Bogota – Welthaupstadt des Buches

Die Hauptstadt Bogota

Wer eine Reise nach Kolumbien macht, sollte unbedingt auch die Hauptstadt Bogota besuchen. Bogota wurde von der UNESCO als Welthauptstadt des Buches und von der Vereinigung der iberoamerikanischen Hauptstädte UCCI zur iberoamerikanischen Kulturhauptstadt erklärt. Mit ihren acht Millionen Einwohnern ist die Stadt so vielfältig wie das Land selbst und hat nicht nur Kunst, Kultur, Sport und Erholung sondern noch viel mehr zu bieten.

Bogota – Die Fakten

Bogota liegt im Zentrum des Landes auf einer ausgedehnten Ebene auf einer Höhe von ca. 2600 Metern – genauer gesagt am östlichen Rand der Hochebene von Bogota. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über gemäßigt, sodass ein unbeschwerter Trip zu allen Jahreszeiten möglich ist. (mehr …)

Attraktionen in Puerto Montt in Chile

Pittoreskes Reiseziel Puerto Montt

Pittoreskes Reiseziel Puerto Montt

Weit im Süden des länglichen Chile liegt die Hafenstadt Puerto Montt. Wobei Hafenstadt hier nicht einen großen Industriehafen meint, sondern eine Stadt mit einer schönen Bucht, aus der auch heute noch einige Fischer aufs Meer hinausfahren, ansonsten aber keine große Industrie angesiedelt ist. Dafür gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Puerto Montt.

Herausragender Stadtteil ist das Hafengebiet mit Namen “Angelmo”. Hier finden sich nicht nur viele Möglichkeiten, Fisch zu erwerben, sondern auch handwerkliche Märkte und überhaupt das Zentrum des Lebens von Puerto Montt. Wer auf der Rundreise durch Chile in Puerto Montt Halt macht, und den Wunsch verspürt, authentisches Leben in Chile kennenzulernen, der möge sich nach Angelmo begeben. (mehr …)

Das Dorf Mindo in Ecuador unterhalb des Vulkans Guagua Pichincha

In den grünen Bergen von Ecuador gelegen

In den grünen Bergen von Ecuador gelegen

In der Provinz Pichinchabe in Ecuador liegt das Dorf mit dem schönen Namen Mindo. Direkt unterhalb des Vulkans Guagua Pichincha kann man hier eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten entdecken, immer unter dem Schatten des mächtigen Vulkans in der Nähe. Dazu gibt es hier nette Hotels am Platze, die teils einen sehr urigen, ecuadorianischen Charme verbreiten. Wer bei seinem Urlaub in Südamerika nicht in der Großstadt verweilen möchte, der ist mit einem Trip nach Mindo und Umgebung gut beraten.

Zu den vielen Sehenswürdigkeiten in der Nähe zählt zum Beispiel der Nambillo Wasserfall, den man nach einem knapp einstündigen Fußmarsch von Mindo aus erreicht. Unter dem Wasserfall, der etwa 12 Meter in die Tiefe stürzt, darf man auch baden, was ungefährlich ist, aber nicht kostenlos. 3 US-Dollar muss man hier berappen, etwas ungewöhnlich, aber durchaus verschmerzbar, denn hier im rauschenden Wasser unter einem natürlichen Wasserfall zu baden ist schon außergewöhnlich.

Auf 1.200 Metern Höhe in Ecuador

In der Nähe befindet sich ebenfalls eine Seilbahn. Diese kann man nutzen, um zu weiteren Wasserfällen zu gelangen. Insgesamt gibt es 7 an der Zahl, die auch auf einer Wanderroute abgegangen werden können. Gleich 7 Wasserfälle, man könnte behaupten, Mindo ist eine kleine Hauptstadt der Wasserfälle.

Im Casa de Mariposas, dem “Haus der Schmetterlinge” kann man sich Hunderte Schmetterlinge ansehen, welche ohnehin auch in freier Wildbahn rund um Mindo massenhaft vorkommen. Eine Artenvielfalt, wie sie sich der gemeine Mitteleuropäer kaum vorstellen kann.

Mindos Tausende Schmetterlinge

In der Seilbahn zu den Wasserfällen rund um Mindo

In der Seilbahn zu den Wasserfällen rund um Mindo

Auch Vögel kann man in Mindo unzählige beobachten, dafür muss man nicht einmal in ein besonderes Gebäude gehen. Hier leben über 500 verschiedene Arten, die alle im Zuge einer Birdwatching-Tour erfasst werden können, durchgeführt von erfahrenen Guides vor Ort. Obwohl das Tal von Mindo im internationalen Vergleich recht klein ist, finden sich hier einige endemische (!) Arten, die nur in dieser Region vorkommen.

Wer im Hostel El Quetzal übernachtet, hat Glück. Denn dieses bietet auch die Möglichkeit an, das Schokoladenmuseum zu besuchen. Von der Kakaobohne bis zum fertigen Schokoladenprodukt kann man hier den gesamten Prozess verfolgen. Eine interessante Abwechslung zu den vielen Eindrücken aus der Natur rund um Mindo.

Apropos Abwechslung: in Mindo kann man sich auch umfassend sportlich betätigen. Quadfahren ist hier möglich, oder man mietet sich ein Fahrrad, um die zugegeben recht bergige Umgebung zu erkunden. Dennoch werden Fahrradtouren rund um Mindo explizit empfohlen. Auch ein “Walk” auf dem Canopy ist für alle Besucher von Mindo möglich. Kurzum: Ein Aufenthalt in Mindo ist ein Highlight einer jeden Ecuador-Reise.

Anreise von Quito knapp zwei Stunden Fahrt

Die Entfernung nach Quito beträgt nur knapp 60 Kilometer Luftlinie. Dennoch muss man für die Anfahrt über Berg und Tal auf nicht perfekten Straßen zwei Stunden, manchmal auch etwas mehr, einrechnen. Für die Verhältnisse in Ecuador ist dies allerdings eine akzeptable Reisedauer. Diese Anreise kann auch per regelmäßig verkehrendem Bus bewältigt werden, wie es in Ecuador üblich ist. Dabei lernt man vielleicht auch ein wenig etwas über die Menschen kennen – spannend.

Creative Commons License photo credit: alexanderjwatts

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Sehenswürdigkeit in Quito, Ecuador: El Panecillo mit Madonnen-Statue

El Panecillo und die Virgin de Quito

El Panecillo und die Virgin de Quito

Sehenswürdigkeiten in Quito gibt es sehr viele. Eine auch im Wortsinne herausstechende ist “El Panecillo”, ein Hügel, auf dem die im Bild befindliche Statue angelehnt an die “Madonna von Quito” von weiten Teilen der Stadt aus zu erblicken ist. Man nennt die Statue auch “die Tänzerin”, gleichwohl sie eine klassische Madonnen-Darstellung ist.

“El Panecillo” ist etwa 200 Meter höher als der Rest der Stadt. Ein Besuch zu Fuß ist lohnenswert, wenn man langsam über die Stadt aufsteigt und Quito weiträumig überblicken kann. Der Hügel ist vulkanischen Ursprungs und befindet sich über 3000 Meter über dem Meer, wie ja aber ganz Quiot relativ hoch gelegen ist. (mehr …)

Reiseziel in Südamerika: die Iguazu-Wasserfälle

Ein Teil der Iguazu-Wasserfälle

Ein Teil der Iguazu-Wasserfälle

Die riesigen Iguazu-Wasserfälle werden vom Fluss Iguacu gebildet, der hier an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien über 270 verschiedene einzelne Wasserfälle produziert. 80% der Wasserfälle gehören zu Argentinien, die restlichen 20% liegen auf brasilianischem Staatsgebiet. Den Kern der Iguazu-Wasserfälle bilden die 20 größeren Wasserfälle, die hier einen hervorragenden Anblick und einen ordentlichen Lärm erzeugen. Die meisten davon liegen auf 64 Meter Höhe, einige lassen ihr Wasser aber noch tiefer fallen. Der höchste der Wasserfälle liegt hier auf 82 Metern.

Sie alle reihen sich auf in einer insgesamt 700 Meter langen, 150 Meter breiten Schlucht. Das gesamte System wird hier am Ort auch Garganta del Diablo genannt, zu deutsch etwa “Teufelsschlund”. (mehr …)

Top-Reiseziel in Panama: Boquete, beliebtes Bergdorf

Bergdorf Boquete als Reisetipp für Panama

Bergdorf Boquete als Reisetipp für Panama

Die New York Times kürte Panama im Jahr 2012 zum Top-Reiseziel weltweit. Nicht alle Leserinnen und Leser der New York Times haben sich noch im selben Jahr dran gehalten. Aber für einen Besuch im schönen Panama ist es nie zu spät. Und die Zahl der Attraktionen ist für so ein doch eher kleines Land erstaunlich hoch.

Boquete ist da nur eines von vielen denkbaren Zielen bei einer Reise nach Panama. Boquete ist der Name eines kleinen, überaus pittoresken Bergdorfes in Panama. Der Ort selbst ist dabei häufig Ausgangspunkt von vielen Wander- oder Trekkingtouren in die Umgebung, wo sich unter Anderem der Vulkan Baru befindet.

Da Boquete schon seit geraumer Zeit gut auf Besucher eingestellt ist, findet man hier im Ort auch alle kleinen und großen Dinge des Alltags und hat zudem ein internationales Publikum vor Ort. Nicht zuletzt bietet Boquete viele Unterkunftsmöglichkeiten, oft auch preiswert und für den Rucksacktouristen geeignet. (mehr …)

Reiseziel Chile: Iquique, Stadt im Norden des Landes

Eines der vielen Festivals in Iquique, wo man gerne feiert

Eines der vielen Festivals in Iquique, wo man gerne feiert

Die Stadt Iquique im Norden von Chile hat ein ganz besonderes Highlight zu bieten, welches ausnahmsweise nicht die Menschen selbst geschaffen haben. Es ist die große Sanddüne in der Nähe von Iquique, die die Landschaft überragt und einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und nicht zuletzt das Meer — Iquique liegt an der Pazifikküste — bietet.

Gegründet wurde Iquique im 16. Jahrhundert. In der Nähe gefundene Salzvorkommen machten es attraktiv, hier Handel zu treiben. Dennoch erreichte der Ort zunächst lange Zeit nicht mehr als die Größe eines Fischerdorfes. Noch als Charles Darwin hier im Jahr 1835 landete, zeigte er sich wenig angetan von den Verhältnissen in Iquique. Doch kurz darauf begann ein rascher Wandel, der Iquique im 21. Jahrhundert zu einem begehrten Reiseziel in Chile macht. Das gilt sowohl für Einheimische als auch für Besucher aus aller Welt. (mehr …)

Kulturelle Ereignisse in Peru: “El señor de los temblores” in Cusco

Beliebte Aktivität in Peru: Die Prozession in Cusco

Beliebte Aktivität in Peru: Die Prozession in Cusco

1650 ereignete sich in und um die Stadt Cusco ein Erdbeben, das heißt — beinahe ereignete es sich, wenn nicht “el señor de los temblores” es abgewehrt hätte. Das zumindest glaubte man damals. Verantwortlich war ein Ölgemälde von Jesus am Kreuz, das nun diesen Beinamen trägt, der am besten mit “Herr der Erdbeben” zu übersetzen ist.

Zu seinen Ehren wird seitdem jeweils an Ostermontag ein großes Fest veranstaltet, das eingebetettet ist in viele weitere Festivitäten rund um die Ostertage. Aber diese eine Feier wird allein ihm zu Ehren ausgerichtet. Was dabei für Besucher in Peru besonders anschaulich wird, ist das Verschmelzen von christlichen Traditionen mit jenen, die auch früher schon in den Anden gepflegt wurden. (mehr …)

Perus Geheimtipp Amantaní — Insel im Titicaca-See

Peru: Erlebenswerte Insel Amantaní

Peru: Erlebenswerte Insel Amantaní

Autofrei, keine Hotels, keine Steuern. Dazu perfektes Klima und eine faszinierende Landschaft, mitten im Titicaca-See. Wenn es noch mehr Vokabeln bedürfte, um das Attraktive an einer Reise auf die Insel Amataní im Titicaca-See zu erläutern, dann hat der oder diejenge an einer Peru-Reise Interessierte wohl andere Vorstellungen davon, sich umfassend zu erholen.

Die Insel Amantaní liegt tatsächlich im Titicaca-See, und hier im peruanischen Teil des Gewässers. Mit knapp 15 Quadratkilometern Fläche ist sie sehr überschaubar, dafür aber auch nur von knapp 3.500 dauerhaft hier ansässigen Menschen bewohnt. Diese wiederum führen ein besonders eigenes Leben.

Kommunale Steuern gibt es beispielsweise keine. Was erledigt werden muss, wird in Gemeinschaftsarbeit erledigt. Straßen benötigt man in Ermangelung von Autos hier keine und so können diese Menschen tatsächlich von sich behaupten, in einer ganz besonderen Gemeinschaft zu leben. (mehr …)

Reiseziel Trinidad & Tobago: der Nylon Pool

Schönstes karibisches Meerwasser am Buccoo Reef

Schönstes karibisches Meerwasser am Buccoo Reef

Der Nylon Pool ist eine besondere Attraktion in Trinidad & Tobago, welcher einige Kilometer vor dem Pigeon Point auf Tobago zu finden ist. Auch das Buccoo Reef ist in der Nähe und die allermeisten Besucher dieser wunderbaren karibischen Ecke von Trinidad & Tobago verbinden einen Trip zum Nylon Pool auch mit einem Abstecher zum Buccoo Reef.

Tollster Aspekt der Anfahrt mit dem Boot ist, dass dieses einen Glasboden hat. Bei feinstem karibischem Wasser kann man bei ebenso relativ geringer Meerestiefe sehr gut sehen, was sich dort alles abspielt. Die meisten Bootsführer oder Kapitäne geben ausführliche Erläuterungen, was dort zu sehen ist. (mehr …)