Nationalpark Torres del Paine

Überwältigende Landschaft im Nationalpark Torres del Paine

Überwältigende Landschaft im Nationalpark Torres del Paine

Der Nationalpark Torres del Paine in Chile ist einer der bekanntesten Nationalparks in diesem Land Südamerikas. Er gruppiert sich um die Berggruppe Cordillera del Paine, was so viel bedeutet wie “Türme des blauen Himmels”.

Überall in diesem ganz im Süden Chiles gelegenen Park finden sich bis zu 3.000 Meter hohe Berge, dazu riesige Gletscher und Fjorde sowie große Seen. Der höchste Berg hier ist der Cerro Paine Grande, er misst 3.050 Meter. Benannt ist der Park allerdings nach einer Komposition von drei Bergen, die aus ihren Gipfeln die “Torres del Paine” bilden. Ein sehenswerter Anblick, auch aus großer Entfernung schon. (mehr …)

Das Schloss Wulff

Das pittoreske Schloss Wulff in Vina del Mar

Das pittoreske Schloss Wulff in Vina del Mar

In der chilenischen Stadt Vina del Mar befindet sich das “Schloss Wulff”, oder auch das “Castillo Wulff”. Ist Vina del Mar schon für sich genommen touristisch attraktiv, so ist es das Schloss Wulff erst recht. Erbaut wurde es in den Jahren 1905 bis 1906, und es ist auch kein Schloss im klassischen Sinne, vielmehr ist es einem alten Herrenhaus in Liechtenstein nachempfunden. Die Hauptmaterialien sind Holz und Stein, aus denen der deutschstämmige Geschäftsmann Gustavo Wulff diese seine Residenz erbauen ließ. Es besitzt drei liebliche Türmchen und auf einem von ihnen weht stets die chilenische Fahne.

Nach dem Tode von Gustavo Wulff im Jahr 1946 ging das Gebäude zunächst in den Besitz der Stadt Vina del Mar über, um später an die chilenische Marine weitergegeben zu werden, die hier ein Marine-Museum einrichtete. Nach dessen Auszug stand es einige Zeit leer, bis man 1990 hier das Museo de la Cultura del Mar eröffnete, ein Museum, das sich den Kulturen des Meeres verschrieben hat. Auch dieses zog wieder aus, seit 2005 sitzt hier neben einer städtischen Verwaltungsabteilung auch eine Galerie, die immer wieder wechselnde Exponate zeigt. (mehr …)

Robinson Crusoe ist — eine Insel!

Einsam war es für Robinson Crusoe

Einsam war es für Robinson Crusoe

Was hauptsächlich als Romanfigur aus Daniel Defoes Geschichte von einem auf einer einsamen Insel gestrandeten Seemannes erzählt, ist auch in der Realität existent: Eine Insel im Pazifik vor Chile trägt den Namen dieses fiktiven Charakters.

1574 wurde sie von einem spanischen “Eroberer” entdeckt und nach ihm benannt, hieß also zunächst einmal Juan Fernandez. Mit 674 Kilometer Entfernung vom chilenischen Festland ist es nicht erstaunlich, dass es lange dauerte, bis dort ernsthafte Besiedlung stattfand. Ein Schweizer pachtete die Insel 1877 für acht Jahre, damals hatte die Insel 60 menschliche Einwohner sowie 100 Kühe, 60 Pferde und etwa 7000 Ziegen als weitere Bewohner.

Vielleicht wirft man erst einmal einen Blick darauf, wie es auf der Robinson-Crusoe-Insel aussieht, welche vielfältige Tierwelt dort auf den Besucher wartet, zeigt dieses detallierte Video von den Eindrücken auf der chilenischen Insel, mitten im Pazifik. (mehr …)

Vikunja — das Andentier

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Das Vikunja gehört zur Familie der Kamele, ist in Europa aber sehr unbekannt, weil sein Verbreitungsgebiet einzig in den Anden liegt — und auch hier kommt es nur in Höhen zwischen 3.500 und 5.500 Metern vor. Dabei ist das Vikunja deutlich hübscher als ein Kamel, und weckt mit seinem pelzigen Fell, das wegen der Kälte in seinem hoch gelegenen Lebensraum besonders dicht ist, Assoziationen an das eine oder andere Stofftier.

Etwa 100 Zentimeter Schulterhöhe befindet sich der Kopf auf etaw 150 Zentimetern Höhe und mit braunem Fell, das am unteren Körperbereich weiß wird, erinnert vor allem die Schnauze wie der sonstige Kopf an Kamele.

Wissenschaftlich gesehen ist der Name des Vikunjas zwar lama vicugna, doch bleibt man mehrheitlich dabei, dass die Vikunja eine eigene Gattung darstellen, vor allem weil sich ihr Gebiss stark von jenem eines Lamas unterscheidet. (mehr …)

Peru: Die Anden von Nord bis Süd

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Das im Osten des Kontinents gelegene Peru besitzt drei topographisch und klimatisch recht verschiedene Zonen des Landes. Die wohl interessanteste Zone sind die Anden, nicht nur wenn man mit großem sportlichen Antrieb unterwegs ist, sondern auch wenn man sich durch ganz neue Landschaftsimpressionen erfreuen lassen will. Denn die Anden sind überall, wo man sich durch sich hindurchbewegt ein faszinierendes Gebirge. Von der Südspitze des Kontinents ziehen sie sich durch Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien an der Ostküste entlang bis nach Venezuela. Ihr höchster Gipfel, der Aconcagua verpasst mit 6.962m Höhe nur knapp die 7000er-Marke. Er liegt allerdings in Argentinien, welche somit ebenfalls einen Anteil an den Anden besitzen.

Bei einer Gesamtlänge von 7.500 Kilomtern sind die kulturellen Eigenarten der Bewohner der Anden in den Dörfern und teils größeren Städten zu Fuße der Anden natürlich unterschiedlicher als sie es in einem vergleichsweise kompakten Gebiet wie beispielsweise den Alpen sind. (mehr …)