Iquitos — faszinierende Fluss-Stadt im Amazonas von Peru

Impression aus der Amazonas-Stadt Iquitos

Impression aus der Amazonas-Stadt Iquitos

Meist will man gar nicht unbedingt in die großen Städte, wenn die Reise nach Südamerika geht. Hier möchte man aufregende Dschungeltouren, Fahrten auf dem Amazonas oder Wanderungen durch die Anden erleben. Bei der Stadt Iquitos ist ein Städtetrip aber immer mit Abenteuer verbunden und die An- und Abreise von und nach Iquitos ist immer Teil des Erlebnisses selbst.

Denn Iquitos im hohen Nordosten von Peru ist bis heute nur auf dem Wasserwege zu erreichen, so tief liegt die Stadt inmitten von bereits hier breitem Amazonas-Gebiet.

Ausgefallenes Reiseziel bei einer Rundreise durch Peru

Man mag es als aus einer Industrienation Anreisender kaum glauben, dass es sich im Falle von Iquitos nicht um eine Siedlung oder kleines Dörfchen handelt. Vielmehr ist hier die Rede von einer Großstadt von fast einer halben Million Einwohner. Und doch muss alles Nötige für sie per Schiff in die Stadt transportiert werden, es sei denn etwas extrem Dringendes kommt per Flugzeug und landet auf dem internationalen Flughafen Coronel FAP Francisco Secada Vignetta. Womit klar ist, dass man auch den kurzen Weg der Anreise wählen kann.

Davon ist aber abzuraten, denn gerade die Anreise nach Iquitos stellt das wunderbare Flair des Amazonas und des Amazonasgebiets auch schon in Peru auf berührende Weise sehr direkt dar. Weltweit ist Iquitos die größte Stadt, die nur auf dem Wasserweg zu erreichen ist. Insofern sind die Routen viel befahren und es gibt viel Schiffsverkehr zu sehen.

Aber als Reisender kann man diese Fahrten natürlich völlig anders genießen als jene, welche den Amazonas hier berufsmäßig befahren.

Touristisch orientierte Stadt mit viel Kultur und Sehenswürdigkeiten

Was erwartet einen dann bei Ankunft? Beileibe keine Großstadt im klassischen Sinne. Stattdessen eine riesige Sammlung von kleinen Häusern, die sich im Laufe der Jahre um ein adrettes Zentrum drapiert haben.

Entstanden ist die Stadt im Jahr 1750 als Mission von Jesuiten. Damals hatte sie allerdings knapp 1.500 Einwohner. Später entwickelte sie sich im Zuge des hier herrschenden Kautschuk-Booms zur Großstadt, zwischen 1870 und 1880. In dieser Zeit entstanden auch die meisten heute noch ansehnlichen Gebäude im Zentrum.

So zum Beispiel das ehemalige “Hotel Palace” oder der Plaza de Armas mit der Iglesia Matriz de Iquitos, einer im neogotischen Stil erbauten Kirche.

Heute wird Tourismus in Iquitos ganz groß geschrieben und dementsprechend viele kulturelle Angebote gibt es auch hier. Eine Peru-Reise mit Trip nach Iquitos bedeutet also nicht allein, die Natur Perus zu erleben.

Kultureller Schwerpunkt von ganz Peru: sehenswertes Reiseziel

Sondern auch viel von der peruanischen Hochkultur kennenzulernen. Hier gibt es viel Tanz, Musik, Literatur, Malerei und auch Theater im Angebot. Insbesondere in Bezug aufs Kino besitzt Iquitos eine große Tradition.

Ein wenig sollte man sich mit einem Trip nach Iquitos bei einer Reise hierhin, ob nun als Peru-Rundreise oder als Selbstfahrer, aber beeilen, will man das einzigartige Flair des Umstands miterleben, dass die Stadt nur per Wasserweg zu erreichen ist. Es gibt Pläne in Peru, Iquitos an eine Eisenbahnstrecke anzuschließen. Noch sind sie nicht gediehen, aber mit Iquitos als Reiseziel macht man ohnehin nichts falsch und vor allem ist das kulturelle Angebot kaum sonst so vielfältig in einer Stadt dieser Größe in Südamerika.

Foto: «Calle en Belen Bajo» por Percy MezaTrabajo propio. Disponible bajo la licencia CC BY-SA 3.0 vía Wikimedia Commons.

Die 5 besten Strände in Costa Rica – wo man am besten in Mittelamerika relaxt

Oft angenehm leer, die Traumstrände Costa Ricas

Oft angenehm leer, die Traumstrände Costa Ricas

Ganz Mittelamerika ist vergleichsweise schmal und grenzt mit seinen Küsten an zwei Ozeane. Die Karibik, auch nur Teil des Atlantiks an seinen Ostküsten, der Pazifik an den Westküsten der Länder Mittelamerikas. Was liegt da näher als einen Urlaub in Mittelamerika in einem besonders schmalen Land zu verbringen und damit vielleicht gleich an zwei Ozeanen Urlaub zu machen?

Costa Rica ist eines der schmalsten Länder Mittelamerikas und verfügt über derart viele Traumstrände, dass man kaum weiß, welchen man als Reiseziel in Costa Rica auswählen soll. Weshalb hier die fünf schönsten einmal vorgestellt werden sollen. Zu einer Entscheidung für eine Reise nach Costa Rica gehört sicher mehr als nur die Tatsache, dass es dort wunderbare Strände gibt. Die Kultur, die ganze für Mitteleuropäer völlig neuartige relaxte Lebensart, die Musik und die Küche Costa Ricas sind Teil dessen. Aber dennoch sei einmal ein Blick auf die besten Strände Cost Ricas erlaubt. (mehr …)

Latacunga – Stadt voller Sehenswürdigkeiten in Ecuador

Die nachts angestrahlte Kahtedrale von Latacunga

Die nachts angestrahlte Kahtedrale von Latacunga

Man übertreibt nicht, wenn man behauptet, dass weite Regionen Südamerikas noch wie ein leeres Blatt für Reisende aus Europa sind. Zumindest dann, wenn sie gerade erst beginnen, sich mit diesem Subkontinent zu befassen. Da hilft es immer, den Blick auf jene sehenswerte Orte zu lenken, die jenseits der überall bekannten Hauptstädte und Naturattraktionen zu finden sind.

Latacunga ist so ein Geheimtipp unter den Reiseziele in Ecuador. Hier finden sich zahllose Kirchen, weitere historische Gebäude und die direkte Nähe zum Cotopaxi Nationalpark. Kurzum: Latacunga ist kaum bekannt, aber wer Ecuador jenseits von Quito kennenlernen möchte, ist mit Latacunga gut beraten.

Geheimtipp unter den Reisezielen Ecuadors: Latacunga

Auf 2.750 Metern Höhe über dem Meer gelegen, ist alleine die Anreise schon ein kleines, positives Abenteuer für sich. Ist man erst in Latacunga angekommen, kann man sich einer der vielen Kirchen widmen.

Die Kathedrale von Latacunga wird nachts angestrahlt, ist im romanischen Stil erbaut und wurde ab dem 17. Jahrhundert errichtet. La Merced war erst als kleinere Kapelle geplant, ist heute aber ein eindrucksvolles Bauwerk. Auch die Kirche San Agustin ist sehenswert, wie die vielen weiteren Kirchen von Latacunga: San Francisco, San Sebastian, Santo Domingo. Man sieht, die Fülle an Kirchen ist groß und dabei bleiben diese Bauwerke nicht der einzige gute Grund für einen Besuch in Latacunga.

Sehenswerte Kirchen und eine lebendige Stadt in den Bergen von Ecuador

Eine der vielen Fiestas in Latacunga

Eine der vielen Fiestas in Latacunga

Besonders erlebens- und sehenswert sind auch die vielen Festivitäten, die in Latacunga veranstaltet werden. Da wäre zum ersten das Fest der Mama Negra, also der Schwarzen Mama. Am 11. November werden hier Paraden und Umzüge in den Straßen der Stadt abgehalten. Weitere Feste: der “Bailes de Inocentes”, der Tanz der Unschuldigen also, om 28. Dezember bis zum 6. Januar zu erleben.

Die Fiesta de la Virgen de las Mercedes findet vom 23. bis 27. September statt. Prozessionen schreiten durch die Straßen von Latacunga, aber auch viele Bands spielen auf, es wird viel getanzt und eben schlicht gefeiert.

Ebenfalls im September, allerdings durch den ganzen Monat hindurch findet die Fiesta en Honor a la Santisima Cruz en el Barrio Joseguango Alto statt. Viel Party also im Monat September in Latacunga und zu all diesen Gelegenheiten kann man sich natürlich reichhaltig an den landestypischen Speisen vor Ort versuchen. Lohnenswert, wie ebenso, einmal eine dieser ecuadorianischen Fiestas aktiv miterlebt zu haben.

Raues Klima, viele Feiern im Reiseziel Latacunga in Ecuador

Verschweigen sollte man zwar nicht, dass angesichts der Höhe von Latacunga das Klima doch deutlich frischer ist als man es vielleicht auf einer Südamerika-Reise erwarten würde. Die Durchschnittstemperatur übers Jahr gesehen liegt hier bei nur 12°C, allerdings schließt dies ja die Nächte mit ein. Zwischen Einigermaßen angemessene Kleidung sollte aber dennoch mit auf die Reise nach Latacunga genommen werden.

Wenn man also ausreichend historisches Interesse besitzt, wird man in Latacunga eines der weniger bekannten, aber höchst sehenswerten Reiseziele in Ecuador finden. Und auch wenn es mit wenig Kenntnissen so wirken mag, besitzt Ecuador eine Vielzahl an attraktiven Reisezielen. So wie hier dargelegt, aber auch an anderen Stellen in diesem Blog von Touring Amerika.

Foto-Quellen: Bild 1 Wikipedia/Jofa. Bild 2 Wikipedia/Jen.

Eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten: Mexikos San Miguel de Allende

Die Parroquia de San Miguel Arcángel, auch Teil des Weltkulturerbes

Die Parroquia de San Miguel Arcángel, auch Teil des Weltkulturerbes

Wenn gleich eine ganze Stadt den Titel des “Weltkulturerbes” der Unesco erhält, dann muss sie schon außergewöhnlich Schätze in sich bergen. Das ist bei der Stadt San Miguel de Allende unbedingt der Fall. Mit 70.000 Einwohnern zwar eine der kleineren Städte in Mexiko, aber unbedingt sehenswert und reich an historischen Bauwerken.

Besonders bemerkenswert ist der in San Miguel de Allende vorherrschende Mix aus spanischer und lateinamerikanischer Kultur, sowohl bei der Architektur als auch bei den sonstigen Gepflogenheiten vor Ort. Das hat die UNESCO schließlich im Jahr 2008 dazu bewegt, San Miguel de Allende zur Stadt des Weltkulturerbes zu machen. Und nicht ganz zufällig bewirkt eine solche Aufnahme in diese Liste stets, dass das Interesse der Touristen weltweit an diesem Reiseziel in Mexiko noch etwas größer wird. So auch in diesem Falle.

Weltkulturerbe und Haupt-Attraktion in Mexiko

Zu den vielen Sehenswürdigkeiten von San Miguel de Allende zählen u. a. die Parroquia de San Miguel Arcangel (oben im Bild), die in rosa (!) erbaut wurde. Ihr Stil ist der gotische, und Vorbild für diese Kathedrale war doch tatsächlich das Ulmer Münster.

Hinzu kommen die Kirche San Francisco, im wenig bekannten Churriguera-Stil errichtet, die Kirche von San Felipe Neri, ebenfalls rosa an den Außenwänden und im Rokoko-Stil erbaut sowie der Plaza Allende. Wobei dies nur die herausragendsten historischen Gebäude in San Miguel de Allende sind.

Ein Museum finden historisch interessierte Besucher im ehemaligen Haus von Ignacio Allende, das natürlich von der relativ jungen, aber interessanten Geschichte von San Miguel de Allende berichtet.

Viele Einflüsse unterschiedlicher Architektur im Stadtzentrum von San Miguel de Allende

Schon bevor San Miguel de Allende UNESCO-Weltkulturerbe wurde, hatte sie den offiziellen Titel eines Pueblos Magicos, also eines Magischen Ortes. Wer den Trip in den Bundesstaat Guanajuato durchführt, wird bei Ankunft in der Stadt gleich erkennen, wieso diese Bezeichnung sehr zutreffend ist und war. Aufgrund der überschaubaren Größe der Stadt wird ein Besuch hier zudem nicht von allzu großen Verkehrsaufkommen und Emissionen gestört, vielmehr kann man sich ganz im Hier und Jetzt bewegen und trotzdem Geschichte atmen.

Zur Attraktivät von San Miguel de Allende tragen aber auch die derzeitigen Einwohner bei. Insbesondere Künstler finden die Stadt sehr anziehen und lassen sich hier nieder. Mit ihren – zeitgenössischen – Kunstwerken prägen sie ebenfalls die Atmosphäre in dieser bemerkenswerten Stadt.

Ein Top-Reisetipp im Zuge einer Mexiko-Reise

Benannt ist San Miguel de Allende übrigens nach dem mexikanischen General und Freiheitskämpfer Ignacio Allende, der aus dieser Stadt stammt. Ursprünglich war die Stadt mal als San Miguel el Grande gegründet worden. Das geschah 1542 durch einen Franziskaner.

Wer also auf der Suche insbesondere nach einer spannenden Mischung an Architektur und Sehenswürdigkeiten auf seiner Mexiko-Reise ist, der ist mit San Miguel de Allende als Reiseziel bestens beraten. Die Stadt ist nicht nur sehenswert mit all ihren Gebäuden, sondern auch besonders sicher und besonders – in Lateinamerika durchaus eine Erwähnung wert – besonders gepflegt. Hier kann man also rundum die touristischen Eindrücke genießen, ohne dass etwas im Zuge der Mexiko-Reise stören würde.

Foto-Quelle: Wikipedia/Miwm.

Top-Attraktion bei einer Mexiko-Reise: die Ruinen von Chichén Itzá

Die unfassbare Kukulcán-Pyramide der Maya in Chichén Itzá

Die unfassbare Kukulcán-Pyramide der Maya in Chichén Itzá

Bei einer Reise nach Lateinamerika ist natürlich auch immer die Möglichkeit zu ausgiebigem Strandurlaub gegeben. Viele entscheiden sich allein aus diesem Grund zu einer Reise nach Mexiko. Doch im Grunde ist es mehr als bedauerlich, wenn man sich nicht ein wenig Zeit nimmt für die Hinterlassenschaften versunkener Kulturen, die mit ihren Mitteln auf erstaunliche Weise Höchstleistungen in vielen Bereichen produzierten. Wie das im sozialen, wirtschaftlichen oder medizinischen Bereich war, das kann man nur rückschließen. Heute noch sichtbar sind aber die Überbleibsel der architektonischen Fähigkeiten dieser Kulturen. Und ein absolutes Highlight – weltweit muss man feststellen – solcher historischer Bauwerke befindet sich in Mexiko:

die Ruinen von Chichén Itzá. (mehr …)

Chiloe, die Insel als das Urlaubsziel in Chile

Ein Örtchen an der Küste von Chiloe

Ein Örtchen an der Küste von Chiloe

Chiloe ist gleich die zweitgrößte Insel von Chile. Nur die Insel in Feuerland ist noch größer. Doch Chiloe liegt wesentlich gemütlicher, um einen Aufenthalt hier in Erwägung zu ziehen. Der vom Festland trennende Kanal von Chacao ist nur 2 Kilometer breit, die Insel selbst zieht sich über 180 Kilometer von Süd nach Nord entlang der chilenischen Pazifikküste. Auf ihr leben zur Zeit etwa 150.000 Menschen, von denen viele von der Fischerei von der Lachszucht und von der Landwirtschaft leben.

Ein aufstrebende Branche auf Chiloe ist aber der Tourismus, der immer mehr Chiloten, wie die Einwohner genannt werden, Arbeit beschafft. Und das hat seine Gründe in der typisch chilenischen hügeligen Gestaltung der Insel. Die Hügelkette Cordillera de Pichué ist dafür bezeichnend, die das Innere der Insel gestaltet und dabei bis zu 866 Metern Höhe erreicht. (mehr …)

Das Phänomen der Pororoca: die Tidenwellen im Amazonas

Mehrere Wellen hintereinander auf dem Amazonas

Mehrere Wellen hintereinander auf dem Amazonas

Pororoca bedeutet nichts anderes als “Großer Lärm” und es ist wohl leicht nachzuvollziehen, was diesen riesigen Wellen auf dem Amazonas zu ihrem Namen verholfen hat. “Amazonaswellen” werden sie auch genannt, diese Tidenwellen, die vor allem im Februar und im März auf dem Amazonas zu bewundern sind.

Jeweils bei Vollmond und bei Neumond entwickelt sie sich dadurch, dass das Wasser des Atlantiks in den Flusslauf gedrückt wird. Natürlich in enormen Mengen, so dass echte Springfluten entstehen, die teils bis zu 5 Meter hoch werden — auf dem Fluss. Da der Amazonas nur so ein geringes Gefälle aufweist, können diese Wellen extrem weit in den Fluss vorrücken, bis sie irgendwann ihre Kraft verlieren. (mehr …)

Reiseziel in Paraguay: Tour zum Itaipu-Damm, dem stärksten Staudamm der Welt

Itaipu-Damm aus der Luft

Itaipu-Damm aus der Luft

Südamerika ist bunt, lebendig, vielfältig und hat kulturell Vieles zu bieten. Das gilt nicht zuletzt für Paraguay, das deutlich weniger spanisch oder europäisch geprägt ist als die meisten seiner Nachbarländer. Hier ist ein Großteil der Bevölkerung immer noch Indigen, was sich auch in der Atmosphäre im Land bemerkbar macht. Reisen nach Südamerika werden also zuallermeist wegen der Kultur und natürlich der beeindruckenden Landschaft in Südamerika, von Feuerland im Süden bis zum Amazonas im Norden ausgewählt und gebucht.

Und doch ist ausgerechnet in Paraguay eine der interessantesten Attraktionen des Landes der Staudamm von Itiapu, mithin ein von Menschen gemachtes Bauwerk, das nicht mal besondere Schönheit besitzt. Aber seine Ausmaße sind so beeindruckend, dass hierhin viele Touren angeboten werden, die bei einer Reise nach Paraguay fast zur Pflicht für jeden Besucher gehören. (mehr …)

Isla Taboga: Blumeninsel vor Panama, Top-Reiseziel

Selbst die Häuser sind bunt auf der Blumeninsel Taboga

Selbst die Häuser sind bunt auf der Blumeninsel Taboga

Eine Blumeninsel gibt es auch im Bodensee, aber die ebenfalls “Blumeninsel” genannte Insel oder Isla Taboga in Panama bietet doch etwas mehr Exotik, nicht zuletzt weil auch das Drumherum mittelamerikanisches Flair versprüht und nicht das doch eher biedere mitteleuropäische.

Finden nicht zuletzt die Einwohner von Panama selbst, die ebenfalls gerne auf der “Blumeninsel” Taboga Urlaub machen und wenn nur wenig Zeit bleibt auch schon mal nur einen Kurzurlaub.

Die Insel Taboga liegt im Pazifik, die Überfahrt mit der Fähre vom Festland aus dauert knapp 45 Minuten, findet in beide Richtungen zwei Mal am Tag statt und sorgt schon für die richtige Einstimmung auf die Ankunft auf dieser paradiesischen Insel. (mehr …)

Reiseziel in Paraguay: Colonia Independencia

Original in München, Kopie in Paraguay: Oktoberfest

Original in München, Kopie in Paraguay: Oktoberfest

Selten findet man so etwas noch, aber das ist ein echter Geheimtipp bei einer Reise nach Paraguay. Die Colonia Independencia befindet sich in etwa 200 Kilometern Entfernung östlich von Paraguays Hauptstadt Asuncion. Gegründet wurde sie 1919 von Winzern aus Baden. Doch dass diese Colonia von Deutschen gegründet wurde, ist nur einer ihrer Anziehungsgründe in einer Umwelt, die ansonsten von spanischen und indigenen Einflüssen geprägt ist.

Ebenso ist die Landschaft in der näheren Umgebung als besonders schön zu bezeichnen. Das lockt zwar viele Menschen in die Umgebung der Colonia Independencia, aber es sind immer noch derart wenige, dass man mit Fug und Recht von einem Geheimtipp sprechen kann. Als klassisches Reiseziel in Paraguay taucht das Ganze jedenfalls nicht in den Katalogen und auf den Webseiten zum Thema auf. (mehr …)