Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Die Küche Kolumbiens

Eine typisch kolumbianische Ajiaco

Eine typisch kolumbianische Ajiaco

Süd- und mittelamerikanische Küche ist in Europa nicht ganz so verbreitet wie die Küche vieler Konkurrenten. Dabei ist die kolumbianische Küche beispielsweise sehr abwechslungsreich und sie bietet so viele unterschiedliche Einflüsse und Geschmäcker, dass man dabei auf jeden Fall auf seine Kosten kommt, selbst wenn man nur Speisen aus bestimmten Richtungen mag.

Da das Land viele verschiedene Klimazonen hat, sind auch die Zutaten für die typisch kolumbianischen Speisen sehr unterschiedlich, je nachdem, was in welcher Region eben wächst und dauerhaft zur Verfügung steht. Zunächst ist anzumerken, dass man in Kolumbien zu den Mahlzeiten immer Getränke reicht.

Typisches Frühstück (mehr …)

Gabriel Garcia Marquez wird 85

So erschrieb sich Marquez den Nobelpreis

So erschrieb sich Marquez den Nobelpreis

Der wohl bekannteste lebende Schriftsteller aus ganz Südamerika ist der Kolumbianer Gabriel Garcia Marquez, der 1927 in Aracataca geboren wurde. Am 6. März feierte er seinen 85. Geburtstag. Er hat nicht nur Europa und den USA die Mentalität, das Leben und die Vorgänge in Südamerika näher gebracht. Auf der ganzen Welt werden seine Werke gelesen, deren berühmtestes zweifelsohne seine Familiensage “Hundert Jahre Einsamkeit” ist, die 1967 erschien. Bereits 1950 hatte er nach einem Jurastudium damit begonnen, sich mit Literatur und Poesie zu beschäftigen. Seine Werke listet selbst Wikipedia nur in einer Auswahl, da er so umfassend publiziert hat, dass kaum jemand alles erfasst hat, zumal er auch als Journalist tätig war.

Dabei ist sein Leben voller typischer Anekdoten für einen Schriftsteller: Als das Manuskript seines späteren Welterfolgs “Hundert Jahre Einsamkeit” fertig war, reichte das Geld nicht fürs Porto, so musste Gabriel Garcia Marquez es in zwei Teilen an den Verleger schicken. Inzwischen wurde das Buch 30 Millionen Mal auf der ganzen Welt verkauft. (mehr …)

Die Insel Gorgona vor Kolumbien

Buckelwale passieren gerne Gorgona

Buckelwale passieren gerne Gorgona

Eine unbewohnte Insel wirkt immer heutzutage immer noch so anziehend, weil man vielleicht doch das eine oder andere Geheimnis darauf vermutet. Gorgona ist eine solche unbewohnte Insel, sie gehört zu Kolumbien und liegt etwa 30km nördlich des Sanquianga Nationalparks im Pazifik. Direkt daneben liegt ihre kleine Schwesterinsel, die Gorgonilla.

Beide sind wie erwähnt unbewohnt, werden aber von “Ökotourismus”-Reisegesellschaften angesteuert. Zum Einen lockt hier die unberührte Natur, zum Anderen ist es dann besonders reizvoll, wenn Buckelwale in nächster Nähe an der Gorgona vorbeiziehen, was stets im August und im September der Fall ist. Seit 1984 sind die Inseln ein Nationalpark Kolumbiens. Das finden nicht nur die heutigen Besucher positiv, sondern auch die bis dahin dort befindlichen Insassen: Von 1959 bis 1984 war die Insel eine Gefängnisinsel des kolumbianischen Staates. (mehr …)

Peru: Die Anden von Nord bis Süd

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Das im Osten des Kontinents gelegene Peru besitzt drei topographisch und klimatisch recht verschiedene Zonen des Landes. Die wohl interessanteste Zone sind die Anden, nicht nur wenn man mit großem sportlichen Antrieb unterwegs ist, sondern auch wenn man sich durch ganz neue Landschaftsimpressionen erfreuen lassen will. Denn die Anden sind überall, wo man sich durch sich hindurchbewegt ein faszinierendes Gebirge. Von der Südspitze des Kontinents ziehen sie sich durch Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien an der Ostküste entlang bis nach Venezuela. Ihr höchster Gipfel, der Aconcagua verpasst mit 6.962m Höhe nur knapp die 7000er-Marke. Er liegt allerdings in Argentinien, welche somit ebenfalls einen Anteil an den Anden besitzen.

Bei einer Gesamtlänge von 7.500 Kilomtern sind die kulturellen Eigenarten der Bewohner der Anden in den Dörfern und teils größeren Städten zu Fuße der Anden natürlich unterschiedlicher als sie es in einem vergleichsweise kompakten Gebiet wie beispielsweise den Alpen sind. (mehr …)