Eine dicke Havanna — nur echt aus Kuba

Kommen auch exquisit verpackt daher, die Habanos

Kommen auch exquisit verpackt daher, die Habanos

Wenn eine Zigarre Havanna heißt, dann ist sie auch aus Havanna, der Hauptstadt Kubas und mit fast 3 Millionen Einwohner die größte Metropole der gesamten Karibik. So wie echter Champanger oder auch echte Nürnberer Würstchen nur aus jener Region stammen dürfen, welche diesen Namen trägt, so dürfen im Zigarrengewerbe Zigarren auch nur dann Havannas heißen, wenn sie tatsächlich dort gefertigt wurden.

Auf deutsch nennt man sie zwar mal Havanna-Zigarre, aber mit einer “Havanna” weiß doch jeder, wovon die Rede ist. Gleichzeitig ist der original spanische Name übrigens “Habano”, also keineswegs “Havanna”, aber das darf ja auch nicht überraschen.

Die teuren Marken dieser Zigarren-Exquisität werden ausschließlich von Hand gerollt. Maschinell gefertigte Havannas kauft man dann, wenn man sich an die günstigen Exemplare hält, aber eben auch mit weniger Qualität. (weiterlesen …)

Ecuador: wunderbare “la ruta del sol” entlang der Küste

Mompiche an der Küste Ecuadors

Mompiche an der Küste Ecuadors

Längere befahrbare Routen haben in touristisch interessanten Ländern wie Ecuador immer einen besonderen Reiz. Man weilt nicht an einem Ort, sondern schlängelt sich durch die Region. Sieht dabei die unterschiedlichsten Landschaften, begegnet — wenn man möchte — den unterschiedlichsten Menschen oder eben auch nicht, weil man sich in seinem Vehikel aufhält. Man entscheidet selbst, in welchem Tempo die Reise vor sich geht.

Gleichzeitig erhält man entscheidende Eindrücke des Landes. Eine solche Route ist in Ecuador die ruta del sol, welche sich entlang der gesamten Küste Ecuadors erstreckt. Man fährt entweder im Bus oder mit mehr Autonomie im Mietwagen. Besonders das Stück zwischen Esmeraldas und Salinas ist sehenswert, aber natürlich lohnt sich auch die komplette Strecke.

Insbesondere dann lohnt es sich, die komplette ruta del sol entlangzufahren, wenn man ein Faible für den Charme kleinerer Fischerdörfchen besitzt. (weiterlesen …)

Das Tal des Mondes, das Valle de la Luna in Chile

Das Tal des Mondes in Chile

Das Tal des Mondes in Chile

Wenn man auf der Suche nach außerirdisch wirkenden Plätzchen auf diesem Planeten ist, gibt es einige Regionen, die sich besonders dafür anbieten. Teile von Äthiopien wirken überhaupt gar nicht irdisch, auch manche Region im südlichen Afrika ist nicht so einladend, wie man sich es vielleicht vorstellt. Und da wäre da noch Chile.

Hier gibt es das “Tal des Mondes”, zu spanisch “Valle de la Luna”, welches in der Region Antofagasta liegt. Man findet es knappe 20 Kilometer von der Stadt San Pedro de Atacema entfernt. Es ist Teil des Nationalparks Los Flamencos, der erst 1990 gegründet wurde.

Hier fühlt man sich wie auf den Mond versetzt. Vor allem deshalb, weil es hier kaum Vegetation gibt. Für eine Wüste vielleicht nicht zu erstaunlich, denn das Tal des Mondes ist Teil der Atacamawüste. Doch noch dazu gibt es hier viele Felsen und Hänge, die insbesondere gegen Abend, bei untergehender Sonne, rot schimmern. (weiterlesen …)

Netter Bewohner von Mittelamerika und Südamerika: Der Ameisenbär

Uramerikanischer Bewohner - der Ameisenbär

Uramerikanischer Bewohner – der Ameisenbär

In jeder Kinderstube bekannt ist der Ameisenbär. Dabei wohnt er weder in Nordamerika noch in Europa, wo wohl die meisten Geschichten herstammen, welche man kleinen Kindern erzählt. Denn der Ameisenbär lebt allein in Mittel- und in Südamerika. Und hat es dennoch zu weltweiter Bekanntheit geschafft. Seine Lebensart ist aber auch ein großes Alleinstellungsmerkmal.

Trotz seines Namens ist er übrigens nicht mit dem Bären verwandt. Und was viele vielleicht auch nicht wussten: Der Schlauch, mit dem er seine Nahrung aufnimmt, besteht anders als beim Elefanten aus Knochen (zumindest in größeren Teilen), so dass er mitnichten so beweglich ist wie der Rüssel eines Elefanten und auch nicht so umfassend als Nutzwerkzeug dienen kann. (weiterlesen …)

Jamaika: In Kingston ins Bob-Marley-Museum

Screenshot Bob-Marley-Museum in Kingston

Screenshot Bob-Marley-Museum in Kingston

Jamaika ist bekannt für Strand, Sonne, Meer, für Rum und für — Reggae. Und das sogar weltweit.

Aber Reggae wäre wohl kaum derart bekannt — und beliebt — geworden, wenn es ihn nicht gegeben hätte, den Mann mit dem Rastazöpfen. Bob Marley, der Großmeister des Reggae, besang die Hauptstadt Jamaikas Kingston Town selbst im Text seines Songs “Kingston Town”:

The night seems to fade,
But the moonlight lingers on
There are wonders for everyone
The stars shine so bright,
But they`re fading after dawn
There is magic in kingston town

Und diese Magie befindet sich tatsächlich in der Stadt, wenn auch diese immer im Auge des Betrachters vorhanden sein muss. (weiterlesen …)

Belize: Seerosen halfen Mayas, Trinkwasser sauber zu halten

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Seerosen halfen den Maya durch die Trockenzeit

Eine überraschende und wieder einmal begeisternde Erkenntnis gewann kürzlich ein Wissenschaftler in Belize, als sie sich mit den Vorgehensweisen der Maya beschäftigten. Seit 2006 arbeitet ein Mitarbeiter der Universität Cincinatti in einer kleinen Siedlung in Belize, um herauszufinden, wie die Mayai ihr Trinkwasser konservierten.

Wohlgemerkt geht es dabei um eine Zeit vor etwa 1500 Jahren, als alle Erkenntnisse über die chemischen Prozesse im Wasser (und überhaupt) noch extrem weit in der Zukunft lagen.

Wasser zu speichern war (und ist) enorm wichtig, denn in dieser Region gibt es zwar ausgedehnte Regenfälle — aber auch eine lange Trockenzeit im Sommer und im Herbst.

Die dafür von den Maya verwendeten Wasserbecken waren innen mit Lehm ausgekleidet. Wenn man auf dem dort gespeicherten Wasser nun Seerosen vegitieren ließ, dann sorgten diese dafür, dass das Wasser nicht faulte. (weiterlesen …)

Uruguay erlaubt Homo-Ehe

In Montevideo gibt es viel Anlass zur Freude

In Montevideo gibt es viel Anlass zur Freude

Im zu großen Teilen katholisch geprägten Südamerika ist das kleine, am Atlantik gelegene Uruguay erst, aber immerhin das zweite Land, welches die Ehe für homosexuelle Paare erlaubt. Damit stellt Uruguay erneut seine Fortschrittlichkeit und Offenheit unter Beweis. Und wird sicher weltweit einige Sympathiepunkte mehr als ohnehin schon vorhanden einheimsen.

Das Abgeordnetenhaus des 3,5-Millionen-Staates stimmte vor wenigen Tagen einem Gesetzentwurf zu, welcher bereits den Senat des Landes passiert hatte. Damit folgt Uruguay seinem Nachbarn Argentinien darin, auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften zuzulassen. Außerdem wurde das Mindestalter für eine Ehe auf 16 Jahre gesenkt.

Adoptieren und eingetragene Lebensgemeinschaften führen durften Homosexuelle in Uruguay bereits seit einigen Jahren, nun dürfen Liebende auch offiziell heiraten. Natürlich gab es zuvor Gegenwind von der dort immer noch sehr präsenten katholischen Kirche, doch im Abgeordnetenhaus stimmten 71 von 92 Abgeordneten für die Neuerung, die viele Menschen in Uruguay glücklich machen wird. (weiterlesen …)

Peru bekommt erste Luftseilbahn

Eine Teleferico für Peru

Eine Teleferico für Peru

Bislang gibt es keine einzige von ihnen, dabei böten sie sich angesichts der teilweise enormen Höhenunterschiede in Peru doch besonders an. Nun beginnt in dieser Hinsicht aber eine neue Ära, denn Perus Präsident unterzeichnete die nötigen Dokumente, um den Bau der ersten peruanischen Luftseilbahn einzuleiten

Mit der Bezeichnung “Teleferico” hat sie auch schon einen Namen. Sie wird in der Apurimac-Schlucht gebaut bzw. diese überqueren, so dass man die Ruinen von Choquequirao leichter erreichen wird können.

Das ohnehin bei Touristen sehr beliebte Cuzco wird dadurch noch beliebter. Diese liegt weit oben in den Anden und viele Besucher kommen nach Cuzco, um vor allem die weltberühmten Stätten von Maccu Picchu zu besuchen. Nun wird auch das Erreichen der Ruinen von Choquequirao so leicht gemacht, dass es ebenfalls von Cuzco aus zu besichtigen ist. (weiterlesen …)

Kubas stille Seite – unterwegs in Kubas Nationalparks

Kuba

Hat Kuba die Form eines Krokodils?

Karibikfeeling, Party, Strand: Das sind wohl die Schlagworte, die man spontan mit einem Kuba-Urlaub verbindet. Geht man ins Detail, fallen einem vielleicht noch Rum, Zigarren und Oldtimer ein. Dabei hat Kuba aber auch in Sachen Natur eine ganze Menge zu bieten: Grund genug, sich diesbezüglich auf der Karibikinsel etwas genauer umzusehen und abseits der üblichen Touristenpfade Kubas faszinierende Natur zu entdecken. (weiterlesen …)

Maracas: die typischen Rumba-Rasseln

Das sind Maracas

Das sind Maracas

Maracas heißen sie fast überall in Südamerika, die man auf deutsch schlicht als “Rasseln” bezeichnet, aber auch gerne mit etwas mehr Nähe zu Südamerika als “Rumba-Kugeln”. Der hohle Körper der Maracas enthält eine kleine körnige Füllung, die nicht genau festgelegt ist. Was sich eignet, kann verwendet werden.

Beim Spielen der Maracas nimmt man diese je in eine Hand (sie werden fast immer paarweise benutzt, nur selten nutzt man nur eine von ihnen, welche man in die dann freie andere Hand schlägt), und rasselt schlicht mit ihnem im Takt der Musik, die man damit begleitet. Manchmal sind Maracas auch gar das einzige vorhandene Instrument, dann reichen sie dennoch aus, die Beine der Anwesenden in die gewollten Schwingungen zu versetzen.

Je feiner die Füllung ist, desto präziser kann man mit ihnen im musikalischen Sinne vorgehen und auch die Lautstärke besser variieren, je nach Intensität des Rasselns mit den Maracas. (weiterlesen …)