Cementerio de trenes — ein Zugfriedhof bei Uyuni

Eisenbahnfriedhof bei Uyuni

Eisenbahnfriedhof bei Uyuni

Uyuni liegt in Bolivien, genauer recht weit im Süden des Landes. In der Nähe dieser Stadt mit etwa 10.000 Einwohnern befindet sich ein besonderes Schmankerl für alle Eisenbahnfreunde: der “cementerio de trenes”, ein Eisenbahnfriedhof also. Während Vergleichbares in Deutschland wohl bestens organisiert wäre, damit Interessierte dort ihr Geld lassen, ist der Cementerio de trenes von Uyuni — etwa 3 Kilometer von der Stadt entfernt — doch eher als recht wild zu bezeichnen.

Das hat natürlich einen besonderen, rauen Charme, denn hier kommt echte Friedhofsatmosphäre auf: Viele der Bahnen, Loks und Waggons verfallen tatsächlich, sind durchgerostet, man bekommt das Gefühl, dass hier einfach alles dem Zahn der Zeit überlassen wird. (mehr …)

Salar de Uyuni — der größte Salzsee der Erde

Salz, Salz, Salz, so weit das Auge reicht

Salz, Salz, Salz, so weit das Auge reicht

Der größte Salzsee der Erde ist der Salar de Uyuni, ein Salzsee in Bolivien. Seine Oberfläche beträgt 10.000 Quadratkilometer, gleichzeitig liegt er in über 3.500 Metern Höhe, im Südwesten des Landes. Schätzungen gehen davon aus, dass der Salar de Uyuni etwa 10 Milliarden Tonnen Salz enthält — eine schier unvorstellbare Menge, wie aber auch allein schon die Fläche des Salzsees unüberschaubar zu sein scheint. (mehr …)

Reisen in Bolivien sehr günstig

Weite Strecken kann man in Bolivien sehr günstig zurücklegen

Weite Strecken kann man in Bolivien sehr günstig zurücklegen

Die ursprünglichste der südamerikanischen Nationen ist Bolivien. Hier sind die meisten der jeweiligen indigenen Traditionen erhalten geblieben und auch im Alltag oft präsent. Dieser Umstand müsste Bolivien eigentlich zu einem besonders beliebten Reiseziel machen — komischerweise ist dem bislang nicht so. Der Tourismus ist hier noch wenig ausgeprägt, was natürlich Vor- und Nachteile hat. Die Infrastruktur ist nicht immer so, wie man es sich vielleicht wünschen würde. Auf der anderen Seite ist man in Bolivien nahezu überall davor gefeit, in überlaufene Touristen-Attraktionen zu stolpern, an denen man nur deutsch, englisch oder japanisch hört. (mehr …)

Bolivien verzichtet auf Straße durch Amazonas

Bleiben erstmal unberührt: Boliviens Amazonas-Gebiete

Bleiben erstmal unberührt: Boliviens Amazonas-Gebiete

Evo Morales, Präsident von Bolivien, hat nun aufgrund lang anhaltender Proteste durch die indigene Bevölkerung Boliviens den Verzicht auf den Bau einer Autobahn durch den Amazonas erklärt. Die Protestbewegung war dabei eine wortwörtliche gewesen: Etwa 2.000 indigene Betroffene waren 600 Kilometer zu Fuß in die Hauptstadt La Paz gelaufen, um rechtzeitig zur entscheidenden Sitzung im Parlament, in welcher über die Pläne entschieden wurde, vor Ort zu sein, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. (mehr …)

Vikunja — das Andentier

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Das Vikunja gehört zur Familie der Kamele, ist in Europa aber sehr unbekannt, weil sein Verbreitungsgebiet einzig in den Anden liegt — und auch hier kommt es nur in Höhen zwischen 3.500 und 5.500 Metern vor. Dabei ist das Vikunja deutlich hübscher als ein Kamel, und weckt mit seinem pelzigen Fell, das wegen der Kälte in seinem hoch gelegenen Lebensraum besonders dicht ist, Assoziationen an das eine oder andere Stofftier.

Etwa 100 Zentimeter Schulterhöhe befindet sich der Kopf auf etaw 150 Zentimetern Höhe und mit braunem Fell, das am unteren Körperbereich weiß wird, erinnert vor allem die Schnauze wie der sonstige Kopf an Kamele.

Wissenschaftlich gesehen ist der Name des Vikunjas zwar lama vicugna, doch bleibt man mehrheitlich dabei, dass die Vikunja eine eigene Gattung darstellen, vor allem weil sich ihr Gebiss stark von jenem eines Lamas unterscheidet. (mehr …)

Peru: Die Anden von Nord bis Süd

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Die mächtigen Anden sind über 7.000 Kilometer lang

Das im Osten des Kontinents gelegene Peru besitzt drei topographisch und klimatisch recht verschiedene Zonen des Landes. Die wohl interessanteste Zone sind die Anden, nicht nur wenn man mit großem sportlichen Antrieb unterwegs ist, sondern auch wenn man sich durch ganz neue Landschaftsimpressionen erfreuen lassen will. Denn die Anden sind überall, wo man sich durch sich hindurchbewegt ein faszinierendes Gebirge. Von der Südspitze des Kontinents ziehen sie sich durch Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien an der Ostküste entlang bis nach Venezuela. Ihr höchster Gipfel, der Aconcagua verpasst mit 6.962m Höhe nur knapp die 7000er-Marke. Er liegt allerdings in Argentinien, welche somit ebenfalls einen Anteil an den Anden besitzen.

Bei einer Gesamtlänge von 7.500 Kilomtern sind die kulturellen Eigenarten der Bewohner der Anden in den Dörfern und teils größeren Städten zu Fuße der Anden natürlich unterschiedlicher als sie es in einem vergleichsweise kompakten Gebiet wie beispielsweise den Alpen sind. (mehr …)