Festival in Kolumbien: der Karneval von Barranquilla

In diesen bunten Gassen von Barranquilla wird hervorragend Karneval zelebriert

In diesen bunten Gassen von Barranquilla wird hervorragend Karneval zelebriert

Die kolumbianische Stadt Barranquilla ist im Departemento Atlantico zu finden. Hier gibt es eine besondere Tradition, ein besonderes Datum, dem alle Menschen in der Stadt und auch viele Besucher aus der Umgebung und sonstigen Regionen entgegenfiebern. Immer im März findet hier der “Karneval von Barranquilla” statt. Ein schönes Beispiel für die lebendige und anregende Kultur Kolumbiens.

Dies ist auch als guter Tipp für all jene zu nennen, die in Kolumbien auf Reisen gehen. Natürlich ist der Karneval an sich ein christliches Fest. Doch hat er sich mit den vorher schon existierenden kulturellen Eigenarten diese Region Kolumbiens vermischt und stellt so seine ganz eigene Ausprägung des Karnevals dar. Einzigartig, sehenswert und besuchenswert. (mehr …)

Ciudad Perdida – die “verlorene Stadt” als tolles Reiseziel in Kolumbien

Die typischen Terrassen der Ciudad Perdida

Die typischen Terrassen der Ciudad Perdida

Die große Schwester der Ciudad Perdida ist im übertragenen Sinne Machu Picchu. Während Letzteres aber zu riesigem Weltruhm gelangt ist und als eines der Top-Reiseziele in ganz Südamerika gilt, ist die Ciudad Perdida deutlich weniger bekannt, obwohl nicht viel weniger faszinierend.

Sie ist eine der größten wiederentdeckten Städte aus der Zeit vor Kolumbus’ Ankunft in Amerika. Die Ciudad Perdida liegt in der Sierra Nevada de Santa Marta im Norden von Kolumbien und ist touristisch gut erschlossen, bietet sich somit unbedingt als Ausflugsziel bei einer Reise durch Kolumbien an. Die indigene und damit eigentlich lokale Bezeichnung lautet übrigens Teyuna — klar, dass die Menschen einer Stadt nicht den Namen “verlorene Stadt” geben, wenn sie für sie nie verloren war. (mehr …)

Vogelbeobachtungen in Mindo, Ecuador: Waldschutzgebiet mit über 500 Vogelarten

Eine von über 500 Vogelarten rund um Mindo in Ecuador

Eine von über 500 Vogelarten rund um Mindo in Ecuador

Das Örtchen Mindo in Ecuador wäre mit seinen etwa 2.200 Einwohnern als Reiseziel in Ecuador nicht weiter erwähnenswert, wenn Mindo nicht mit einem ganz besonderen Highlight aufwarten könnte. Ein Waldschutzgebiet befindet sich in direkter Umgebung von Mindo. Dieses Waldschutzgebiet heißt offiziell Bosques Protector Mindo – Nambillo, was nichts anderes als Waldschutzgebiet bedeutet. Die etwas mehr als zwei Stunden Autofahrt von Quito bei der Anreise nach Ecuador lohnen sich aber außerordentlich. Denn in dem Waldschutzgebiet Mindo gibt es ein weiteres Highlight, das gleich erwähnt wird.

Der Ort selbst besitzt immerhin ein Kirchenspiel, das hier seit 1891 existiert und vielleicht einen Blick wert ist. Lohnender ist aber die andere Attraktion in der Nähe von Mindo. (mehr …)

Bogota – Welthaupstadt des Buches

Die Hauptstadt Bogota

Wer eine Reise nach Kolumbien macht, sollte unbedingt auch die Hauptstadt Bogota besuchen. Bogota wurde von der UNESCO als Welthauptstadt des Buches und von der Vereinigung der iberoamerikanischen Hauptstädte UCCI zur iberoamerikanischen Kulturhauptstadt erklärt. Mit ihren acht Millionen Einwohnern ist die Stadt so vielfältig wie das Land selbst und hat nicht nur Kunst, Kultur, Sport und Erholung sondern noch viel mehr zu bieten.

Bogota – Die Fakten

Bogota liegt im Zentrum des Landes auf einer ausgedehnten Ebene auf einer Höhe von ca. 2600 Metern – genauer gesagt am östlichen Rand der Hochebene von Bogota. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über gemäßigt, sodass ein unbeschwerter Trip zu allen Jahreszeiten möglich ist. (mehr …)

Vergnügungspark in Kolumbien: Salitre Magico

Screenshot Salitre Magico

Screenshot Salitre Magico

Kolumbien steht nicht gerade für Spaß in der Weltöffentlichkeit. Dabei ist es eines der am besten entwickelten Länder in Südamerika und was darf in einem solchen Land, nicht zuletzt für die Einheimischen, nicht fehlen? Natürlich die Vergnügungsmöglichkeiten abseits der Arbeit.

Eine solche befindet sich in Bogotá und trägt den schönen Namen “Salitre Magico”, benannt nach dem Salitre Park, in dem sie ansässig ist. Es ist nicht allein jenes Gefährt, welches unten im Video zu sehen ist, sondern gleich ein ganzer Freizeitpark mit allem Pipapo, das man sich wünscht, wenn man seiner kindlichen Seite mal wieder Ausgang geben möchte.

Dazu zählt das “Schloss des Grauens” mit 24 spannenden Gelegenheiten, sich zu gruseln und zu ängstigen. Unterhaltungsmöglichkeiten für die Familie, mit einem Karusells auch für die Kleinen und Mini-Achterbahnen sowie einem Highlight (im Wortsinne), welches unten im Video zu sehen ist.

Als das Salitre Magico 1973 eröffnet wurde, war er eine der modernsten Vergnügungsparks in ganz Lateinamerika. Diesen Status musste er inzwischen abtreten, dennoch ist ein Besuch weiterhin auch für Erwachsene quicklebendig machend und unterhaltsam. Im Jahr 2000 wurde der Park allerdings renoviert und bietet nun 20 verschiedene elektrische Fahrgeschäfte, von der Achterbahn bis zur Wasserrutsche. Angesichts der Temperaturen in Bogotá sicher keine schlechte Idee, sich hier auf angenehme Weise im kühlen Nass zu erfrischen.

Sehr lohnenswert, ein Besuch des “Salitre Magico” in Bogotá, einem der berühmtesten Freizeitparks ganz Südamerikas.

Das Video stammt zwar von den Betreibern selbst, ist also Werbung, dafür macht es eindrücklich klar, womit jüngere Erwachsene in den Salitre Magico gelockt werden. Viel Spaß beim Sturz in die Tiefe:

Nur in Südamerika: der Andenbär

So sieht ein Brillenbär aus

So sieht ein Brillenbär aus

Der Andenbär oder auch Brillenbär (das Foto zeigt deutlich, woher die letztere Bezeichnung stammt) lebt, wie der Name schon sagt, in den Anden. Er ist der einzige Bär in Südamerika, dabei aber nicht weniger gefährlich als seine Artgenossen in anderen Regionen der Erde. Schließlich ist auch der Andenbär ein Raubtier.

Zwar ist er mit 190 Zentimetern Körpergröße und nur zwischen 120 und 180 Kilogramm Körpergewicht unter den Bären nicht gerade der stärkste auf den Rippen, die Weibchen sind sogar noch deutlich kleiner und schmächtiger, doch hat er kaum direkte natürlich Feinde. Dennoch ist er wie so viele vor allem größere Tiere in seinem Überleben bedroht. (mehr …)

Kolumbien: die Kathedrale Las Lajas

Eine absolut atemberaubende Schönheit in Kolumbien ist die Kathedrale Las Lajas in der Provinz Narino, welche einfach mitten in den Canyon des Flusses Guáitara gebaut wurde. Zwar ist es “nur” eine kleinere Basilika, aber ihre Größe ist angesichts des Umfeldes, in der sie steht, beeindruckend. Daran ändert auch nichts der Umstand, dass sie erst 1949 und somit mit relativ modernen Mitteln erbaut wurde.

Allerdings befindet sie sich nicht zufällig an diesem Ort. Hier ereignete sich der Sage nach im Jahr 1754 etwas ganz Besonderes. Maria Mueces und ihre stumme und gehörlose Tochter befanden sich in jenem Jahr an dieser Stelle in einem starken Unwetter, als die Tochter plötzlich sprach, dass sie von der Jungfrau Maria gerufen werde und auf die von Blitzen erhellte Silhouette über den hier stehenden Felsen deutete. (mehr …)

Speedskaten, im Heimatland Kolumbien von Weltmeisterin Cecilia Baena Volkssport

In Kolumbien ist Speedskating ein ernstzunehmender Sport

In Kolumbien ist Speedskating ein ernstzunehmender Sport

Die bekannteste Inlineskaterin der Welt kommt aus Kolumbien. Ihr Name: Cecilia Baena. In Deutschland ist es weniger bekannt, dass Inlinern, oder wie man richtiger sagt: Speedskaten, ein ernstzunehmender Sport mit vielen hochdotierten Wettkämpfen ist. Das liegt sicher auch daran, dass es kaum erfolgreiche deutsche Sportler in dieser Disziplin gibt.

In Kolumbien hingegen ist Inlineskaten nicht nur als Hobby Volkssport, sondern auch als Wettkampfsport äußerst beliebt. Wenn man oft annimmt, in Südamerika werde nur Fußball gespielt (und in Venezuela Baseball), dann trifft das zumindest auf Kolumbien nicht zu.

Cecilia Baena wurde 1986 in Cartagena geboren und begann schon im Alter von drei Jahren damit, auf Skates zu fahren. (mehr …)

Das Iberoamerikanische Theaterfestival in Bogotá

Das iberoamerikanische Theaterfestival zu Bogotá bietet die unterschiedlichsten Kunstformen

Das iberoamerikanische Theaterfestival zu Bogotá bietet die unterschiedlichsten Kunstformen

Einmal im Jahr findet das iberoamerikanische Theaterfestival in Bogotá statt, dann kommen jeweils mehr als 50.000 Zuschauer zu dem knapp zwei Wochen dauernden Theaterfestival, das eines der größten Lateinamerikas ist und damit selbstverständlich auch eines der wichtigsten sowie einflussreichsten der gesamten Region. Die Zahl der Aufführungen übersteigt dabei jeweils den Wert 500 mühelos, die unterschiedlichsten Gegenden der Welt waren schon zentrales Motto der Veranstaltung. Fast bei jeder Ausgabe sind auch Gruppen aus Deutschland dabei.

Gegründet wurde das seitdem stetig gewachsene Theaterfestival 1988 zu Ehren des 450-jährigen Bestehens der heutigen Millionenmetropole und Hauptstadt Kolumbiens Bogotá. Alle zwei Jahre steht es unter einem anderen Motto, internationale, renommierte Gäste und auch inländische weitere Theaterensembles geben sich die Ehre. Dabei ist der Begriff “Theater” beim iberoamerikanischen Theaterfestival von Bogotá allerdings ziemlich weit gefasst. (mehr …)

Der Tayrona-Nationalpark in Kolumbien

Der Traumstrand La Piscina im Tayrona-Nationalpark

Der Traumstrand La Piscina im Tayrona-Nationalpark

Nicht erst seit gestern kommen wieder vermehrt Touristen nach Kolumbien. Wer einmal da war, kommt meist gerne wieder, wird seinen Trip nach Südamerika auf jeden Fall ganz sicher nicht vergessen. Neben der kulturellen Vielfalt des Landes lockt natürlich auch oft die sehenswerte Natur, die häufig auch in einem der vielen Nationalparks Kolumbiens sehr angenehm zu entdecken ist.

Einer der wichtigsten Nationalparks Kolumbiens ist der Tayrona-Nationalpark, der über etwa 15.000 Hektar verfügt, von denen ein Fünftel der Fläche auf dem Meer liegen, das nicht weniger schützenswert ist als die Pflanzen- und Tierwelt an Land.

Gegründet wurde er im Jahr 1969, seinen Namen erhält er von den hier angesiedelten Tayrona-Indianern, die hier lange Zeit lebten, dann aber von den Kolonialherren nahezu ausgerottet wurden, so dass nur noch wenige Handvoll Tayrona-Indianer überhaupt existieren, die dann aber doch meist in dieser Region zu Hause sind. (mehr …)