Nationalpark in Peru: der Nationalpark Manú

Über den Wolken von Peru

Über den Wolken von Peru

Peru hat viele interessante Plätze vorzuweisen, für die sich eine Reise nach Peru lohnt. Von den Anden bis hin in die kulturell interessantesten Stadtteile von Lima. Doch auch wenn das wenig bekannt ist: selbst ein Teil des Amazonas gehört zu Peru. In dieser Region befindet sich der Nationalpark Manu, der östlich von Cusco im Osten der Anden zu finden ist.

1973 gegründet, ist er dritte Nationalpark von Peru gewesen und dient vor allem als Schutzgebiet des Regenwalds. Mit 18.000 Quadratkilometern verfügt über eine mehr als beträchtliche Größe, die aber auch nötig ist, um die bedrohte Tierwelt und Pflanzenwelt dieser Region zu schützen und im Notfall auch zu retten.

Allerdings hat der Nationalpark Manu dabei eine Besonderheit aufzuweisen. Anders als viele andere Nationalparks dient er nämlich auch dem Schutz der hier lebenden Menschen. Das sind die indigenen Menschen, die hier weiterhin ihren Lebensraum finden. (mehr …)

Top-Tipp für relaxten Strandurlaub in Mittelamerika: Tamarindo in Costa Rica

Tamarindo wartet auch mit eigener Webseite auf

Tamarindo wartet auch mit eigener Webseite auf

Weit im Nordosten von Costa Rica, an der Küste des Pazifischen Ozeans, liegt eine echte Perle unter den Reisezielen in diesem kleinen, aber feinen mittelamerikanischen Land. Tamarindo heißt diese Perle, ist ein Ort, der für alle, welche den Strand und das Meer lieben, in die engere Auswahl kommen muss im Laufe einer Reise nach Costa Rica. Besonders berühmt ist die gleichnamige Bucht, Tamarindo, die als exzellenter Ort fürs Wellenreiten gilt und ein Surferparadies mit gewissem Bekanntheitsgrad geworden ist.

Tamarindo befindet sich in der Provinz Guanacaste, und angenehmerweise befinden sich im direkten Umfeld des Küstenstädtchens auch gleich mehrere Nationalparks nördlich und südlich von Tamarindo.

Surferparadies in Costa Rica, auch top für reinen Badeurlaub

Überhaupt ist Tamarindo landschaftlich sehr nett gelegen, liegen doch im Osten von Tamarindo Berge, die man auch von der Küste aus als optischen Begleiter mit ins Wasser nimmt, alles ist abseits der Strände sehr grün und man ist eben mitten in Mittelamerika, was an allen Ecken und Enden der Stadt zu spüren ist. Die gewisse Leichtigkeit, dieses andere Lebensgefühl und nicht zuletzt das fantastische Klima hier im Nordosten von Costa Rica.

Tamarindo ist übrigens nicht nur bei Besuchern von außerhalb beliebt, sondern auch für die Menschen in Costa Rica selbst, zumindest aus der näheren Region, ein willkommener Ort, um sich zu relaxen und das Leben zu genießen.

Vor Jahren noch ein schläfriges Fischerdorf: Tamarindo in Costa Rica

Interessant ist auch die Wandlung, die Tamarindo vollzogen hat. Vom Fischerdorf zum Bade-Ort und Surferparadies. Dies ist gar nicht so selten in diesen Regionen, und doch erstaunt es immer wieder, wie verschlafen solche Orte noch vor wenigen Jahrzehnten aussahen und wirkten. Dort, wo jetzt die hellen und warmen Strände zahlreiche Besucher anlocken, war vor einger Zeit noch schlicht niemand außer den Einheimischen. Welche sich als Fischer verdingten und das oft auch heute noch tun.

Heute ist Tamarindo eines der Highlights einer Reise nach Costa Rica, wenn man weniger aus historischem Interesse als aus Lust am Leben hierhin reist. Die Bevölkerungsstruktur hat sich in dieser kurzen Zeit auch sehr gewandelt. Heute leben hier viele Ausländer, die hier entspannt ihr Leben genießen und mit ihrer dauerhaften Anwesenheit auch die Kultur und die Wirkung von Tamarindo verändert haben.

Nachtleben, Restaurants und Bars auch in Tamarindo

Langweilig wird dem Besucher von Tamarindo jedenfalls auch dann nicht, wenn er nicht wegen der Bucht, dem guten Ort zum Surfen, angereist ist. Hier gibt es Bars und Restaurants, selbst shoppen ist vor Ort möglich und man darf durchaus von Tamarindo als einem “tropischen Paradies” sprechen, weil hier Sommer, Sonne, Strand und Meer sich mit dem angenehmen Leben am Abend und in der Nacht unter netten Menschen verbinden.

Hier geht’s übrigens zum eigenen Webauftritt des Ortes: www.tamarindo.com – immerhin sind die Informationen dort auf englisch verfügbar.

Und weitere schöne Impressionen von den Stränden und dem sonstigen Leben in Tamarindo sind dort natürlich auch zu finden.

Wie man dort sieht, ist Tamarindo ein geradezu klassisches Reiseziel in Mittelamerika für alle, die diese Lebensart lieben und die schönen Strände bei einer Reise nach Cost Rica genießen möchten.

Alternative in Uruguay: Ausflugsziel Isla Gorriti

Isla Gorriti vom Festland in Uruguay aus gesehen

Isla Gorriti vom Festland in Uruguay aus gesehen

Sie misst gerade mal wenige Hundert Meter in Länge und Breite, aber sie ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler aus dem In- und Ausland in Uruguay. Neben der bewegten Geschichte, die die Isla Gorriti vorzuweisen hat, ist sie auch einfach ein nettes Fleckchen Erde mitten im Meer. Genauer gesagt ist sie 1,7 Kilometer lang und nur 700 Meter breit, an ihrer breitesten Stelle. An manchen Orten ist sie nur 160 Meter breit. Das sollte schon eine Vorstellung davon bewirken, wie schnell man diese Insel umrundet oder durchquert hätte. Aber darum geht es im Falle eines Ausflugs auf Isla Gorriti ja nicht.

Die bewegte Geschichte von Isla Gorriti, gegenüber des Hafens von Punta del Este im Meer gelegen, beginnt in der modernen Zeit im Jahr 1516, als sie von Juan Diaz Solis entdeckt wird. Damals nannte man sie allerdings noch Isla de las Palmas. (mehr …)

Reiseziel Bolivien: Cochabamba und seine Sehenswürdigkeiten

Die Kathedrale von Cochabamba

Die Kathedrale von Cochabamba

In Bolivien überstrahlt die Hauptstadt La Paz den Rest des Landes bezogen auf kulturelle Aktivitäten unbestritten. Gleichzeitig ist La Paz auch ein riesiger, unüberschaubarer Moloch, dort längere Zeit zu verbringen, sagt nicht jedem auf einer Reise nach Südamerika zu. Eine kleinere und kulturell ebenfalls interessante Alternative ist Cochabamba, die viertgrößte Stadt in Bolivien.

Ihr Beiname lautet nicht mal übertrieben poetisch “Ciudad Jardin”, zu deutsch also “Gartenstadt”, wegen der vielen Gärten und Parks, die Cochabamba schmücken und durch die der Besucher flanieren kann. (mehr …)

Das Tier der Anden: das Lama

Ein Lama in Macchu Picchu

Ein Lama in Macchu Picchu

Ein Lama ist eine Unterart eines Kamels. Ursprünglich kommt es nur in den Anden vor, sein natürliches Verbreitungsgebiet schrumpft allerdings bedenklich. Früher war es überall in den Anden in Südamerika zu finden, seit Jahrzehnten schrumpft das natürliche Ausbreitungsgebiet dieser so zotteligen und für die Anden typischen Tiere. Dass man Lamas für so alltäglich nimmt, liegt daran, dass sie in etlichen (auch kleineren oder privaten) Zoos gehalten werden. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen. Die Lamas sind das Tier der Anden — und nur der Anden.

Die Lamas sind dort Haustiere der Menschen, doch natürlich gab es zunächst eine wild lebende Form. Offenbar wurden sie aber an mehreren Orten in Südamerika unabhängig voneinander domestiziert. Dies geschah wohl schon vor etwa 5000 Jahren. (mehr …)

Chiloe, die Insel als das Urlaubsziel in Chile

Ein Örtchen an der Küste von Chiloe

Ein Örtchen an der Küste von Chiloe

Chiloe ist gleich die zweitgrößte Insel von Chile. Nur die Insel in Feuerland ist noch größer. Doch Chiloe liegt wesentlich gemütlicher, um einen Aufenthalt hier in Erwägung zu ziehen. Der vom Festland trennende Kanal von Chacao ist nur 2 Kilometer breit, die Insel selbst zieht sich über 180 Kilometer von Süd nach Nord entlang der chilenischen Pazifikküste. Auf ihr leben zur Zeit etwa 150.000 Menschen, von denen viele von der Fischerei von der Lachszucht und von der Landwirtschaft leben.

Ein aufstrebende Branche auf Chiloe ist aber der Tourismus, der immer mehr Chiloten, wie die Einwohner genannt werden, Arbeit beschafft. Und das hat seine Gründe in der typisch chilenischen hügeligen Gestaltung der Insel. Die Hügelkette Cordillera de Pichué ist dafür bezeichnend, die das Innere der Insel gestaltet und dabei bis zu 866 Metern Höhe erreicht. (mehr …)

Das Phänomen der Pororoca: die Tidenwellen im Amazonas

Mehrere Wellen hintereinander auf dem Amazonas

Mehrere Wellen hintereinander auf dem Amazonas

Pororoca bedeutet nichts anderes als “Großer Lärm” und es ist wohl leicht nachzuvollziehen, was diesen riesigen Wellen auf dem Amazonas zu ihrem Namen verholfen hat. “Amazonaswellen” werden sie auch genannt, diese Tidenwellen, die vor allem im Februar und im März auf dem Amazonas zu bewundern sind.

Jeweils bei Vollmond und bei Neumond entwickelt sie sich dadurch, dass das Wasser des Atlantiks in den Flusslauf gedrückt wird. Natürlich in enormen Mengen, so dass echte Springfluten entstehen, die teils bis zu 5 Meter hoch werden — auf dem Fluss. Da der Amazonas nur so ein geringes Gefälle aufweist, können diese Wellen extrem weit in den Fluss vorrücken, bis sie irgendwann ihre Kraft verlieren. (mehr …)

El Caminito: die bunte Einkaufsstraße in Buenos Aires

Der Caminito in all seiner Pracht

Der Caminito in all seiner Pracht

Wunderbar leuchtet die nur kurze Einkaufsstraße “El Caminito” in Buenos Aires in allen typischen Farben Südamerikas. Sie ist eine der großen Sehenswürdigkeiten Argentiniens und sicher eine der Hauptattraktionen der Stadt, zumindest für jene, die etwas mit dem Charme dieser kleinen Straße anzufangen wissen. Denn sie ist nicht viel länger als 100m lang, und doch zeigt sich hier die ganze Vielfalt Südamerikas wie in einer Nussschale.

Hier gibt es kleine und kleinste Häuser und Geschäfte, Shops, Boutiquen, die nicht nur die Einheimischen anlocken. Spannend an “El Caminito” ist nicht nur die Gegenwart. Auch die Vergangenheit erzählt Einiges über Werden und Vergehen. Im Falle von “El Caminito” zum Glück übers Werden. (mehr …)

Reiseziel in Paraguay: Tour zum Itaipu-Damm, dem stärksten Staudamm der Welt

Itaipu-Damm aus der Luft

Itaipu-Damm aus der Luft

Südamerika ist bunt, lebendig, vielfältig und hat kulturell Vieles zu bieten. Das gilt nicht zuletzt für Paraguay, das deutlich weniger spanisch oder europäisch geprägt ist als die meisten seiner Nachbarländer. Hier ist ein Großteil der Bevölkerung immer noch Indigen, was sich auch in der Atmosphäre im Land bemerkbar macht. Reisen nach Südamerika werden also zuallermeist wegen der Kultur und natürlich der beeindruckenden Landschaft in Südamerika, von Feuerland im Süden bis zum Amazonas im Norden ausgewählt und gebucht.

Und doch ist ausgerechnet in Paraguay eine der interessantesten Attraktionen des Landes der Staudamm von Itiapu, mithin ein von Menschen gemachtes Bauwerk, das nicht mal besondere Schönheit besitzt. Aber seine Ausmaße sind so beeindruckend, dass hierhin viele Touren angeboten werden, die bei einer Reise nach Paraguay fast zur Pflicht für jeden Besucher gehören. (mehr …)

Auf Jamaika in die “Banana Capital”: Port Antonio besuchen

Der bekannte Uhrenturm von Port Antonio vor lebendiger Kulisse

Der bekannte Uhrenturm von Port Antonio vor lebendiger Kulisse

Port Antonio im Nordosten der Insel Jamaika wird auch “Banana Capital” genannt. Ob damit die Bananen-Hauptstadt des Landes Jamaika oder gleich der ganzen Welt gemeint ist, ist nicht bekannt. Sehr wohl aber, dass Port Antonio als solche Bananen-Hauptstadt mehr zu bieten hat als nur einer der größten Umschlagplätze für Bananen zu sein.

Denn Port Antonio hat sich zu einem der markantesten Touristenziele für Reisen auf Jamaika entwickelt. Trotz der recht überschaubaren Einwohnerzahl von etwa 15.000 Menschen, die entweder im Hafen oder im Tourismus arbeiten, ist die Stadt überaus lebendig. Und seine Besucher lasse sich von der schönen, gar nicht so industriellen Hafenatmosphäre, nicht zu vergessen, in der Karibik gelegen, gefangen nehmen. (mehr …)