Mexiko setzt auf Weltuntergang

Wann endet die Welt?

Wann endet die Welt?

Was sich etwas merkwürdig anhört, ist in Wahrheit eine Marketingmasche von Mexiko, allerdings eine, die ziemlich zu ziehen scheint. Mexiko setzt auf den Weltuntergang. Den hatten die Mayas für den 21. Dezember 2012 vorgesehen, besser gesagt: vorhergesehen, denn sicher kann man sich natürlich nicht sein. Es gibt aber viele Menschen weltweit, die sich von der Kultur der Maya angezogen fühlen und dann gibt es sicher auch noch einige wenige, die wirklich daran glauben.

Nichtsdestotrotz: Für das Land Mexiko ist dieser Umstand ein willkommener Anlass, seine ohnehin vorhandenen Pläne, den Kulturtourismus ins Land ein wenig auszubauen und weiter zu fördern. Im gesamten Jahr 2012 beschäftigen sich nicht weniger als 600 Veranstaltungen in ganz Mexiko mit diesem Thema — gut besucht, und auch zu großen Teilen von ausländischen Interessierten. (mehr …)

Cancún — Mexikos Touristenhochburg

Lockt mit Attraktionen bei Tag und bei Nacht: Cancún

Lockt mit Attraktionen bei Tag und bei Nacht: Cancún

Cancún ist eines der bekanntesten Ziele in Mexiko, nicht zuletzt wegen seines exaltierten Rufs, dem einer Touristen- und Partyhochburg, in der man immer mal wieder dem einen oder anderen Promi auch von internationalem Rang begegnen kann. Das Stadt ganz im Südosten Mexikos gelegenen liegt dementsprechend auch iom Zentrum der Touristenregion Riviera Maya.

Dass aus diesem immerhin bis weit in die 1960er Jahre lediglich kleinem Fischerdorf einst eine annähernd 1 Million Einwohner habende Großstadt, pulsierende Metropole werden würde, das konnte man lange Zeit nicht vorhersehen. Denn ab 1969 wurde diese Stadt auf Beschluss der mexikanischen Regierung am Reißbrett als genau solches Touristenzentrum geplant. Vorbild in Bezug auf seine Bekanntheit und auch auf sein Florieren war sicher das weltbekannte Acapulco. (mehr …)

Gabriel Garcia Marquez wird 85

So erschrieb sich Marquez den Nobelpreis

So erschrieb sich Marquez den Nobelpreis

Der wohl bekannteste lebende Schriftsteller aus ganz Südamerika ist der Kolumbianer Gabriel Garcia Marquez, der 1927 in Aracataca geboren wurde. Am 6. März feierte er seinen 85. Geburtstag. Er hat nicht nur Europa und den USA die Mentalität, das Leben und die Vorgänge in Südamerika näher gebracht. Auf der ganzen Welt werden seine Werke gelesen, deren berühmtestes zweifelsohne seine Familiensage “Hundert Jahre Einsamkeit” ist, die 1967 erschien. Bereits 1950 hatte er nach einem Jurastudium damit begonnen, sich mit Literatur und Poesie zu beschäftigen. Seine Werke listet selbst Wikipedia nur in einer Auswahl, da er so umfassend publiziert hat, dass kaum jemand alles erfasst hat, zumal er auch als Journalist tätig war.

Dabei ist sein Leben voller typischer Anekdoten für einen Schriftsteller: Als das Manuskript seines späteren Welterfolgs “Hundert Jahre Einsamkeit” fertig war, reichte das Geld nicht fürs Porto, so musste Gabriel Garcia Marquez es in zwei Teilen an den Verleger schicken. Inzwischen wurde das Buch 30 Millionen Mal auf der ganzen Welt verkauft. (mehr …)