Belize: Seerosen halfen Mayas, Trinkwasser sauber zu halten

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Eine überraschende und wieder einmal begeisternde Erkenntnis gewann kürzlich ein Wissenschaftler in Belize, als sie sich mit den Vorgehensweisen der Maya beschäftigten. Seit 2006 arbeitet ein Mitarbeiter der Universität Cincinatti in einer kleinen Siedlung in Belize, um herauszufinden, wie die Mayai ihr Trinkwasser konservierten.

Wohlgemerkt geht es dabei um eine Zeit vor etwa 1500 Jahren, als alle Erkenntnisse über die chemischen Prozesse im Wasser (und überhaupt) noch extrem weit in der Zukunft lagen.

Wasser zu speichern war (und ist) enorm wichtig, denn in dieser Region gibt es zwar ausgedehnte Regenfälle — aber auch eine lange Trockenzeit im Sommer und im Herbst.

Die dafür von den Maya verwendeten Wasserbecken waren innen mit Lehm ausgekleidet. Wenn man auf dem dort gespeicherten Wasser nun Seerosen vegitieren ließ, dann sorgten diese dafür, dass das Wasser nicht faulte. (mehr …)

Belize: Spektakuläre Walwanderungen beobachten

Vor Belize ist ganz schön was los

Vor Belize ist ganz schön was los

Walhaie sind die größten existierenden Fische auf unserem Planeten und somit keine Wale, keine Säugetiere. Sie sind zwar Haie, allerdings für Angehörige dieser Gattung herausstechend friedlich. Die große, alljährliche Wanderung der Haie vor Belize steht gerade wieder bevor. Wer also dieses Schauspiel der Natur hautnah und mit eigenen Augen erleben möchte, der sollte sich sputen.

Dann kann er vielleicht noch einen Platz bei den dafür buchbaren Touren ergattern und wird erleben, wie sich Hunderte Walhaie durch das Meer vor Belize bewegen, in großen Massen zusammengerottet und gemeinsam. Und weil dieses Naturphänomen so beeindruckend ist, hat die Popularität dieser Touren in der letzten Zeit stark zugenommen. (mehr …)

Die große Halbinsel Yucatán

Tier und Pflanzen auf Yucatan

Tier und Pflanzen auf Yucatan

Yucatán ist der Name einer Halbinsel, die sich politisch gesehen auf drei Staaten verteilt. Der nördliche Teil gehört komplett zu Mexiko, der südliche Teil zu Guatemala und Belize. Das tropische und sehr heiße Klima auf Yucatán wird unterstützt von weiten Gebieten im Süden, in denen sich Regenwald ausgebreitet hat. Im mittleren Teil der Halbinsel hingegen findet der Besucher dichten Wald vor, während es im Norden immer trockener wird und deshalb immer weniger bewachsen ist. So trocken ist es im Norden von Yucatán, dass es hier nicht einmal Flüsse gibt.

Historisch gesehen hat die Halbinsel eine bewegte Zeit hinter sich. Vom 4. bis 10. Jahrhundert nach Christi war sie ein Zentrum der Maya-Kultur. Davon zeugen etliche archäologische Stätten, die sich auf der Halbinsel befinden. Später lebten hier verschiedene, teilweise sich bekriegende einzelne Stämme. (mehr …)

Der Belize Zoo

Ein Affe im Baum des Belize Zoo

Ein Affe im Baum des Belize Zoo

Ein simpler Name für eine faszinierende Einrichtung. Der Belize Zoo ist der größte Zoo in Belize im Norden Mittelamerikas. 1983 gegründet, sollte er zunächst einzig als Refugium für einige für Dokumentationszwecke gefilmte Tiere dienen. Recht bald merkte man in Belize, dass aber auch Bedarf bestünde, der einheimischen Bevölkerung die eigene Tierwelt näherzubringen.

Dementsprechend sind auch alle im Zoo befindlichen Arten Tiere, die auch in freier Wildbahn in Belize vorkommen. Die 125 Exemplare gehören zu 48 verschiedenen Arten, darunter sind Jaguare, Jabirus, Pumas, Ozelote, viele Vogelarten und nicht zuletzt auch Reptilien. (mehr …)