In Peru die Stadt Chiclayo erkunden

Schönes Chiclayo in Peru

Schönes Chiclayo in Peru

Mit etwas über einer halben Million Einwohner ist die Stadt Chiclayo im Norden Chiles, 20 Kilometer vom Pazifik entfernt, eine entspanntere Alternative zur Metropole Lima. Letztere bietet natürlich mehr kulturelle Aktivitäten, doch sind der Alltag und das Reisen innerhalb der Stadt beschwerlich. In Chiclayo geht alles entspannter zu.

Dazu ist Chiclayo über die Panamericana auch mit dem Wagen gut zu erreichen, die Stadt liegt direkt daran. Die Stadt ist ein Zentrum der Zuckerrohr-Industrie, um sie herum gibt es viel Landwirtschaft. Denn die Böden sind fruchtbar, das wussten auch schon die Menschen vor etlichen Jahrhunderten.

Deshalb gibt es in direkter Umgebung von Chiclayo auch viele alte Pyramiden der Mochica-Kultur. In einer 30 Kilometer von der Stadt entfernten Pyramide befindet sich gar ein Königsgrab. Dort werden erst seit etwa zwei Dekaden Untersuchungen angestellt, welche immer mehr wertvolle Gräber und Schätze ans Tageslicht bringen. Im Museo del Sitio kann man jeweils die aktuellsten Funde bewundern.

Ein Paukenschlag nicht nur innerhalb der Archäologie gelang im Jahr 2007, als man in der Nähe von Chiclayo etwa 4000 Jahre alte Wandmalereien fand, welche damit die ältesten Malereien im ganzen Amerika darstellen.

In der Stadt selbst halten sich Architektur-Interessierte an die Plaza de Armas oder besichtigen die Kathedrale von Chiclayo. Das Klima ist ganzjährig höchst angenehm mit Temperaturen zwischen 15° und 30°, so dass es nie zu heiß und nie zu kalt in Chiclayo ist.

Und wenn eine Stadt schon den Beinamen “La Ciudad de la Amistad”, zu deutsch “die Stadt der Freundschaft”, trägt, sollte es doch wenig Gründe geben, diese nicht beim nächsten Trip nach Peru aufzusuchen …

Creative Commons License photo credit: chiclayonortea

Nur in Südamerika: der Andenbär

So sieht ein Brillenbär aus

So sieht ein Brillenbär aus

Der Andenbär oder auch Brillenbär (das Foto zeigt deutlich, woher die letztere Bezeichnung stammt) lebt, wie der Name schon sagt, in den Anden. Er ist der einzige Bär in Südamerika, dabei aber nicht weniger gefährlich als seine Artgenossen in anderen Regionen der Erde. Schließlich ist auch der Andenbär ein Raubtier.

Zwar ist er mit 190 Zentimetern Körpergröße und nur zwischen 120 und 180 Kilogramm Körpergewicht unter den Bären nicht gerade der stärkste auf den Rippen, die Weibchen sind sogar noch deutlich kleiner und schmächtiger, doch hat er kaum direkte natürlich Feinde. Dennoch ist er wie so viele vor allem größere Tiere in seinem Überleben bedroht. (mehr …)

Peru baut Tunnel durch die Anden, Verbindungen verbessern

Künftig viel schneller nach Huancayo

Künftig viel schneller nach Huancayo

Perus Hauptstadt Lima wird in Zukunft deutlich besser und vor allem schneller mit der Stadt Huancayo verbunden sein. Die Pläne für einen insgesamt 23 Kilometer langen Tunnel durch die Anden wurden bereits im letzten Jahr verabschiedet. Nun wurde eine Studie begonnen, wie der Tunnelbau am besten zu bewältigen sei.

In den nächsten Monaten werden bis zum Jahresende diverse Möglichkeiten untersucht, welche konkrete Streckenwahl für den Tunnelbau die sinnvollste, aber auch praktikabelste ist.

Durch den Tunnel wird eine Eisenbahnlinie verkehren, doch auch über die Unterbringung von Lastwagenverkehr in den so entstehenden Rohren wird nachgedacht. Außerdem wird die Trinkwasserversorgung hier durchgeführt. Und Glasfaserkabel sollen ebenfalls verlegt werden.

Wer tief bohrt, muss auch tief in die Tasche greifen: über 3 Milliarden US-Dollar wird der Tunnel mitten durch die Anden kosten, Stand heute. Für gewöhnlich erhöhen sich die Kosten dieser Projekte im Laufe des Baus ohnehin noch. (mehr …)

Peru — den berühmten Inka-Pfad bis Machu Picchu selbst erwandern

Wo früher die Inka wandelten jetzt selbst Peru erkunden

Wo früher die Inka wandelten jetzt selbst Peru erkunden

Es gibt viele Inka-Pfade in ganz Südamerika. Einer der bekanntesten befindet sich allerdings in Peru. Erst 1942 wurde er von einer schwedischen Expedition wiederentdeckt und im Anschluss in seiner gesamten Länge freigelegt. Bis heute ist er der meistbewanderte Pfad in ganz Südamerika. Einer der Gründe dafür ist sicher sein attraktives Endziel. Wer den Pfad in Peru komplett bewältigt, wird mit der Ankunft in Machu Picchu belohnt.

Vor Jahrhunderten von den Inka angelegt, war er Teil eines riesigen Netzes, welches die verschiedenen Orten des Reiches der Inka verband. Sowohl als Handels- als auch als Nachrichtenweg wurden diese Pfade genutzt. Gut ausgebildete Läufer brachten Nachrichten vergleichsweise schnell auch in die entlegensten Ortschaften der damaligen Zeit. So war das Herrschen über dieses unüberschaubare Gebiet trotz der Ermangelung heutiger Kommunikationswege möglich. (mehr …)

Peru bekommt erste Luftseilbahn

Eine Teleferico für Peru

Eine Teleferico für Peru

Bislang gibt es keine einzige von ihnen, dabei böten sie sich angesichts der teilweise enormen Höhenunterschiede in Peru doch besonders an. Nun beginnt in dieser Hinsicht aber eine neue Ära, denn Perus Präsident unterzeichnete die nötigen Dokumente, um den Bau der ersten peruanischen Luftseilbahn einzuleiten

Mit der Bezeichnung “Teleferico” hat sie auch schon einen Namen. Sie wird in der Apurimac-Schlucht gebaut bzw. diese überqueren, so dass man die Ruinen von Choquequirao leichter erreichen wird können.

Das ohnehin bei Touristen sehr beliebte Cuzco wird dadurch noch beliebter. Diese liegt weit oben in den Anden und viele Besucher kommen nach Cuzco, um vor allem die weltberühmten Stätten von Maccu Picchu zu besuchen. Nun wird auch das Erreichen der Ruinen von Choquequirao so leicht gemacht, dass es ebenfalls von Cuzco aus zu besichtigen ist. (mehr …)

Peru: 5000 Jahre alter Tempel entdeckt

In Peru wimmelt es vor alten Ausgrabungsstätten

In Peru wimmelt es vor alten Ausgrabungsstätten

Peru ist um eine Attraktion reicher. Denn Spiegel Online berichtet, dass man bei Ausgrabungen einen etwa 5000 Jahre alten Tempel gefunden habe, welcher wohl als Stätte für Opfergaben genutzt wurde. Mit seinen 5000 Jahren wäre er eine der ältesten Kulturstätten des Menschen nicht nur in Südamerika überhaupt, sondern auf der ganzen Welt.

Das Innere ist mit etwa acht mal acht Metern recht überschaubar in seinen Ausmaßen, dennoch ist der Fund nach Auskunft der Archäologen eine kleine Sensation. Zumindest dann, wenn das hohe Alter des Fundes sich auch unter einer genaueren Messmethode bestätigt, welche die Wissenschaftler in Kürze auf das Material anwenden werden. (mehr …)

Peru: Wandern auf dem Santa Cruz Trek

Der Santa Cruz Trek in Peru

Der Santa Cruz Trek in Peru

Bei keiner anderen Gelegenheit erlebt man ein zuvor unbekanntes Land so gut wie beim Wandern. Das gilt auch dann, wenn die Strecken anspruchsvoller werden und über die eine oder andere Steigung führt. Nirgendwo außer beim Wandern ist man direkt mit allem in Kontakt, was das Land ausmacht: Das Wetter, die Natur, die Tiere und nicht zuletzt die Menschen, die einem bei diesen Wanderungen begegnen.

Ein besonders beliebter “Trek”, also eine Wanderstrecke, ist in Peru der “Santa Cruz Trek”, bei dem man den Gebirgszug “Cordillera Blanca” in knapp vier Tagen durch- und überquert.

Die verschiedenen Touren sind natürlich unterschiedlich organisiert und aufgeteilt, doch beispielhaft sei hier eine denkbare Version erwähnt. Am ersten Tag legt man 9 Kilometer zu Fuß zurück, bei etwa 650 Höhenmeitern. (mehr …)

Peru: Fossil von Dinosaurier entdeckt

In Peru lebten mal Dinosaurier

In Peru lebten mal Dinosaurier

Bagua Grande heißt die Region, die kürzlich zu besonderer Berühmtheit gekommen ist. Denn in der Provinz Bagua Grande im Norden von Peru haben Feldarbeiter in der Nähe des Ortes Cruz Fossilien eines Dinosauriers gefunden. Nicht etwa hochdekorierte Forscher, welche ohnehin auf der Suche nach derartigen Überbleibseln einer längst vergangenen Zeit sind, sondern einfach Landarbeiter waren die Glücklichen, die sicher schwer gestaunt haben werden, was sich bei ihren Arbeiten da plötzlich für ein Anblick bietet.

Zwar handelte es sich “nur” um einen Zahn eines Dinosauriers, einen fossilierten Zahn, doch ist die Bedeutung eines solchen Fundes natürlich immer wieder aufs Neue enorm. (mehr …)

Sehenswürdigkeiten von Arequipa in Peru

Aussicht von Arequipo aus, allein dafür lohnt die Reise schon

Aussicht von Arequipo aus, allein dafür lohnt die Reise schon

Angesichts der zahlenmäßigen Größe von Perus Hauptstadt Lima ist es nicht erstaunlich, dass weitere Städte im Andenland nicht annähernd so bekannt sind. Lima zählt knapp 7 Millionen Menschen, in der drittgrößten Stadt Arequipa leben mit 700.000 nicht mal eine Million Peruaner und Gäste aus anderen Ländern.

Nichtsdestotrotz ist Arequipa eine Reise wert, liegt es doch weit im Süden von Peru und bietet so schon eine ganz andere Kultur als die sehr westliche Hauptstadt.

Dennoch bestehen zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Arequipa aus Gebäuden, die von Katholiken erbaut wurden.

Zum Einen wäre da die Kathedrale von Arequipa, die in ganz Peru ihresgleichen sucht, sprich: einzigartig ist. Ihre Bauzeit dauerte von 1629 bis 1844, als ein Wiederaufbau nach einem Brand ihr die heutige Form verlieh. Ein imposantes Bauwerk menschlicher Architekturkunst, das an vielen Stellen Marmor aus Italien als Baumaterial verwendet hat.

Zum Anderen ist da das Kloster Santa Catalina, das ab 1579 gebaut wurde und als eines der bedeutendsten Werke der Kolonialzeit auf dem gesamten Subkontinent gilt. Doch um das Kloster zu errichten, ummauerte man kurzerhand etwa 20.000 Quadratmeter Siedlungsfläche der Stadt. (mehr …)

Valle Salgrado — das Heilige Tal der Inka

Das Valle Salgrado von einer befestigten Anlage aus gesehen

Das Valle Salgrado von einer befestigten Anlage aus gesehen

Valle Salgrado. Ein recht pathetischer Name für ein einfaches Tal, doch wird bei näherer Betrachtung des Valle Salgrados schnell klar, warum es den Inka heilig war, ist es doch landwirtschaftlich extrem fruchtbar und sorgte so dafür, dass sie Vorräte anlegen und unabhängiger vom Ergebnis einzelner Ernten wirtschaften und schließlich auch ihr politischen Angelegenheiten besser verfolgen konnten. Das “Valle Salgrado” wird vom Urubamba durchflossen, das Tal liegt in den südöstlichen Bereichen Perus, im Hochland der Anden.

Früher einmal muss das Tal wohl sehr schmal gewesen sein, inzwischen ist es knapp 3 Kilometer breit, weil Schwemmmasse das Tal immer mehr erweitert hat. Dieser 3 Kilometer breite Streifen war es dann auch, der die äußerst fruchtbare Landwirtschaft ermöglichte. (mehr …)