Panama at its best: Boquete

Rund um Boquete lässt es sich gut aushalten

Rund um Boquete lässt es sich gut aushalten

Der nur spärlich besiedelte Bezirk Boquete, dessen Hauptort Bajo Boquete ist, ist trotz dieses Umstands ein äußerst beliebtes Reiseziel. Denn in Boquete kann man alle Vorzüge Panamas an einem Ort genießen: Die abwechslungsreiche Natur, wo die üppigen Pflanzen vielen verschiedenen Vogelarten Lebensraum geben, wo auch Affen leben, wo es Wasserfälle gibt und vieles mehr, was in tropischen Dimensionen immer ein bisschen größer, auf jeden Fall aber exotischer ist als anderswo auf der Welt.

Nur etwa 15.000 ständige Einwohner hat der auf 1.000 Meter Höhe liegende Ort, dessen Umgebung Höhen bis zu 3.000 Meter erreicht. Dazu ein Ort, in den sich viele Touristen begeben, so dass auch das Nachtleben und die Möglichkeit, panamesisches Essen zu kosten, nicht zu kurz kommt. Da das Publikum immer internationaler wird, sind aber auch internationale Speisen hier erhältlich. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Live! Webcam vom Panama-Kanal

Webcams am Panama-Kanal

Webcams am Panama-Kanal

Wer sich die Reise nach Panama nicht leisten will oder gerade keine Zeit hat, selbst nach Mittelamerika zu reisen, der kann heutzutage dennoch schauen, was am Panama-Kanal gerade vor sich geht. Webcams sind ja nicht erst seit gestern populär, sie gab es schon lange vor Einführung des Web 2.0, auch am Panama-Kanal hat man gleich mehrere solcher Webcams eingerichtet. Einmal am nördlichen Ende des Kanals, und gleich zwei Mal an dessen südlichen Ende, wo der Panama-Kanal Verbindung zum Pazifik hat. (mehr …)

Karneval in Panama

Stundenlanges Feuerwerk zu Karneval in Panama genießen

Stundenlanges Feuerwerk zu Karneval in Panama genießen

Panama liegt zwar auf der Nordhalbkugel, weshalb dort ebenfalls Winter herrscht, dennoch sind die Temperaturen für den vom 18. bis 22. Februar gefeierten Karneval deutlich angenehmer als in Köln, Düsseldorf oder Mainz. Ein Zentrum der Festivitäten ist Panama-City, besonders beliebt ist der Karneval auch auf der Halbinsel Azuero. Im Grunde wird er aber überall im Lande zelebriert, und diese Ausmaße reichen zwar von den Paraden nicht an Rio de Janeiro heran, von der Heißblütigkeit und Lebenslust her allerdings schon.

Als besonders reizvoll gilt der Wettbewerb der beiden teilnehmenden Parteien in Las Tablas, wo die eine stets die andere zu übertrumpfen sucht. Zunächst geht es darum, alle Lokale und Geschäfte aufwändig zu schmücken, im Anschluss folgt ein, bzw. zwei Feuerwerke, die natürlich möglichst beeindruckend ablaufen sollen. Und vor allem größer als das jeweils andere. Wobei Feuerwerk hier keine Angelegenheit von 10 Minuten ist. Teilweise dauern diese Feuerwerke über eine Stunde, und da ist natürlich ein Sieger nicht ganz so leicht auszumachen. (mehr …)

Panama schützt Urwald stärker gegen Abholzung

Schutz des Regenwaldes in Panama wird ausgeweitet

Schutz des Regenwaldes in Panama wird ausgeweitet

In Panama bestehen weite Teile der Landesfläche aus tropischem Regenwald. Das macht eine Reise nach Panama besonders lohnenswert, aber gleichzeitig weiß jedermann heutzutage, dass der Regenwald quasi überall auf der Welt in seinem Bestand bedroht ist. Doch nicht nur in Afrika wissen die Verantwortlichen in den Regierungen inzwischen, den Regenwald als touristische Attraktion höher einzuschätzen als den kurzfristigen finanziellen Gewinn.

Panama hat nun den Handel mit nahezu 100 verschiedenen Holzarten eingeschränkt, indem sie auf die Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens gesetzt wurden. Darunter sind so wunderbare wie schöne Holzarten wie z. B. “Palisander” oder “Cocobolo”. Wunderbar zwar zur Verwendung für industrielle Zwecke geeignet. Noch wunderbarer aber für die Tiere, deren Lebensraum im tropischen Regenwald von Panama liegt. Insbesondere dann, wenn die Bäume intakt, gesund, lebendig und vor Ort vorhanden sind. (mehr …)

Der Gatún-See in Panama

Eine der Inseln auf dem Gatún-See

Eine der Inseln auf dem Gatún-See

Ein Teil des Panama-Kanals führt durch einen nicht wirklich natürlichen See, 33 der insgesamt 81 Kilometer um genau zu sein, welcher da Gatún-See heißt. Er wurde künstlich aufgestaut, indem man einen Staudamm im Rio Chagres errichtete. Hier befand sich vorher eine riesige Senke, die mit Regenwald bewachsen war. Deren Bewohner, tierischer und menschlicher Art, mussten sich ein neues Zuhause suchen, sofern sie dazu in der Lage waren.

Zur Zeit seiner Erstellung, zwischen 1907 und 1913 wurde er durch die Staumaßnahmen der größte künstliche See seiner Zeit. Die Stelle war günstig, weil die umliegenden Berge hier eine Flucht von etwa 2 Kilomtern frei ließen, in deren Mitte noch dazu ein riesiger Felsen stand. Links und rechts dieses Felsens wurden riesige Erdwälle aufgeschüttet (insgesamt 17 Millionen Kubikmeter Material), woraufhin sich das davorliegende Tal immer weiter mit dem Wasser des Flusses füllte. (mehr …)