Ecuador: wunderbare “la ruta del sol” entlang der Küste

Mompiche an der Küste Ecuadors

Mompiche an der Küste Ecuadors

Längere befahrbare Routen haben in touristisch interessanten Ländern wie Ecuador immer einen besonderen Reiz. Man weilt nicht an einem Ort, sondern schlängelt sich durch die Region. Sieht dabei die unterschiedlichsten Landschaften, begegnet — wenn man möchte — den unterschiedlichsten Menschen oder eben auch nicht, weil man sich in seinem Vehikel aufhält. Man entscheidet selbst, in welchem Tempo die Reise vor sich geht.

Gleichzeitig erhält man entscheidende Eindrücke des Landes. Eine solche Route ist in Ecuador die ruta del sol, welche sich entlang der gesamten Küste Ecuadors erstreckt. Man fährt entweder im Bus oder mit mehr Autonomie im Mietwagen. Besonders das Stück zwischen Esmeraldas und Salinas ist sehenswert, aber natürlich lohnt sich auch die komplette Strecke.

Insbesondere dann lohnt es sich, die komplette ruta del sol entlangzufahren, wenn man ein Faible für den Charme kleinerer Fischerdörfchen besitzt. (mehr …)

Ecuadors höchster Berg Chimborazo

Der prächtige Chimborazo

Der prächtige Chimborazo

Der Chimborazo ist mit einer Höhe von 6.310 Metern über der Meereshöhe die höchste Erhebung in ganz Ecuador.

Er ist sehr zentral innerhalb der Landesgrenzen Ecuadors gelegen, inmitten der Westkordillere der Anden. Da die Umgebung etwa 3.500 bis 4.000 Meter Höhe erreicht, ragt er also etwa 2.000 Meter aus seinem Umfeld heraus. Und ist damit bei guter Sicht bis zur Küste bei Guayaquil aus zu sehen — ein optisch sehr beherrschendes Merkmal Ecuadors also. Höher als der Chimbarzo ist in Amerika nördlich von ihm gelegen kein anderer Berg.

Der oberste Teil des Chimborazo ist vergletschert. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er bei Bergsteigern sehr beliebt ist, schlicht weil er sehr gut zugänglich ist und die Normalroute zum Gipfel nur einen sehr niedrigen Schwierigkeitsgraf aufweist. Neben der Tatsache, einen 6000er bestiegen zu haben, wird man auch mit der herrlich weiten Aussicht vom Gipfelplateau belohnt. (mehr …)

Ecuador: Quito hat ersten Doppeldeckerbus für Sightseeing

Die Kirche Compagnie Quito

Die Kirche Compagnie Quito

Aus vielen anderen touristisch interessanten Metropolen kennt man das Phänomen bereits. Nun ist auch Quito mit von der Partie bei jenen Städten, welche ihren Besuchern eine ganz besondere Rundfahrt in der Stadt zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten anbieten: mit einem Doppeldeckerbus. Außerdem kann man in diesen neuen Doppeldeckerbus in Quito an diversen Plätzen ein- und aussteigen, so dass man nicht jeweils die komplette Tour mitmachen muss, sondern je nach Lust und Laune irgendwo einsteigen und anderer Stelle seinen Trip wieder beenden kann.

Tagsüber fährt der Doppeldeckerbus in Quito zwölf verschiedene Haltepunkte an, während die Zahl der dabei zu erlebenden Sehenswürdigkeiten natürlich diese zwölf locker überschreitet. Wer die Stadt beleuchtet, aber dennoch lebendig und pulsierend “erfahren” möchte, für den stehen freitags und samstags sogar Touren mit dem Doppeldeckerbus durch die Nacht in Quito bereit. Komplett über alle zwölf Stationen beläuft sich die Fahrtzeit in der Nacht auf drei Stunden, wobei dazu ein etwa einstündiger Aufenthalt in der sehenswerten Altstadt von Quito zählt. (mehr …)

Ecuador: Quitos neuer, stressfreier Flughafen

Landen ist auf dem neuen Flughafen von Quito sicher

Landen ist auf dem neuen Flughafen von Quito sicher

Wer mit dem Flugzeug nach Quito reiste, der brauchte bislang gute Nerven beim Anflug auf den internationalen Airport von Quito. Dicht an dicht drängten sich die Häuser direkt vor der Landebahn, die noch dazu — ungewöhnlich für einen Flughafen — etwas abschüssig war. Hinzu kam die große Höhenlage Quitos, wo die Düsen der Flugzeuge nicht so viel Sauerstoff bekommen wie in tieferen Lagen und dadurch weniger leistungsfähig sind.

Fertig war in dieser Kombination einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Mehrfach hatten Flugzeuge einige der Häuser gestreift und es kam seit seiner Öffnung zu gleich mehreren Unfällen mit Todesfällen. Sicher, wer mit dem Flugzeug reist, braucht immer gute Nerven. Beim Flugziel Quito war dies allerdings noch einmal besonders ausgeprägt. Doch diese Zeiten sind nun endlich vorbei. Mit der Schließung des Flughafens Mariscal Sucre gehören diese Landebedingungen der Vergangenheit an. (mehr …)

Tiere von Galapagos geklaut — Deutscher muss ins Gefängnis

Vier Leguane sollten gestohlen werden

Vier Leguane sollten gestohlen werden

Es sollte allgemein bekannt sein, dass man in den meisten exotischen Ländern nicht einfach Tiere und deren Überreste oder Produkte entwenden und über die Landesgrenzen schmuggeln kann. Hohe Strafen drohen, wie auch in diesem Fall. Falls es nicht bekannt war, ist diese bittere Geschichte ein Anlass, sich wieder einmal in Erinnerung zu rufen, dass man von allem Tierischem, was einem nicht gehört, die Finger lassen sollte.

Auf den Galapagos-Inseln hat kürzlich ein Deutscher versucht, vier Leguane aus Ecuador zu schmuggeln. Die Quittung für diese Irrsinnstag: Vier (!) Jahre Gefängnis. Diese Strafe muss der Deutsche nun in einem Gefängnis auf dem ecuadorianischen Festland absitzen, denn auf Galapagos selbst existiert kein Gefängnis.

Die gesamten Galapagos-Inseln sind ein Naturschutzgebiet nicht nur der UNESCO, sondern auch des Landes Ecuador selbst. Die Leguane, die der Dieb entwenden wollte, gehören ebenfalls zu einer stark bedrohten Art. (mehr …)

Videoreisebericht von Ecuador und den Galapagos-Inseln

Faszinierende Tierwelt Ecuadors

Faszinierende Tierwelt Ecuadors

Das kleinste Land Südamerikas ist dennoch mit einer der vielfältigsten Floren und Faunen der Welt ausgestattet. Ecuador selbst, also das Festland, ist schon von bemerkenswerter Vielfalt im Bereich der Vogelwelt und der übrigen Tiere. Und dann kommen da ja noch die einzigartigen Galapagos-Inseln hinzu.

Diese weit weg vom Festland im Pazifik gelegenen Inseln haben eine so schützenswerte eigene Naturwelt entwickelt, dass die Zahl der Besucher pro Jahr begrenzt ist. Das ist schlecht für alle Reisenden nach Ecuador bzw. den Galapagos-Inseln, doch gut für all die Lebewesen, die es nur dort gibt. (mehr …)

Ecuador: 135 neue Schmetterlingsarten

Über 100 neue Arten in Ecuador entdeckt

Über 100 neue Arten in Ecuador entdeckt

Forscher aus Österreich sind die Glücklichen, die jetzt die Entdeckung von nicht weniger als 135 Schmetterlingsarten in und aus Ecuador vermelden können. Sie alle gehören zur Gattung der “Spanner”, wie eine der Schmetterlingsgattungen heißt. Dabei waren Proben von über 150 verschiedenen Arten genommen worden und mit dem Bestand an DNA-Daten über Schmetterlinge verglichen worden. Im Gegensatz zu früher ist dies heute eine Angelegenheit von wenigen Tagen.

Im Naturhistorischen Museum zu London gab es reichlich Proben von älteren Fängen, wie sich zeigte waren die wenigsten der jetzt untersuchten Schmetterlingsarten bereits bekannt. 135 neue Tierarten gibt es also in Ecuadors ohnehin schon riesigem Portfolio in der Tierwelt. 135 mal benötigen die Tiere auch neue Namen, eine Sache, bei der man auch in der sonst so ernsten Wissenschaft gerne mal mit etwas Humor und Kreativität vorgeht. (mehr …)

Weihnachten in Ecuador

Plastik-Weihnachtsbäume, wo echte fehlen

Plastik-Weihnachtsbäume, wo echte fehlen

Ecuador liegt, dem Namen unschwer zu entnehmen, direkt am Äquator, weshalb es in diesem Land auch keine Jahreszeiten gibt. Vielleicht einer der Gründe dafür, warum man sich von außen umso mehr Orientierungspunkte wünscht. Einer, den man dazu in Ecuador ausführlich nutzt, ist die Weihnachtszeit, wozu in Ecuador auch eine umfassende Vorweihnachtszeit gehört.

Eigentlich ist Weihnachten ja ein katholisches, bzw. christliches Fest. Doch auch jene Teile der Bevölkerung in Ecuador, welche sich größtenteils ihre indigenen kulturellen Wurzeln bewahrt haben, spielt das Fest eine Rolle, schließlich kommt man kaum daran vorbei, wenn sich große Teil der Bevölkerung des eigenen Lands auf so ein Ereignis einstimmen.

Dabei mag die Vorbereitung auf Weihnachten in einem Land, das in den tiefer gelegenen Regionen Temperaturen unter Null Grad nicht kennt, für Mitteleuropäer etwas merkwürdig anmuten. In Ecuador spielen nämlich Plastik-Weihnachtsbäume eine größere Rolle bei der Vorbereitung aufs Weihnachtsfest. (mehr …)

Wissenswertes rund um die Inka

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Die Inka herrschten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in weiten Teilen Südamerikas. In dieser Zeit hatten sie ihrem Reich mehr als 200 verschiedene Ethnien einverleibt, welche sie sich unterworfen hatten. Die Inka (es gibt beide Formen im Plural: Inka oder Inkas) erreichten dabei einen beeindruckenden Grad an Organisation ihrer Gesellschaft. Die weiteste Ausdehnung ihres Reiches reichte vom heutigen Ecuador bis nach Chile und sogar nach Argentinien.

Berühmt ist die Inka-Festung Maccu Picchu, im ganzen ehemaligen Siedlungsgebiet der Inka gibt es aber Überbleibsel dieser beeindruckenden Hochkultur. Überhaupt wird den vielfältigen Relikten dieser Kultur, insbesondere jenen, bei denen wahnwitzige Mengen an Stein zu Tempeln, Pyramiden, Terrassen oder eben zu Städten verbaut wurden, besondere Aufmerksamkeit zuteil. Ihre größte Ausdehnung erreichte etwa 1.000.000 Quadratkilometer. Die Hauptstadt des Reiches lag im heutigen Peru, die Stadt trug den Namen Cusco. (mehr …)

Von einer Lodge aus den Nebelwald von Ecuador erkunden

Nebelwald in Ecuador

Nebelwald in Ecuador

Grundsätzlich ist es für jeden Mitteleuropäer von großer Faszination, einmal durch einen echten Regenwald zu streifen. Die Fülle der Eindrücke, das Klima, das urwüchsige ist einfach umwerfend und begeisternd zugleich. Das i-Tüpfelchen auf diese Erfahrungen setzt man aber mit einem Besuch im Nebelwald, wie es ihn in Ecuador zuhauf gibt.

Sie gehören zu den artenreichsten Regionen der Welt. Zuletzt fand eine deutsche Forschergruppe allein im direkten Umwelt ihrer Station mehr als 1.500 verschiedene Arten von Lebewesen. Und wird doch noch in ihrer Wucht übertroffen, von dem, was ein Schmetterlingsforscher zu bieten hat: nicht weniger als 700 (!) verschiedene Schmetterlingsarten fand er in einem eng begrenzten Gebiet des Nebelwaldes von Ecuador. (mehr …)