Reiseziel Guatemala – der Parque Central in Quetzaltenango

Büste und Rondell im Parque Central

Büste und Rondell im Parque Central

Quetzeltenango ist die zweitgrößte Stadt Guatemalas und liegt im mittleren Osten des Landes. Hier leben rund 140.000 Menschen, die sich an der dortigen Lebensart erfreuen, aber auch eine besondere Schönheit in ihrer Stadt vorfinden, die selbst Menschen von weit her anlockt. Der Parque Central bildet das Herzstück der Stadt.

Da die Stadt ein kulturelles Zentrum der Region darstellt, verwundert es nicht, dass der Parque Central von Quetzaltenango besonders lebendig zu nennen ist. Doch zuerst sollte man einen Blick auf diese kleine Perle der Natur werfen, welche hier liebevoll arrangiert wurde.

In ihm befindet sich mit dem Pasaje Enrique auch ein sehenswertes Gebäude aus vergangenen Zeiten, das heute noch seinen Charme über dem Parque Central verbreitet. (mehr …)

Guatemala: In Livingston Mittelamerikas Seele erleben

Buntes Leben in Livingston

Buntes Leben in Livingston

Livingston liegt an dem kleinen Küstenstreifen der Karibik, der sich innerhalb der Grenzen Guatemalas befindet. Mit rund 50.000 Einwohnern im Verwaltungsbereich ist die Stadt überschaubar, im Kern leben nur 16.000 Menschen, aber gerade deshalb so empfehlenswert.

Hier mündet der Rio Dulce in den Golf von Honduras, der durchaus den Charakter der Stadt prägt. Noch mehr aber kennt man Livingston für seine selbst für mittelamerikanische Verhältnisse ungewöhnlich bunte Mischung an Volksgruppen — und natürlich den Kulturen, die diese mitbringen und vor Ort leben. (mehr …)

Belize: Seerosen halfen Mayas, Trinkwasser sauber zu halten

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Eine überraschende und wieder einmal begeisternde Erkenntnis gewann kürzlich ein Wissenschaftler in Belize, als sie sich mit den Vorgehensweisen der Maya beschäftigten. Seit 2006 arbeitet ein Mitarbeiter der Universität Cincinatti in einer kleinen Siedlung in Belize, um herauszufinden, wie die Mayai ihr Trinkwasser konservierten.

Wohlgemerkt geht es dabei um eine Zeit vor etwa 1500 Jahren, als alle Erkenntnisse über die chemischen Prozesse im Wasser (und überhaupt) noch extrem weit in der Zukunft lagen.

Wasser zu speichern war (und ist) enorm wichtig, denn in dieser Region gibt es zwar ausgedehnte Regenfälle — aber auch eine lange Trockenzeit im Sommer und im Herbst.

Die dafür von den Maya verwendeten Wasserbecken waren innen mit Lehm ausgekleidet. Wenn man auf dem dort gespeicherten Wasser nun Seerosen vegitieren ließ, dann sorgten diese dafür, dass das Wasser nicht faulte. (mehr …)

Guatemala: Naturreservat Manchon Guamuchal

Impressionen aus Guamuchal

Impressionen aus Guamuchal

Eines der größten noch existiernden Gebiete mit Mangroven-Wald an der Pazifikküste befindet sich in Guatemala, sehr weit im Norden der Küste, direkt an der Grenze zu Mexiko. Es liegt im Naturreservat Manchon Guamuchal, welches ein Naturreservat durch privaten Betrieb darstellt. Die Mangroven-Wälder stellen einen wichtigen Rückzugsort für Zugvögel dar, nicht zuletzt deshalb wurde das gesamte Gebiet im Jahr 1995 zu einem besonderen Wasserschutzgebiet erklärt.

Es bietet sich als Reiseziel nicht nur wegen der besonderen Größe der Mangrovenwälder an, sondern auch weil man hier hervorragend baden kann. Die abwechslungsreiche Tierwelt tut ihr Übriges dazu, einen Aufenthalt an der Pazifikküste von Guatemala besonders angenehm werden zu lassen. Und das Tollste ist: dieses Naturreservat kennt bislang wirklich kaum ein Mensch außerhalb Guatemalas.

Wer ins Naturreservat Manchon Guamuchal reist, der erlebt etwas, was beinahe niemand anderes bereits erlebt hat. Eine einzigartige Erfahrung bei angenehmem Klima und schon hat man etwas für die eigenen Erinnerungen gewonnen, während Guatemala aller Voraussicht nach den einen oder anderen Freund gewonnen haben wird. (mehr …)

Der Pacaya-Vulkan in Guatemala

Der Pacaya ist ständig aktiv

Der Pacaya ist ständig aktiv

Ganz Süd- und Mittelamerika ist übersät mit Vulkanen, warum also einen einzelnen herausheben und extra erwähnen? Ganz einfach: Weil der Pacaya-Vulkan in Guatemala einer der aktivsten Vulkane der Welt ist. Seine häufigen Eruptionen können auch gefahrlos aus größerer Entfernung beobachtet werden, so zum Beispiel aus Guatemala-Stadt, das nördlich vom Pacaya-Vulkan liegt. Es gibt oft Hunderte Explosionen an einem Tag zu bestaunen, nicht alle von gleichem Ausmaß natürlich, aber er ist seit 1965 ununterbrochen aktiv, als er nach jahrhundertelanger Inaktivität wieder zu Leben erwachte.

Schon die spanischen Eroberer berichteten von häufigen Ausbrüchen des Pacayas, doch später ruhte er. Allerdings nur scheinbar für immer, jetzt liefert er ständige Spektakel. Bei seinen Eruptionen entstehen Explosionen, die die so genannten Lava-Bomben Hunderte Meter hoch in die Luft schleudern. (mehr …)

Guatemala — grünes, vulkanisches Reiseziel

Das Panorama fasst die Landschaft Guatemalas anschaulich zusammen

Das Panorama fasst die Landschaft Guatemalas anschaulich zusammen

Guatemala ist wohl die von Europäern verstande Version des eigentlichen Namens dieses schönen Landes, das dortselbst Cuauhtemallan heißt, was sich ungefähr mit “Land der Bäume” übersetzt. Die Nachfahren der Mayas, deren Erbe überall im Land noch präsent ist, leben also angenehm im Grünen, was sich gut trifft, weil das Leben in Guatemala nicht immer angenehm war.

Das Land befindet sich nach einem erst 1996 zu Ende gegangenen Bürgerkrieg immer noch in der Aufbauphase, was nicht bedeutet, dass es keine lohnenswerte Reiseziele im Land gibt. Alleine schon die Zahl von 37 Vulkanen im doch recht kleinen Guatemala sollte ausreichen, um die spannende Mischung zwischen vulkanischem Gestein und tropischem Grün zu verdeutlichen. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Tikal, die antike Stadt der Maya

Blick auf das faszinierende Tikal

Blick auf das faszinierende Tikal

Tikal ist eine alte Stadt der Maya, die im Norden von Guatemala liegt, genauer in den Regenwäldern von Petén. Heute glaubt man, dass die ersten Siedlungen hier etwa 100 vor Christus begannen, ihre Blütezeit erlebte Tikal zwischen dem 3. und dem 9. Jahrhundert. Durchaus kann man von einer richtigen Stadt sprechen, auch wenn es heute so wirkt, als seien vornehmlich Tempel und merkwürdige Stelen gebaut worden. Wie alles war auch Tikal im Werden und Vergehen begriffen: Zunächst wurden viele der benachbarten Kleinstaaten unterworfen, später aber, ab dem 10. Jahrhundert, war die Stadt wieder verlassen und verwaist.

Das Zentrum der ehemaligen Stadt umfasst 16 Quadratkilometer, insgesamt besteht Tikal allerdings aus 64 Quadratkilometern. Beinahe 10.000 Gebäude sind noch erhalten geblieben, eine unglaubliche Zahl, noch dazu gilt Tikal als eine der am besten erforschten Maya-Stätten überhaupt. (mehr …)

Die große Halbinsel Yucatán

Tier und Pflanzen auf Yucatan

Tier und Pflanzen auf Yucatan

Yucatán ist der Name einer Halbinsel, die sich politisch gesehen auf drei Staaten verteilt. Der nördliche Teil gehört komplett zu Mexiko, der südliche Teil zu Guatemala und Belize. Das tropische und sehr heiße Klima auf Yucatán wird unterstützt von weiten Gebieten im Süden, in denen sich Regenwald ausgebreitet hat. Im mittleren Teil der Halbinsel hingegen findet der Besucher dichten Wald vor, während es im Norden immer trockener wird und deshalb immer weniger bewachsen ist. So trocken ist es im Norden von Yucatán, dass es hier nicht einmal Flüsse gibt.

Historisch gesehen hat die Halbinsel eine bewegte Zeit hinter sich. Vom 4. bis 10. Jahrhundert nach Christi war sie ein Zentrum der Maya-Kultur. Davon zeugen etliche archäologische Stätten, die sich auf der Halbinsel befinden. Später lebten hier verschiedene, teilweise sich bekriegende einzelne Stämme. (mehr …)

Der Atitlan-See in Guatemala

Majestätische Kulisse rund um den Atitlan-See

Majestätische Kulisse rund um den Atitlan-See

Der Atitlan-See ist ein besonderes touristisches Highlight im kleinen mittelamerikanischen Land Guatemala und obwohl er nur der drittgrößte “Lago” der Nation ist, ist er der beliebteste und interessanteste. Auf 1.500 Metern Höhe gelegen breiten sich seine 125 Quadratkilometer Fläche über 18 Kilometer von Ost nach West aus.

Spannend ist der See vor allem deshalb, weil er sich in einem riesigen Krater gebildet hat. Einst stand hier ein Vulkan, der durch eine Explosion diesen “Caldera” genannten Krater hinterlassen hat. Da dieses Tal über keinen natürlichen Abfluss verfügt, sammelte sich immer mehr Wasser im Lago de Atitlán, bis er schließlich die heutigen Ausmaße erreichte. (mehr …)