Reiseziel Bolivien: Cochabamba und seine Sehenswürdigkeiten

Die Kathedrale von Cochabamba

Die Kathedrale von Cochabamba

In Bolivien überstrahlt die Hauptstadt La Paz den Rest des Landes bezogen auf kulturelle Aktivitäten unbestritten. Gleichzeitig ist La Paz auch ein riesiger, unüberschaubarer Moloch, dort längere Zeit zu verbringen, sagt nicht jedem auf einer Reise nach Südamerika zu. Eine kleinere und kulturell ebenfalls interessante Alternative ist Cochabamba, die viertgrößte Stadt in Bolivien.

Ihr Beiname lautet nicht mal übertrieben poetisch “Ciudad Jardin”, zu deutsch also “Gartenstadt”, wegen der vielen Gärten und Parks, die Cochabamba schmücken und durch die der Besucher flanieren kann. (mehr …)

Reisetipp Bolivien: das Nationalreservat “Fauna Andina Eduardo Abaroa”

Unglaubliche Farben spielen in diesem Naturreservat zusammen

Unglaubliche Farben spielen in diesem Naturreservat zusammen

Ganz im Südwesten von Bolivien gelegen verbirgt sich eine de landschaftlich reizvollsten Gegenden des Landes. Gewürdigt wird diese Schönheit dadurch, dass die Gegend von der Regierung zum “Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa” ernannt worden ist. Zu einem Nationalpark also, zu Ehren des bolivianischen Militärs, der im Salpeter-Krieg genannten Krieg im 19. Jahrhundert gegen Chile zum Nationalhelden aufstieg. Doch kriegerisch ist die Atmosphäre nicht, wenn man als Teil seiner Bolivien-Reise die “Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Abaroa” besucht — sondern höchst faszinierend, abwechslungsreich und beinahe dramatisch schön.

Reizvoll wird die Gegend vor allem deshalb, weil hier viele Geysire, heiße Quellen und sogar Vulkane aktiv sind. Hier dampft und sprudelt es an vielen Stellen. Hier tun sich viele Farben auf, in Kombinationen, welche man sonst kaum in der Umwelt in dieser wilden Mischung kennt. (mehr …)

Reisetipp Bolivien — der berühmte Karneval von Oruro

Tänzerinnen beim Karneval von Oruro

Tänzerinnen beim Karneval von Oruro

In ganz Lateinamerika zelebriert man wie in Europa den Karneval. Allerdings natürlich in ganz anderer Art und Weise als in Köln, Düsseldorf oder Mainz. Weshalb diese Feierlichkeiten auch für Außenstehende stets sehr sehenswert sind. Wie eine weltweit verbreitete Tradition jeweils landestypische Ausprägungen annimmt, ist faszinierend. Ein besonders berühmtes Beispiel des Karnevals in Südamerika ist der Karneval von Oruro.

Oruro liegt mit knapp 250.000 Einwohnern im mittleren Westen von Bolivien, die Anreise von La Paz dauert etwa drei Stunden mit dem Bus. Wer zum Karneval anreist, sollte wissen, dass die Busse bereits frühzeitig ausgebucht sind und zudem zu dieser Zeit fast doppelt so teuer sind wie sonst. Am besten, man hat schon einen Platz reserviert oder man kümmert sich um eine alternative Reisemöglichkeit.

Typisch für den Karneval von Oruro in Bolivien sind die handgefertigten Masken, die die Teilnehmer, aber auch die Zuschauer hier in großer Zahl tragen. Sie sind aus Gips und teils sehr groß, aber auch sehr kunstfertig gestaltet. Um Oruro hat sich eine ganzer Industriezweig für diese Masken herausgebildet, denn die Zahl der Besucher, die eine derartige Maske mit nach Hause bringen wollen, wächst immer weiter. (mehr …)

Vielfältiger Ort in Bolivien: Sorata

Ehemaliger Goldgräberort Sorata in Bolivien

Ehemaliger Goldgräberort Sorata in Bolivien

Bolivien hat mehr zu bieten als seine hohen Berge und die indigene Kultur alleine. Da wäre Sorata zu nennen. Eine eher kleine Stadt im Westen des Landes, wo der Río Challa Suyu in den Río San Cristobál mündet. Hier leben nur 2.500 Einwohner, auf ähnlicher Höhe, nämlich auf 2.700 Metern Höhe. Gleichzeitig ist der Ort trotz seiner geringen Größe von Touristen hochfrequentiert.

Denn in Sorata und um Sorata herum gibt es viele Möglichkeiten für schöne Aktivitäten. Hier kann man Kanufahren, mit dem Mountainbike die Gegend erkunden oder Sportangeln. Insbesondere für Freunde des Kletterns und des Wanderns gilt Sorata in Bolivien bzw. in ganz Südamerika als Paradies.

Dementsprechend ist auch die vor Ort vorhandene Infrastruktur sehr gut ausgebaut und trotz der geringen Größe des Ortes kann man hier Vieles erwerben, was man für seine Aktivitäten benötigt, und sei es nur ausreichende Verpflegung. (mehr …)

Typisch in Bolivien: Tanz die Morenada!

So sieht die Morenada aus

So sieht die Morenada aus

Wenn Südamerika im kulturellen Bereich für eines neben seinen Literaten bekannt ist, dann für seine Tänze, wozu natürlich immer auch die entsprechende Musik gehört. In Bolivien gibt es eine beinahe unüberschaubare Art von Tänzen, weshalb hier einer der beliebtesten herausgepickt wurde, die weiteren folgen in weiteren Beiträgen hier auf Touring-Amerika.de.

Die Morenada!

Wenn man von Tänzen redet, gehören neben der Musik auf aller Welt auch immer die passenden Kostüme dazu. Diese sind bei der Morenada besonders kunstvoll gestaltet, selbst im inner-bolivianischen Vergleich. (mehr …)

Altiplano und Aticama: Bilder aus Chile und Bolivien

Impressionen von einer Reise durch Chile und Bolivien

Impressionen von einer Reise durch Chile und Bolivien

Noch mehr Impressionen aus dem faszinierenden Chile. Diesmal ist die SZ auf die Reise gegangen und hat den Alltag der Menschen, das Leben in Altiplano und Aticama eingefangen. Ein Fotograf hat sich auf die Reise durch den Norden von Chile und durch Bolivien gemacht.

Anders, als es die meisten erleben werden, die eine Reise nach Chile buchen werden — auf eigene Faust nämlich, um so noch näher an die Menschen und die Kultur dort heranzukommen.

Dabei bewegt er sich in jenen Sphären zwischen dem El Tatio, dem Salzsee Uyuni und San Pedro, dem Ausgangspunkt für viele Touren, die auch hier immer wieder Thema sind. (mehr …)

Nur in Südamerika: der Andenbär

So sieht ein Brillenbär aus

So sieht ein Brillenbär aus

Der Andenbär oder auch Brillenbär (das Foto zeigt deutlich, woher die letztere Bezeichnung stammt) lebt, wie der Name schon sagt, in den Anden. Er ist der einzige Bär in Südamerika, dabei aber nicht weniger gefährlich als seine Artgenossen in anderen Regionen der Erde. Schließlich ist auch der Andenbär ein Raubtier.

Zwar ist er mit 190 Zentimetern Körpergröße und nur zwischen 120 und 180 Kilogramm Körpergewicht unter den Bären nicht gerade der stärkste auf den Rippen, die Weibchen sind sogar noch deutlich kleiner und schmächtiger, doch hat er kaum direkte natürlich Feinde. Dennoch ist er wie so viele vor allem größere Tiere in seinem Überleben bedroht. (mehr …)

Bolivien: Zählung der Amazonas-Delfine erfolgreich

Aufwändige Fluss-Überwachung brachte neue Daten

Aufwändige Fluss-Überwachung brachte neue Daten

Die Erfüllung einer Herkules-Aufgabe haben sich Forscher in Bolivien zum Ziel gesetzt und auch bereits in die Tat umgesetzt. Die Zählung der Amazonas-Delfine, gerne auch Rosa Flussdelfine genannt und unter beiden Bezeichnungen auch in Europa bei Freunden der Delfine bekannt.

Der Amazonas-Delfin lebt nicht nur in Bolivien, sondern im gesamten Verbreitungsgebiet des Amazonas. Anders als man als Mensch gerne annimmt, sehen die Tiere allerdings sehr schlecht, zudem ist das Wasser in den oft stehenden bis langsam fließenden Nebengewässern des Amazonas äußerst trüb.

Die Orientierung der Amazonas-Delfine läuft dann über ihren Echolot-Sinn ab, der ihrem Hirn ein gute Repräsentanz der physischen Umwelt ermöglicht und so eine schnelle Fortbewegung sicherstellt.

Was den Amazonas-Delfin aber so besonders werden lässt, ist die Behaarung seiner Schnauze, auf der sich eine Vielzahl von Borsten befinden. (mehr …)

Bolivien: Die gefährlichste Straße der Welt

Keine Leitplanken an der Yungas Road

Keine Leitplanken an der Yungas Road

Bolivien trägt wohl zurecht den Titel, über die “gefährlichste Straße der Welt” zu verfügen. Und damit ist keineswegs Kriminalität gemeint. Die Yungas Road führt vom Regierungssitz Boliviens, La Paz, durch den Regenwald in den Norden von Bolivien — und das Reisen hier ist ganz sicher ein Wagnis.

Nicht jedes Bild macht deutlich, wie waghalsig teilweise die Streckenführung entlang der Berge und Hügel der Region ist, zudem natürlich oftmals mit geringerem Aufwand bei der Instandhaltung betrieben als es in manch anderem Land der Fall wäre.

Wem das hier vorliegende Bild nicht recht, auf dass ihm der Schreck in die Glieder fahre, der kann sich auch hier, hier oder hier umsehen. (mehr …)

Die Isla del Sol im Titicaca-See

Isla del Sol im Titicaca-See

Isla del Sol im Titicaca-See

Natürlich bedeutet “Isla del Sol” zu deutsch “Sonneninsel”. Der Name ist berechtigt, denn mitten im Titicaca-See gelegen hat diese etwa 15 Quadratkilometer große Insel keine physischen Nachbarn, die ihr das Sonnenlicht nehmen könnten. Rundum nur Wasser, Wasser, Wasser im riesigen Titicaca-See. Politisch gehört die Isla del Sol zu Bolivien, aber wen interessiert schon Politik, wenn er auf diesem verträumten Eiland weilt.

Denn das ist möglich, bewohnt ist die Insel, wenn auch nur spärlich. Schon bei der Anfahrt per Boot macht sich eine herrliche Ruhe breit, wenn man über die Oberfläche des Titicaca-Sees gleitet und weiß, auf dieser Insel kann einen erstmal nichts mehr vom Ausspannen abhalten. (mehr …)