ein spezielles Ziel benötigt, um die Zeit in und um Pucón genießen zu können. (mehr …)

Bolivien: Die gefährlichste Straße der Welt

Keine Leitplanken an der Yungas Road

Keine Leitplanken an der Yungas Road

Bolivien trägt wohl zurecht den Titel, über die “gefährlichste Straße der Welt” zu verfügen. Und damit ist keineswegs Kriminalität gemeint. Die Yungas Road führt vom Regierungssitz Boliviens, La Paz, durch den Regenwald in den Norden von Bolivien — und das Reisen hier ist ganz sicher ein Wagnis.

Nicht jedes Bild macht deutlich, wie waghalsig teilweise die Streckenführung entlang der Berge und Hügel der Region ist, zudem natürlich oftmals mit geringerem Aufwand bei der Instandhaltung betrieben als es in manch anderem Land der Fall wäre.

Wem das hier vorliegende Bild nicht recht, auf dass ihm der Schreck in die Glieder fahre, der kann sich auch hier, hier oder hier umsehen. (mehr …)

Die lange Piste “Carretera Austral” im Süden Chiles

Die Carretera Austral ist 1.350km lang

Die Carretera Austral ist 1.350km lang

Wer nach Südamerika reist, tut das oft und gerne auf eigene Faust. Auf diese Weise erlebt man das Land noch näher, die Leute natürlich ebenso. Man entscheidet selbst, wann man anhält und wie lange man verweilt. Und man lernt die Verkehrsnetze des jeweiligen Landes intensiver kennen.

Bei einem Trip durch Chile könnte es also gut sein, dass man die Carretera Austral nutzen wird. Diese führt über 1.350 Kilometer durch den unwegsamen Süden Chiles.

Diesen Süden Chiles konnte man früher nur per Flugzeug oder Schiff erreichen. Es war unheimlich teuer, nämlich 200 Millionen Dollar, diese Strecke zu bauen. Dabei hat sie gerade mal die Qualität einer Schotterpiste, und ist keineswegs eine echte Straße.

20 Jahre Bauzeit, 200 Millionen Dollar Kosten

Wie schwierig es in dieser südlichen, zerklüfteten Region Chiles ist, eine Straße zu bauen, beweist auch die Bauzeit für die 1.350 Kilometer der Carretera Austral: 20 Jahre waren nötig, in denen über 10.000 Soldaten damit beschäftigt waren, sie zu errichten. (mehr …)

Videoreisebericht von Ecuador und den Galapagos-Inseln

Faszinierende Tierwelt Ecuadors

Faszinierende Tierwelt Ecuadors

Das kleinste Land Südamerikas ist dennoch mit einer der vielfältigsten Floren und Faunen der Welt ausgestattet. Ecuador selbst, also das Festland, ist schon von bemerkenswerter Vielfalt im Bereich der Vogelwelt und der übrigen Tiere. Und dann kommen da ja noch die einzigartigen Galapagos-Inseln hinzu.

Diese weit weg vom Festland im Pazifik gelegenen Inseln haben eine so schützenswerte eigene Naturwelt entwickelt, dass die Zahl der Besucher pro Jahr begrenzt ist. Das ist schlecht für alle Reisenden nach Ecuador bzw. den Galapagos-Inseln, doch gut für all die Lebewesen, die es nur dort gibt. (mehr …)

Pinguine treffen auf einer Kreuzfahrt nach Südgeorgien

Pinguine in rauen Mengen

Pinguine in rauen Mengen

Süd-Georgien heißt eine Inselgruppe im Atlantik, die nach ihrer gleichnamigen Hauptinsel benannt ist. Sie ist etwa 1.400 Kilometer von den Falklandinseln entfernt, welche ihrerseits vor der argentinischen Küste im Atlantik liegen. Politisch gehören die Inseln zu Großbritannien, obwohl auch Argentinien Anspruch darauf erhebt. Interesse erwecken sie als Reiseziel ohnehin aus ganz anderen Gründen. Eine Kreuzfahrt nach Südgeorgien lohnt sich trotz der Entfernung, weil dies eines der wichtigsten Brutgebiete des Königspinguins ist.

In seinen Kolonien leben hier geschätzte 400.000 bis 500.000 Exemplare, welche bei einer Vorbeifahrt natürlich bestaunt werden können. Dazu kommen nicht weniger als 5 Millionen (!) Goldschopfpinguine, die, wenn sie alle dicht aneinandergedrängt auf einem der sehr flach abfallenden Felsen stehen, es fast unmöglich machen, die Inseln selbst noch zu sehen. (mehr …)