Chimborazo — Höchster Berg von Ecuador

Der Chimborazo aus der Luft

Der Chimborazo aus der Luft

Der Chimbaroazo ist mit etwa 6.300 Metern (über die genaue Höhe streitet man sich zur Zeit) der höchste Berg von ganz Ecuador, das nun mal als Andenland nicht gerade arm an hohen Bergkuppen ist. Da seine Umgebung etwa 3.000 Meter hoch ist, ragt er etwa 2.500 Meter aus dieser heraus und wirkt dadurch besonders majestätisch. Zudem ist er noch von großen Entfernungen zu erkennen, zum Beispiel aus 150 Kilometern (!) aus der Stadt Guayaquil. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Die Seilbahn “TelefériQo” in Quito

Blick auf den Cotopaxi

Blick auf den Cotopaxi

Knapp 1.000 Höhenmeter überwindet die neu errichtete Luftseilbahn in Quito mit der schönen Bezeichnung TelefériQo. Da sie quasi allein zu touristischen Zwecken gebaut wurde — man erhält eine fantastische Aussicht über die gesamte wichtigste Metropole Ecuadors — ist alles bestens ein- und angerichtet, um als Besucher Quitos von der TelefériQo aus die Stadt zu überblicken.

Die Zielstation liegt noch dazu so weit droben auf dem Vulkan Pichincha, dass sie die höchste Zielstation einer Luftseilbahn der Welt ist. Ihr Ausgangspunkt hingegen — auch schon auf 3.000 Meter Höhe befindlich — liegt in einem Vergnügungspark namens Vulqano Park. Eine perfekte Zusammenstellung also, wenn man mit Kindern nach Südamerika, konkreter Quito reist. (mehr …)

Einige von Ecuadors Vorzügen

Schöne Aussichten in Ecuador

Schöne Aussichten in Ecuador

Das kleine Land am Pazifik, im Westen Südamerikas, ist übrigens nur deshalb “klein”, weil seine Nachbarn alle so groß sind. Tatsächlich ist Ecuador mit 258.000 Quadratkilometern nicht bedeutend kleiner als Deutschland mit 357.000 Quadratkilometern. Bei der öffentlichen Wahrnehmung steht Ecuador dennoch immer ein wenig im Schatten seiner großen Nachbarn.

Dabei hat das Land selbst so viel zu bieten. Da ist zum Einen der sehr hohe Bevölkerungsanteil an Indigenen, die natürlich große Teil ihrer Kultur in das Leben in Ecuador einbringen. Das ist nur in wenigen südamerikanischen Staaten so, etwa in Bolivien, während Argentinien und Brasilien, Uruguay und auch Chile stärker europäisch geprägt sind. Dazu kommt die Sprache Quichua, die von diesen Bevölkerungsteilen gesprochen wird, und eben kein Spanisch, wie sonst beinahe überall in Südamerika. (mehr …)

Der Markt von Otavalo

Stoffe in allen Farben der Welt gibt es auf dem Markt in Otavalo zu erstehen

Stoffe in allen Farben der Welt gibt es auf dem Markt in Otavalo zu erstehen

Nördlich von Quito, an der Panamericana, einer der wichtigsten Straßen des Subkontinents, in der Nähe des Lagos San Pablo liegt der Ort Otavalo. Auf 2.500 Metern Höhe leben hier etwa 50.000 Menschen, die gerne und oft von Auswärtigen besucht werden, denn Otavalo hat neben seiner Funktion als Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Otavalo noch etwas anderes ganz Besonderes zu bieten: Seinen beinahe weltweit bekannten Markt, den Markt von Otavalo.

Viele Einwohner sind typisch ecuadorianisch bunt gekleidet, und genau diese bunten Kleidungsstücke und Stoffe finden sich auch auf dem Markt, der zwar eigentlich nur am Samstag stattfindet, dessen Waren aber auch unter der Woche überall in der Stadt zu erstehen sind. Wer nur einkaufen will, kann also auch an einem anderen Tag nach Otavalo reisen, wer das im Wortsinne bunte Treiben auf dem Markt miterleben will, der sollte seinen Trip (von Quito aus etwa 2 Busstunden) schon so planen, dass er auch an einem Samstag in Otavalo eintrifft. (mehr …)

Puppenverbrennung zu Silvester in Ecuador

Das Alte und Schlechte soll nicht mit ins neue Jahr kommen

Das Alte und Schlechte soll nicht mit ins neue Jahr kommen

Ein besonderer Brauch, der zunächst etwas befremdlich wirkt, ist die Verbrennung von Puppen zu Silvester in Ecuador. Wenn man die Hintergründe kennt, wirkt es aber gleich nicht mehr ganz so brachial wie beim ersten Lesen. Die Sitte, Puppen zu verbrennen, stammt daher, dass man damit das alte Jahr abschließen will. So wird Platz und Weg geschaffen für das neue Jahr. Natürlich ist die Intention in erster Linie, all das, was im alten Jahr schlecht war, ein für allemal loszuwerden. Die Dinge, die gut waren, nimmt man selbstverständlich mit ins neue Jahr.

Früher waren es noch Puppen mit Hexenköpfen, heute sind es häufig Politiker, die sich aus Sicht der Betreiber nicht gerade vorbildlich verhalten haben. Da kommt natürlich je nach Auswahl der “Opfer” auch eine gehörige Portion Frustbewältigung hinzu. Masken der aktuellen Politiker haben rund um Silvester dementsprechend auch Hochkonjunktur in den Geschäften, die die Silvesterausrüstungen verkaufen. (mehr …)

Salinas, beliebte Küstenstadt in Ecuador

Einer der vielen Strände von Salinas

Einer der vielen Strände von Salinas

Nur 50.000 Einwohner zählt Salinas im äußersten Westen von Ecuador, direkt an der Pazifikküste gelegen. Die Zahl der jährlichen Besucher erreicht allerdings das 20-fache, womit nicht weniger als 1 Million Menschen sich mindestens ein Mal im Jahr das Vergnügen gönnen, in dieser relaxten Stadt an der See Erholung und ein bisschen Sport- und Strandaktivitäten zu genießen.

Die meisten Besucher stammen aus dem etwa 150 Kilometer entfernten Guayaquil, mit rund 2 Millionen Einwohnern. Aber auch internationale Gäste sind in Salinas häufig zu sehen. Die einstige Eisenbahnverbindung nach Guayaquil existiert allerdings nicht mehr, dennoch ist die Anreise unbeschwerlich möglich. (mehr …)

Ecuador ändert Anfahrtszeiten für Galapagos

Der Kormoran kann weiter ungestört leben

Der Kormoran kann weiter ungestört leben

Die Galapagos-Inseln sind aufgrund ihrer einzigartigen Tierwelt seit langer Zeit von besonderem Interesse für Touristen aus aller Welt. Insbesondere Kreuzfahrten, die zu den Inseln, mit einigen Tagen Aufenthalt, und um die Inseln herum führen, sind sehr beliebt. Doch die Natur vor Ort muss geschützt werden, weshalb das Kontingent für Kreuzfahrten und Anlandungen an den Inseln begrenzt ist.

Jährlich kommen etwa 150.000 Besucher zur Inselgruppe im Pazifik, ihre Aufenthalte und Beobachtungen beschränken sich bislang jedoch auf die drei Inseln Isabela, Santa Cruz und San Cristobal

Die zuständigen Behörden in Ecuador haben diese Regelung jetzt verändert. Nun sind vier Anlandungen in 14 Tagen erlaubt, die Passagiere eines Schiffes dürfen maximal vier Nächte und fünf Tage bleiben. Auf weiteren Inseln, die bislang reines Schutzgebiet waren, wird der Zugang erlaubt. Espanola, Genovesa und Fernandina sind wieder für den Besucherverkehr freigegeben. Auf diese Weise will man die Belastung für die Region durch Benzinverbrauch und dessen Schadstoffe reduzieren. (mehr …)

Peru: Die Anden von Nord bis Süd

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Das im Osten des Kontinents gelegene Peru besitzt drei topographisch und klimatisch recht verschiedene Zonen des Landes. Die wohl interessanteste Zone sind die Anden, nicht nur wenn man mit großem sportlichen Antrieb unterwegs ist, sondern auch wenn man sich durch ganz neue Landschaftsimpressionen erfreuen lassen will. Denn die Anden sind überall, wo man sich durch sich hindurchbewegt ein faszinierendes Gebirge. Von der Südspitze des Kontinents ziehen sie sich durch Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien an der Ostküste entlang bis nach Venezuela. Ihr höchster Gipfel, der Aconcagua verpasst mit 6.962m Höhe nur knapp die 7000er-Marke. Er liegt allerdings in Argentinien, welche somit ebenfalls einen Anteil an den Anden besitzen.

Bei einer Gesamtlänge von 7.500 Kilomtern sind die kulturellen Eigenarten der Bewohner der Anden in den Dörfern und teils größeren Städten zu Fuße der Anden natürlich unterschiedlicher als sie es in einem vergleichsweise kompakten Gebiet wie beispielsweise den Alpen sind. (mehr …)