Stierkampf in Lima

Stierkampf wird auch in Südamerika gepflegt

Stierkampf wird auch in Südamerika gepflegt

In Deutschland in manchen Schichten etwas verpönt, ist der Stierkampf nicht nur in Spanien ein beliebtes Event für die einheimische Bevölkerung, sondern auch in vielen weiteren spanisch geprägten Ländern, wie Peru es mit seiner Hautpstadt Lima ist. Also gibt es auch in Lima Stierkampf zu bestaunen, ob man das nun gutheißt oder nicht.

Bereits 1794 wurde die heute noch existente Arena Acho erbaut, die 1945 general saniert wurde und somit bereits im 4. Jahrhundert ihres Bestehens ist und Stierkämpfen eine Bühne bietet. Die Stierkämpfe in Lima finden zwischen Oktober und März statt. (mehr …)

Wissenswertes rund um die Inka

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Die Inka herrschten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in weiten Teilen Südamerikas. In dieser Zeit hatten sie ihrem Reich mehr als 200 verschiedene Ethnien einverleibt, welche sie sich unterworfen hatten. Die Inka (es gibt beide Formen im Plural: Inka oder Inkas) erreichten dabei einen beeindruckenden Grad an Organisation ihrer Gesellschaft. Die weiteste Ausdehnung ihres Reiches reichte vom heutigen Ecuador bis nach Chile und sogar nach Argentinien.

Berühmt ist die Inka-Festung Maccu Picchu, im ganzen ehemaligen Siedlungsgebiet der Inka gibt es aber Überbleibsel dieser beeindruckenden Hochkultur. Überhaupt wird den vielfältigen Relikten dieser Kultur, insbesondere jenen, bei denen wahnwitzige Mengen an Stein zu Tempeln, Pyramiden, Terrassen oder eben zu Städten verbaut wurden, besondere Aufmerksamkeit zuteil. Ihre größte Ausdehnung erreichte etwa 1.000.000 Quadratkilometer. Die Hauptstadt des Reiches lag im heutigen Peru, die Stadt trug den Namen Cusco. (mehr …)

Pachacamac, die antike Stadt bei Lima

Pachacamac, die antike Stadt bei Lima

Pachacamac, die antike Stadt bei Lima

Pachacama ist eine antike Stadt in knapp 40 Kilometern Entfernung von Perus Hauptstadt Lima, wobei man eher davon sprechen muss, dass sie sich 40 Kilometer vom Zentrum der Stadt befindet, denn sie gehört administrativ noch zu Lima.

Die Stadt Pachacamac ist wahrscheinlich beinahe 2000 Jahre alt und wurd um 200 nach Christus gegründet. Früher befand sich hier definitiv eine Pyramide sowie weitere Fresken, die nicht mehr erhalten sind. Außerdem war sie ebenso wahrscheinlich recht einflussreich und hatte viele weitere Verwaltungsgebäude. Obwohl das Reich, über das sie herrscht, irgendwann zerfiel, wuchs die Stadt immer weiter und erreichte für ihre Zeit beträchtliche Ausmaße. Selbst bei Ankunft der Inka war sie allerdings wohl bereits wieder zerfallen. (mehr …)

Vielseitige Vogelwelt in Peru

Neben Flamingos gibt es noch über 1.800 andere Vogelarten in Peru

Neben Flamingos gibt es noch über 1.800 andere Vogelarten in Peru

So gerne man wegen der Kultur nach Südamerika reist, genauso umwerfend ist die Natur dort an den allermeisten Orten. Und Natur schließt hier natürlich Tierwelt mit ein. Ein beinahe wahnwitziges Beispiel ist die Zahl der Vogelarten in Peru. Allein in diesem Land, mit 1,3 Millionen Quadratkilometern Fläche kein riesiges Land, leben mehr unterschiedliche Vogelarten als in ganz Europa und Nordamerika zusammen! Über 1.800 unterschiedliche Arten wurden im Andenland gezählt.

Neben den weltweit geliebten Kolibris gibt es in Peru zum Beispiel die so genannten Perutauben, es gibt Morgenammern, außerdem ganz viele verschiedene Arten von Flamingos. (mehr …)

Faszinierende Nazca-Linien in Peru

Eine der Figuren der Nazca-Linien

Eine der Figuren der Nazca-Linien

Die Nazca-Linien waren lange Zeit gar nicht mehr bekannt, ehe sie 1924 von Flugzeugpiloten aus der Luft wiederentdeckt wurden. Für das, was sie darstellen, gibt es sogar einen Fachausdruck: Es handelt sich um “Scharrbilder”. Allerdings in Dimensionen, die einfach umwerfend sind. Manche der Nazca-Linien sind 20 Kilometer lang, laufen schnurgeradeaus, dazu kommen ganz präzise dargestellte geometrische Figuren wie auch Darstellungen von Menschen, Affen und anderen Tieren. Das zusätzlich Bemerkenswerte an ihnen ist allerdings, dass sie auf dem Boden kaum zu erkennen sind, weil sie oft nur wenige Zentimeter tief sind.

Zwar sind sie entstanden, indem man die obere Gesteinsschicht des Bodens entfernt hat, den so genannten Wüstenlack. Dadurch kommt die darunter liegende hellere Schicht zum Vorschein, wie erwähnt allerdings nur aus der Luft als Gesamtkunstwerk zu erkennen. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Menschen: Mentalität und Mischung in Peru

Leben in einem Dorf in Peru

Leben in einem Dorf in Peru

Das Besondere an der Bevölkerungsmischung in Peru besteht darin, dass es eines der wenigen lateinamerikanischen Länder ist, in denen die Menschen indigenen Ursprungs die Mehrheit stellen. Das bedeutet natürlich auch Mentalitätsunterschiede zum Beispiel zum sehr europäisch geprägten Argentinien oder Uruguay. Viele von den Indigenen haben sich ihre alten Riten und Traditionen bewahrt, auch wenn das in den Großstädten des Landes oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird.

Fürs gesamte Land gilt allerdings, dass der Faktor “Zeit” eine gänzlich andere Rolle spielt als in Mitteleuropa. Wer durchs Land reist, wird schnell feststellen, dass Zeitangaben tatsächlich meist eher den Charakter des Ungefähren tragen. Für diese Mentalität existiert sogar ein Ausdruck, man nennt diese Unpünktlichkeit “la hora peruan”, also die peruanische Zeit bzw. Stunde, die man gerne mal zu spät kommt. Zudem ist eine morgens getätigte Zusage für eine Verabredung deshalb noch lange nicht am Abend gültig. Solche Zusagen tragen eher den Charakter einer Absichtserklärung als jenen von Verbindlichkeit. Dennoch sollte dieser Umstand eben als Teil der peruanischen Kultur verstanden werden und keinesfalls als Unhöflichkeit interpretiert werden. (mehr …)

Trujillo, facettenreiches Zentrum im Norden von Peru

Die Kathedrale von Trujillo

Die Kathedrale von Trujillo

Nicht allein die im Bild zu sehende Kathedrale von Trujillo macht diese Stadt in Peru so besuchenswert. Die Hauptstadt des Bezirks La Libertad bietet ihren knapp 650.000 Einwohnern eine ganze Menge, was sie genauso zu einem beliebten Touristenziel werden ließ. Im Norden Perus ist sie die wichtigste Stadt, nicht nur was das Leben der Peruaner angeht, sondern auch die Historie des Landes.

In ihrem Stadtgebiet finden sich viele Baudenkmäler aus den Zeiten der Chimu und der Mochica, sowie ebenfalls aus der Zeit der spanischen Kolonialisierung. Die diversen Schönheiten in Form von Gebäuden reichen von prachtvollen Herrenhäusern über belebte, kunstvoll gestaltete Innenhöfe bis nicht zuletzt zur Kathedrale von Trujillo, die für Mitteleuropäer eher ungewöhlich in leuchtendem Gelb erstrahlt. (mehr …)

Das Volk der Urus und ihre schwimmenden Inseln auf dem Titicaca-See

Ein schwimmendes Dorf der Urus

Eine schwimmende Insel der Urus

Die Urus sind ein indigenes Volk in Peru, nicht zu verwechseln mit der allein als Spitznamen zu verstehenden Bezeichnung der Einwohner Uruguays (dessen Name sich wiederum von einem Fluss ableitet). Die Urus leben auf dem Titicaca-See, und wer in der Formulierung “auf” einen Tippfehler vermutet, liegt falsch. Das Volk der Urus lebt tatsächlich auf dem Titicaca-See und zwar in Form von schwimmenden Inseln, wie auch im Bild zu sehen. (mehr …)

Das Colca-Tal in Peru

Der Canyon mit den Treppen dahinter

Der Canyon mit den Treppen dahinter

Valle de Colca oder Colca-Canyon heißt das Tal von Colca auf spanisch, das kein Tal, sondern eine Schlucht ist, ein Canyon eben. Allerdings ist er ein wahrlich außergewöhnlicher Canyon. Da wäre zunächst mal seine Tiefe, die, vom höchsten Berg der Umgebung gemessen 3.200 Meter erreicht, womit er der zweittiefste Canyon der Welt ist. Bei einer Messung vom normalen Rand aus erreicht er immer noch 1.200 Meter tiefe, der Grand Canyon in den USA ist etwa 1.800 Meter tief.

Außerdem fliegen über dem Canyon regelmäßig Kondore, die mit ihrer Spannweite von bis zu 3 Metern majestätisch in der Luft verweilen, die schwersten Greifvögel der Welt. Dazu kommt eine fantastische Landschaft, die etliche Touristen pro Jahr anlockt. Das ist aber noch nicht alles. (mehr …)