Feuerland — Märchenland am Ende der Welt

Feuerland — faszinierende Landschaft am Fuße Südamerikas

Feuerland — faszinierende Landschaft am Fuße Südamerikas

Feuerland ist eine Inselgruppe, die sich am südlichen Rand von Südamerika befindet. Durch die Magellanstraße wird Feuerland vom Festland getrennt. Der Großteil seiner menschlichen Bewohner lebt im argentinischen Teil, wo etwa 130.000 Menschen leben. Im chilenischen Gebiet ist es nur ein Bruchteil, etwa 8.000 Menschen leben in dem flächenmäßig allerdings weitaus größeren Bereich von Feuerland. Seit 1881 besteht die Regelung, dass die Inselgruppe anhand eines Breitengrades geteilt und so in einen argentinischen und einen chilenischen Bereich genau unterteilt ist.

Zusammen besitzt Feuerland 74.000 Quadratkilometer Fläche, die Hauptinsel Isla Grande de Tierra del Fuego nimmt davon mit 48.000 Quadratkilometern den Löwenanteil ein. Allerdings interessieren rund um Feuerland weniger die lexikalischen Daten und Zahlen als das, was dieses “Märchenland” am südlichen Ende von Südamerika ausmacht: Die fantastischen Landschaften, die scheinbar endlose Weite mit nur ganz wenigen wirklich hier lebenden Menschen und dazu ein raues, aber doch äußerst abwechslungsreiches Klima. (mehr …)

Wissenswertes rund um die Inka

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Beeindruckende Bauten haben die Inka hinterlassen

Die Inka herrschten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in weiten Teilen Südamerikas. In dieser Zeit hatten sie ihrem Reich mehr als 200 verschiedene Ethnien einverleibt, welche sie sich unterworfen hatten. Die Inka (es gibt beide Formen im Plural: Inka oder Inkas) erreichten dabei einen beeindruckenden Grad an Organisation ihrer Gesellschaft. Die weiteste Ausdehnung ihres Reiches reichte vom heutigen Ecuador bis nach Chile und sogar nach Argentinien.

Berühmt ist die Inka-Festung Maccu Picchu, im ganzen ehemaligen Siedlungsgebiet der Inka gibt es aber Überbleibsel dieser beeindruckenden Hochkultur. Überhaupt wird den vielfältigen Relikten dieser Kultur, insbesondere jenen, bei denen wahnwitzige Mengen an Stein zu Tempeln, Pyramiden, Terrassen oder eben zu Städten verbaut wurden, besondere Aufmerksamkeit zuteil. Ihre größte Ausdehnung erreichte etwa 1.000.000 Quadratkilometer. Die Hauptstadt des Reiches lag im heutigen Peru, die Stadt trug den Namen Cusco. (mehr …)

Los Angeles (auch) in Chile

Im Süden Chiles ist die Landschaft rau

Im Süden Chiles ist die Landschaft rau

Mit 125.000 Einwohnern ist die Stadt Los Angeles im Süden Chiles zwar deutlich kleiner als ihr berühmter Namensvetter in den USA, bei Südamerika-Reisenden ist sie trotzdem sehr beliebt. Vor allem bei Menschen auf der Suche nach einem interessanten abwechslungsreichen Trekking-Erlebnis finden den Weg nach hier unten. Obwohl Los Angeles in Chile eher industriell geprägt ist, findet man in der Umgebung unberührte Natur satt und genug.

So befindet sich zum Beispiel der recht bekannte Wasserfall von Salto del Laja in der Nähe der Stadt. Außerdem ist der Rio Bio Bio hier zu erleben, und etwa anderthalb Autostunden entfernt liegt der Vulkan Antuco, fast 3.000m hoch und sehr sehenswert. (mehr …)

Die schönen O-Busse in Valparaiso

Einer der legendären grünen O-Busse von Valparaiso

Einer der legendären grünen O-Busse von Valparaiso

Valparaiso ist schon ohne dieses Schmankerl eine Reise wert. Aber sie hat noch eine kleine Besonderheit in petto, die man nicht alle Tage trifft und in Chile überhaupt nur in Valparaiso: Die Oberleitungsbusse, die dem Stadtbild noch einen Hauch mehr Charme verleihen, als es ohnehin schon besitzt. “Trolebús de Valparaíso” heißt er offiziell und wird von einer privaten Gesellschaft betrieben.

In der Stadt an der Pazifikküste mit etwa 250.000 Einwohnern gehören die O-Busse zum Alltag, sind seit 2003 sogar besonders schützenwertes Monument des Landes Chile. Doch für Auswärtige haben sie etwas Einzigartiges, vergleichbar vielleicht mit der Wuppertaler Schwebebahn, wobei die O-Busse von Valparaiso deutlich schöner sind als die ordinären Waggons der Schwebebahn. (mehr …)

Wellington-Insel vor Chile

Wunderbare Wellington-Insel

Wunderbare Wellington-Insel

Manchem ist gar nicht klar, dass Wellington eine Insel ist, so zerklüftet ist der Küstenverlauf im südlichen Chile. Mit über 5.000 Quadratkilometern darf sie getrost als “sehr groß” bezeichnet werden, auch wenn für einen Platz in der Liste der größten Inseln der Welt noch ein Stückchen fehlte. Die gesamte Insel präsentiert sich als von zahllosen Fjorden geprägt, in der Mehrzahl felsig und nur selten bewaldet, dann allerdings recht dicht. Der höchste Berg auf der Wellington-Insel misst 1.600 Meter, die vielen weiteren Gipfel machen das Verweilen auf der Insel zu einem fantastischen Erlebnis. (mehr …)

Einige Informationen über die Kultur in Chile

Alltagsszene in Chile

Alltagsszene in Chile

Chile ist das sicherste Reiseland in ganz Südamerika und nicht nur deshalb höchst beliebt bei Touristen aus aller Welt, denn es kommt noch relativer Wohlstand hinzu, der das Kennenlernen von Land und Leuten zu einer meist spannenden Angelegenheit in allerdings entspannter Atmosphäre macht.

Nicht zuletzt ist die chilenische Kultur doch deutlicher von europäischen Einflüssen beeinflusst als das in vielen anderen Ländern Südamerikas der Fall ist, wenn z. B. in Bolivien oder Paraguay die Vergangenheit, aber auch die Gegenwart der indigenen Völker wesentlich deutlicher zu Tage tritt. Vielleicht fühlt man sich da eher heimischer oder manches kommt einem schneller bekannt oder zumindest ähnlich vor, wenn man durch Chile streift. (mehr …)

Der Mercado Central in Santiago

Der Mercado Central präsentiert sich auch im Netz

Der Mercado Central präsentiert sich auch im Netz

Wenn ein Markt schon eine eigene Webseite besitzt, darf man davon ausgehen, dass er mehr als nur einen einfachen Markt mit ein bisschen Fisch und frischem Gemüse darstellt. Und beim Mercado Central, mitten in Santiago de Chile gelegen, ist das tatsächlich der Fall. Er stellt eine echte Attraktion für Reisende dar, auch wenn er immer noch größtenteils von Einheimischen besucht wird.

Toll ist, dass die Betreiber des Mercado Central sich zwar der touristischen Attraktivität des Marktes bewusst sind, aber ebenso realisiert haben, dass der Markt nur interessant bleibt, wenn hier weiterhin in chilenischer Manier gehandelt, verkauft und getratscht wird und eben keine mitteleuropäischen Sitten herrschen. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Rio Bio Bio — der zweitlängste Fluss in Chile

Im Golf von Arauco mündet der Rio Bio Bio in den Pazifik

Im Golf von Arauco mündet der Rio Bio Bio in den Pazifik

Ein lustiger Name, der aber natürlich auch eine Erklärung hat: Rio Bio Bio, so heißt der zweitlängste Fluss in Chile. Naturgemäß ist Chile aufgrund seiner Form nicht allzu reich an längeren Flüssen, erreicht der Rio Bio Bio doch dann auch nur etwa 380 Kilometer.

Entdeckt wurde der Fluss 1544, später war er lange Zeit der Grenzfluss zwischen dem Gebiet der Spanier und dem Gebiet der Mapuche. Ein damals geschlossener Friedensvertrag wurde allerdings von den Spaniern unterlaufen, so dass die Mapuche sich mittels Aufständen zur Wehr setzten. (mehr …)

Die Osterinsel — Hort zahlreicher Mysterien

Was die Moai bedeuten, ist bis heute unklar

Was die Moai bedeuten, ist bis heute unklar

Die Osterinsel — um kaum einen Ort ranken sich wohl so viel Mythen wie um diese Insel mit ihrer obskuren Erscheinung und den Moai, wie die weltbekannten Steinstatuen heißen, die das Image der Osterinsel geprägt haben wie kein anderer Aspekt dieses weit, weit im Pazifik gelegenen Eilands. 3.500 Kilometer sind es bis zum chilenischen Festland, eine Information, die nur politisch von Relevanz ist. Denn die Osterinsel gehört zu Chile, liegt aber de facto mitten im Nirgendwo.

Ursprünglich sollen es einmal über 1.000 Statuen gewesen sein, dennoch unterscheiden sich auch heute noch die Zählungen bezüglich ihres genauen Ergebnisses. Das Mysteriöse an ihnen lockt viele Touristen an, zudem spielen die Moai immer wieder auch eine Rolle in diversen Geschichten von Außerirdischen, die hier gelandet wären etc. pp. Ihre genaue Funktion wurde bis heute nicht zweifelsfrei herausgefunden, was sie für die Bewohner bedeuteten. Eine recht plausible Theorie nimmt an, dass die Statuen eine Würdigung der Ahnen der Inselbewohner darstellen soll. (mehr …)