Vorzügliche Galerie: Bilder von der Rallye Paris — Dakar

Galerie aus Südamerika

Galerie aus Südamerika

Sicher reisen die wenigsten Menschen nach Südamerika, um sich dann eine Auto- und Motorrad-Rallye anzusehen. Nicht mal dann, wenn es sich um die berühmte “Paris-Dakar” handelt, welche aufgrund von Sicherheitsbedenken aus der Sahara nach Südamerika umgezogen ist bzw. wurde.

Auch wenn der eine oder andere Motorsportfan unter unseren Leserinnen und Lesern sein mag, haben wir das Folgende dennoch aus einem anderen Grund hier in unsere Auswahl interessanter Themen aus Süd- und Mittelamerika aufgenommen. Weil dort viele Bilder von der sagenhaften Natur dieses riesigen (Sub-) Kontinents zu sehen sind. Und wer könnte diese besser zusammenstellen als die Experten von Boston Big Picture, die weltweite Anerkennung für ihre stets interessanten Galerien genießen. (mehr …)

Stierkampf in Lima

Stierkampf wird auch in Südamerika gepflegt

Stierkampf wird auch in Südamerika gepflegt

In Deutschland in manchen Schichten etwas verpönt, ist der Stierkampf nicht nur in Spanien ein beliebtes Event für die einheimische Bevölkerung, sondern auch in vielen weiteren spanisch geprägten Ländern, wie Peru es mit seiner Hautpstadt Lima ist. Also gibt es auch in Lima Stierkampf zu bestaunen, ob man das nun gutheißt oder nicht.

Bereits 1794 wurde die heute noch existente Arena Acho erbaut, die 1945 general saniert wurde und somit bereits im 4. Jahrhundert ihres Bestehens ist und Stierkämpfen eine Bühne bietet. Die Stierkämpfe in Lima finden zwischen Oktober und März statt. (mehr …)

Eine amerikanische Katze: der Puma

Der Puma ist eine Raubkatze

Der Puma ist eine Raubkatze

Südamerika ist nicht allein für seine faszinierende Pflanzenwelt, sondern auch für die Vielfalt der in ihm lebenden Tiere bei Reisenden von anderen Kontinenten beliebt. Ein besonderes Exemplar dieser Tierwelt, welches noch dazu überhaupt nur in Amerika vorkommt, ist der Puma. Nicht zu verwechseln mit dem deutschen “Panther”, denn Panther wird der Puma in Nordamerika gerne genannt, während diese besondere Katzenart auf deutsch eben Puma heißt.

Die Schulterhöhe des Pumas liegt bei 60-80 Zentimetern, seine Länge variiert stark zwischen 70 und 150 Zentimetern. Die Tiere werden beträchtlich schwer und wiegen zwischen 60 und 75 Kilogramm, Ausreißer nach oben und unten kommen natürlich ebenso vor. (mehr …)

Unkontaktierte Völker in Südamerika

Im Amazonasgebiet leben etliche unkontaktierte Völker

Im Amazonasgebiet leben etliche unkontaktierte Völker

Immer wieder mal blitzen derartige Nachrichten kurz auf, erreichen das Bewusstsein der modernen Welt und rufen in Erinnerung, dass es weiterhin zahlreiche so genannte “unkontaktierte Völker” in Südamerika gibt. Zuletzt waren es 2008 Fotos, aus einem Flugzeug geschossen, die Menschen zeigen, die bislang keinen Kontakt zur modernen Welt hatten.

Laut eines Beschlusses der UNO sollen diese Völker auch weiter unkontaktiert bleiben. Das hat nicht nur damit zu tun, dass sie sich in einer Welt von Internet, TV und Handys wohl kaum zurecht fänden. Vor allem droht ihnen der Tod, wenn es zu Kontakt mit Menschen der Zivilisation kommt. Ihr Immunsystem ist nicht gewappnet für den Kampf gegen so Krankheiten wie Grippe oder Masern, schnell werden große Anteile der Population dahingerafft.

Die Schätzungen über die Zahl solcher unkontaktierten Völker gehen logischerweise weit auseinander, verlässliche Zahlen kann niemand nennen, man geht aber von bis zu 200 derartiger Völker aus. Sie leben häufig in dichten Waldgebieten. Die unkontaktierten Völker werden aber vom westlichen Menschen auch dann in ihrem Fortbestand bedroht, wenn es nicht zum unmittelbaren Kontakt kommt.

Denn der Mensch beeinflusst stark die Umwelt, selbst in entlegenen Gebieten. Wälder werden gerodet, Fischbestände beeinträchtigt oder es wird nach Bodenschätzen gesucht und im Erfolgsfalle diese abgebaut. Das alles hat Einfluss auf den Mikrokosmos, aus dem die unkontaktierten Völker sich ernähren.

Dazu kommen in vielen Regionen Drogenschmuggler und andere Menschen mit weniger guten Absichten, die sich wenig bis gar nicht für die Rechte der indigenen Völker interessieren. Die meisten der unkontaktierten Völker, so schätzt man, leben im Amazonasgebiet. Einige sind der brasilianischen Regierung bekannt, andere sind tatsächlich im Wortsinne unkontaktiert. Nach Auffassung der UNO soll diese so bleiben, nicht immer halten sich alle Beteiligten daran.

Creative Commons License photo credit: ggallice

Guayaquil — Museumsmeile im Zentrum

An Kultur reiche Stadt

An Kultur reiche Stadt

Natürlich reist man in erster Linie wegen der beeindruckenden Natur nach Südamerika, im Falle der Metropole Guayaquil darf es aber sicher auch mal ein wenig Kultur sein. Denn diese Stadt in Ecuador, die gleichzeitig den wichtigsten Hafen des Landes besitzt, hat sich in den letzten Jahren in dieser Hinsicht ordentlich rausgeputzt. Wie so häufig in Südamerika gibt es Teile der Bevölkerung, die zu erklecklichem Reichtum gekommen sind, während andere in Favelas oder anderen Elendsvierteln hausen müssen. Erstere natürlich sind dafür verantwortlich, dass das Zentrum von Guayaquil intensiv umgebaut wurde. (mehr …)

Die Mega-Ruinen von Xunantunich

Eine der Ruinen von Xunantunich

Eine der Ruinen von Xunantunich

Das zugegeben tatsächlich recht kleine Land Belize in Mittelamerika kommt in der Wahrnehmung der Medien selten vor, dabei birgt es riesige Schätze versunkener Kulturen. In Form von Ruinen der Bauten dieser früheren Hochkulturen, den Zeugnissen der Handwerkskünste, der Architektur und oftmals auch in Form von weiteren Überbleibseln der Maya.

Eine der größten Stätten derartiger Ruinen ist nicht nur in Belize, sondern in ganz Mittelamerika der Ort Xunantunich. Um sechs verschiedene Plätze herum sind von den damals angelegten noch 25 Paläste und Tempel erhalten, wenn auch nicht in perfektem Zustand. (mehr …)

Quetzal, der Göttervogel

Wegen seiner Federn von den Inka gejagt: der Quetzal

Wegen seiner Federn von den Inka gejagt: der Quetzal

Wie überall, wenn Menschen auf weite Reisen gehen, sind nicht nur die völlig unterschiedlichen Lebensweisen der Menschen in fernen Ländern von Interesse, sondern auch die Natur. Natur bedeutet sowohl Pflanzen als auch Tiere, und gerade in Südamerika ist die Tierwelt so faszinierend und so exotisch anders, dass man bei einer Auflistung aller vorhandenen Unterschiede nur scheitern kann. Weshalb man sich auf einzelne, exemplarisch vorzustellende Tierarten beschränken muss.

Ein echtes Highlight unter den Vogelarten in Süd- und Mittelamerika ist in jedem Fall der Quetzal, der dort vor Ort auch “der Göttervogel” genannt wird. Sein extrem farbenfrohes Gefieder und seine “Frisur”, die leicht aufstehenden, büschelartigen grünen Härchen auf dem Kopf lassen ihn nicht gerade wie ein Ebenbild eines Gottes erscheinen. Vielmehr wirkt er wie von Göttern gemacht, so bunt und fürs menschliche Auge erfreulich wirkt er.

Der Quetzal kommt nur in Lateinamerika vor, es gibt noch vier weitere Arten an Trogonen, zu denen auch der Quetzal gehört. Sein besonderes Federkleid fanden auch schon die Inka reizvoll, weshalb sie ihn jagten. Bei den Azteken hingegen galt er — daher auch heute noch der Beiname — als “Göttervogel” und wurde deshalb nicht gejagt. (mehr …)

Panama at its best: Boquete

Rund um Boquete lässt es sich gut aushalten

Rund um Boquete lässt es sich gut aushalten

Der nur spärlich besiedelte Bezirk Boquete, dessen Hauptort Bajo Boquete ist, ist trotz dieses Umstands ein äußerst beliebtes Reiseziel. Denn in Boquete kann man alle Vorzüge Panamas an einem Ort genießen: Die abwechslungsreiche Natur, wo die üppigen Pflanzen vielen verschiedenen Vogelarten Lebensraum geben, wo auch Affen leben, wo es Wasserfälle gibt und vieles mehr, was in tropischen Dimensionen immer ein bisschen größer, auf jeden Fall aber exotischer ist als anderswo auf der Welt.

Nur etwa 15.000 ständige Einwohner hat der auf 1.000 Meter Höhe liegende Ort, dessen Umgebung Höhen bis zu 3.000 Meter erreicht. Dazu ein Ort, in den sich viele Touristen begeben, so dass auch das Nachtleben und die Möglichkeit, panamesisches Essen zu kosten, nicht zu kurz kommt. Da das Publikum immer internationaler wird, sind aber auch internationale Speisen hier erhältlich. (mehr …)

Rio Bio Bio — der zweitlängste Fluss in Chile

Im Golf von Arauco mündet der Rio Bio Bio in den Pazifik

Im Golf von Arauco mündet der Rio Bio Bio in den Pazifik

Ein lustiger Name, der aber natürlich auch eine Erklärung hat: Rio Bio Bio, so heißt der zweitlängste Fluss in Chile. Naturgemäß ist Chile aufgrund seiner Form nicht allzu reich an längeren Flüssen, erreicht der Rio Bio Bio doch dann auch nur etwa 380 Kilometer.

Entdeckt wurde der Fluss 1544, später war er lange Zeit der Grenzfluss zwischen dem Gebiet der Spanier und dem Gebiet der Mapuche. Ein damals geschlossener Friedensvertrag wurde allerdings von den Spaniern unterlaufen, so dass die Mapuche sich mittels Aufständen zur Wehr setzten. (mehr …)

Der Nationalpark Machalilla in Ecuador

Auch Gürteltiere leben im Machalilla-Nationalpark

Auch Gürteltiere leben im Machalilla-Nationalpark

Ecuador besitzt eine ganze Reihe Nationalparks, von denen einer erwähnenswertesten der Nationalpark Machalilla ist. Er liegt in der Provinz Manabi in der Nähe der Stadt Puerto Lopez. Benannt ist er nach einem kleinen Fischerdorf, das sich in der Nähe des Parks befindet, Machalilla eben.

Von seinen knapp 750 Quadratkilometern Fläche umfassen 200 Quadratkilometer das Meer vor Ecuador, sprich einen (sehr kleinen) Teil des Pazifiks, der aber aufgrund seiner Fauna in Küstennähe besonders schützenswert ist. So pflanzen sich zum Beispiel Buckelwale bevorzugt in jenen Gewässern vor der Küste fort, die durch den Nationalpark Machalilla nun geschützt sind. (mehr …)