El Caminito: die bunte Einkaufsstraße in Buenos Aires

Der Caminito in all seiner Pracht

Der Caminito in all seiner Pracht

Wunderbar leuchtet die nur kurze Einkaufsstraße “El Caminito” in Buenos Aires in allen typischen Farben Südamerikas. Sie ist eine der großen Sehenswürdigkeiten Argentiniens und sicher eine der Hauptattraktionen der Stadt, zumindest für jene, die etwas mit dem Charme dieser kleinen Straße anzufangen wissen. Denn sie ist nicht viel länger als 100m lang, und doch zeigt sich hier die ganze Vielfalt Südamerikas wie in einer Nussschale.

Hier gibt es kleine und kleinste Häuser und Geschäfte, Shops, Boutiquen, die nicht nur die Einheimischen anlocken. Spannend an “El Caminito” ist nicht nur die Gegenwart. Auch die Vergangenheit erzählt Einiges über Werden und Vergehen. Im Falle von “El Caminito” zum Glück übers Werden. (mehr …)

Reiseziel in Südamerika: die Iguazu-Wasserfälle

Ein Teil der Iguazu-Wasserfälle

Ein Teil der Iguazu-Wasserfälle

Die riesigen Iguazu-Wasserfälle werden vom Fluss Iguacu gebildet, der hier an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien über 270 verschiedene einzelne Wasserfälle produziert. 80% der Wasserfälle gehören zu Argentinien, die restlichen 20% liegen auf brasilianischem Staatsgebiet. Den Kern der Iguazu-Wasserfälle bilden die 20 größeren Wasserfälle, die hier einen hervorragenden Anblick und einen ordentlichen Lärm erzeugen. Die meisten davon liegen auf 64 Meter Höhe, einige lassen ihr Wasser aber noch tiefer fallen. Der höchste der Wasserfälle liegt hier auf 82 Metern.

Sie alle reihen sich auf in einer insgesamt 700 Meter langen, 150 Meter breiten Schlucht. Das gesamte System wird hier am Ort auch Garganta del Diablo genannt, zu deutsch etwa “Teufelsschlund”. (mehr …)

Reisetipp Argentinien: Der Gletscher Perito Moreno

Beeindruckende Szenerie am Perito Moreno

Beeindruckende Szenerie am Perito Moreno

Argentinien ist Tango, ist Lebensfreude, ist Literatur, Musik, das pulsierende Buenos Aires — und ebenso die endlosen, menschenleeren Weiten der Pampa und weitere beeindruckende Naturphänomene. Eines davon ist der Gletscher Perito Moreno.

Wie das Bild zeigt, türmt er sich zu einer überwältigenden Kulisse auf. In Patagonien befindlich, ist sein bekanntestes Merkmal, dass eine Zunge des Gletschers die südliche Spitze des Lago Argentino aufstaut, indem dort dem Wasser durch die Eismassen der Weg versperrt wird.

Weiterer Pluspunkt des Gletschers Perito Moreno ist, dass er sich anders als viele andere Gletscher der Region nicht zurückzieht, zur Zeit sind die ablaufenden Prozesse ausgeglichen, so dass er zumindest in mittelfristiger Zukunft erhalten bleibt.

Bei 30 Kilomtern Länge ist das Naturschauspiel von einem Punkt aus gar nicht komplett zu überblicken, das wäre aus der Luft möglich, auf diese Weise wurde eine Gesamtfläche von über 250 Quadratkilometern bestimmt.

Die Anreise zum Gletscher Perito Moreno geschieht üblicherweise via dem knapp 80 Kilometer entfernten El Calafete, wo die meisten Touren zum Perito Moreno ihren Ausgangspunkt haben. Namensgeber des Gletschers ist übrigens der frühere argentinische Geograf Perito Moreno.

Wahrlich ist der Gletscher Perito Moreno eines der Highlights in Argentinien zu nennen, selbst wenn das riesige Land davon noch viele weitere besitzt. So erstaunt es kaum, dass die Infrastruktur rund um den Gletscher entsprechend des großen weltweiten Interesses gut ausgebaut ist und seinen Besuch auf recht angenehme Art ermöglicht.

Einen Bezug zu Deutschland besitzt der Gletscher übrigens auch, hieß er doch in den Anfangsjahren nach seiner Entdeckung “Bismarck-Gletscher”, bis er den Namen des argentinischen Forschers Perito Moreno erhielt.

Creative Commons License photo credit: mckaysavage

Uruguay erlaubt Homo-Ehe

In Montevideo gibt es viel Anlass zur Freude

In Montevideo gibt es viel Anlass zur Freude

Im zu großen Teilen katholisch geprägten Südamerika ist das kleine, am Atlantik gelegene Uruguay erst, aber immerhin das zweite Land, welches die Ehe für homosexuelle Paare erlaubt. Damit stellt Uruguay erneut seine Fortschrittlichkeit und Offenheit unter Beweis. Und wird sicher weltweit einige Sympathiepunkte mehr als ohnehin schon vorhanden einheimsen.

Das Abgeordnetenhaus des 3,5-Millionen-Staates stimmte vor wenigen Tagen einem Gesetzentwurf zu, welcher bereits den Senat des Landes passiert hatte. Damit folgt Uruguay seinem Nachbarn Argentinien darin, auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften zuzulassen. Außerdem wurde das Mindestalter für eine Ehe auf 16 Jahre gesenkt.

Adoptieren und eingetragene Lebensgemeinschaften führen durften Homosexuelle in Uruguay bereits seit einigen Jahren, nun dürfen Liebende auch offiziell heiraten. Natürlich gab es zuvor Gegenwind von der dort immer noch sehr präsenten katholischen Kirche, doch im Abgeordnetenhaus stimmten 71 von 92 Abgeordneten für die Neuerung, die viele Menschen in Uruguay glücklich machen wird. (mehr …)

Die “Welt” über den neuen Papst aus Argentinien

Einige lesenswerte Details aus dem Leben des neuen, aus Argentinien stammenden Papstes Jorge Bergoglio, der von nun an Franziskus genannt werden wird, hält die “Welt” in ihrem Text “Sie werden sich noch wundern, wer da gewählt wurde” für bislang ahnungslose Schäfchen bereit.

Fast alles übers sehenswerte Patagonien

Märchenhaftes Patagonien

Märchenhaftes Patagonien

Keine Webseite, kein Blog über Südamerika kann ohne eine ausführliche Darstellung Patagoniens auskommen. Die auf die beiden Staaten Chile und Argentinien verteilte, urwüchsige, riesige, größtenteils menschenleere Landschaft ist einer der größten Touristenmagneten in Südamerika geworden. Nicht ohne Grund, bietet ihre zerklüftete und faszinierende Landschaft doch die Gelegenheit zu ganz besonderen Eindrücken — und dazu, das Hirn mal so richtig durchpusten zu lassen. Denn vom Stress der zivilisierten Welt ist in dieser scheinbar endlosen Gegend kein Hauch zu spüren.

Über 1 Million Quadratkilometer umfasst Patagonien. Die Bevölkerungsdichte hingegen liegt bei magersten 1,9 Personen pro Quadratkilometer, mit natürlich wenigen konzentrierten Siedlungen und ansonsten menschenleerem Nichts. Bzw. der Schönheit der unberührten Natur. Allerdings sind diese Zahlen eher willkürlich festgelegt, denn eine offizielle Grenze Patagoniens existiert nicht. Doch die Größenordnung stimmt natürlich so. Was erwartet den Besucher Patagoniens? (mehr …)

Feuerland — Märchenland am Ende der Welt

Feuerland — faszinierende Landschaft am Fuße Südamerikas

Feuerland — faszinierende Landschaft am Fuße Südamerikas

Feuerland ist eine Inselgruppe, die sich am südlichen Rand von Südamerika befindet. Durch die Magellanstraße wird Feuerland vom Festland getrennt. Der Großteil seiner menschlichen Bewohner lebt im argentinischen Teil, wo etwa 130.000 Menschen leben. Im chilenischen Gebiet ist es nur ein Bruchteil, etwa 8.000 Menschen leben in dem flächenmäßig allerdings weitaus größeren Bereich von Feuerland. Seit 1881 besteht die Regelung, dass die Inselgruppe anhand eines Breitengrades geteilt und so in einen argentinischen und einen chilenischen Bereich genau unterteilt ist.

Zusammen besitzt Feuerland 74.000 Quadratkilometer Fläche, die Hauptinsel Isla Grande de Tierra del Fuego nimmt davon mit 48.000 Quadratkilometern den Löwenanteil ein. Allerdings interessieren rund um Feuerland weniger die lexikalischen Daten und Zahlen als das, was dieses “Märchenland” am südlichen Ende von Südamerika ausmacht: Die fantastischen Landschaften, die scheinbar endlose Weite mit nur ganz wenigen wirklich hier lebenden Menschen und dazu ein raues, aber doch äußerst abwechslungsreiches Klima. (mehr …)

Alles rund um die Panamericana

Endlose Kilometer durch Amerika

Endlose Kilometer durch Amerika

Eine sagenumwobene Straße, die tatsächlich hält, was der Name verspricht: Auf ihr kann man den gesamten amerikanischen Kontinent durchqueren, und zwar von Alaska bis nach Feuerland, auch wenn einige Teile der Strecke in den USA inoffiziell sind. In Südamerika jedenfalls gibt es noch einen Abzweig nach Buenos Aires, ansonsten verläuft die Panamericana komplett entlang der Westküste des Subkontinents Südamerika.

In seiner längsten Ausdehnung kann man auf der Panamericana über 25.000 Kilometer zurücklegen und damit fast zwei Drittel Mal um die Erde fahren. Von Kanada aus, durch die USA, durch Mexiko und das gesamte Mittelamerika geht es weiter durch Kolumbien, Ecuador, Peru und schließlich Chile bzw. je nach Route auch nach Argentinien. Das kleine Teilstück, das zwischen Kolumbien und Panama fehlt, wollen wir hierbei mal unter den Tisch fallen lassen, weniger als 4 Promill der Gesamtstrecke stellen diese 90 Kilometer dar. (mehr …)

Die Pampas in Argentinien

Pampas von oben

Pampas von oben

Oftmals falsch angenommen, liegen die Pampas eben nicht im äußersten Süden des südamerikanischen Landes Argentinien, sondern durchaus dort, wo sich auch die vielbevölkerte Hauptstadt Buenos Aires befindet. Im nordöstlichen Teil des Landes, also auch bis an die Atlantikküste heran, liegen die Pampas, die eigentlich eine Pampa ist, aber genauso oft im Plural als “Pampas” tituliert wird. (mehr …)

Vikunja — das Andentier

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Ein Vikunja, wie es sie nur in den Anden gibt

Das Vikunja gehört zur Familie der Kamele, ist in Europa aber sehr unbekannt, weil sein Verbreitungsgebiet einzig in den Anden liegt — und auch hier kommt es nur in Höhen zwischen 3.500 und 5.500 Metern vor. Dabei ist das Vikunja deutlich hübscher als ein Kamel, und weckt mit seinem pelzigen Fell, das wegen der Kälte in seinem hoch gelegenen Lebensraum besonders dicht ist, Assoziationen an das eine oder andere Stofftier.

Etwa 100 Zentimeter Schulterhöhe befindet sich der Kopf auf etaw 150 Zentimetern Höhe und mit braunem Fell, das am unteren Körperbereich weiß wird, erinnert vor allem die Schnauze wie der sonstige Kopf an Kamele.

Wissenschaftlich gesehen ist der Name des Vikunjas zwar lama vicugna, doch bleibt man mehrheitlich dabei, dass die Vikunja eine eigene Gattung darstellen, vor allem weil sich ihr Gebiss stark von jenem eines Lamas unterscheidet. (mehr …)