Reisen nach Belize & Reiseinformationen

Flagge  
Amtssprachen Englisch
Hauptstadt Belmopan
Staatsform Parlamentarische Monarchie
Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II.
vertreten durch Generalgouverneur Sir Colville Young
Regierungschef Premierminister Dean Barrow
Fläche 22.966 km²
Einwohnerzahl 307.899 (Schätzung Juli 2009)
Telefonvorwahl +501
Währung 1 Belize-Dollar = 100 Cents
Auswärtiges Amt Link Belize
Landkarte  

 

Palme am Strand in Belize

Palme am Strand in Belize

Belize liegt in Zentral- oder Mittelamerika. Seine alte Bezeichnung lautet Britisch-Honduras. Der Staat besitzt zwei Nachbarn, das ist Mexiko im Norden und Guatemala im Westen. Unabhängig vom alten Kolonialherren Großbritannien ist Belize erst seit 1981, die ungefähr 300.000 Einwohner haben den Tag der Unabhängigkeit, den 21. September, zu ihrem Nationalfeiertag gemacht.

Das Land ist recht eben, die höchste Erhebung beträgt etwas über 1.100 Meter. An der Küste befinden sich ausgedehnte Sümpfe, im Zentrum des Landes findet sich hingegen eine sandige Savanne. Das Klima in Belize ist tropisch, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 26°C.

Erstaunlicherweise gibt es trotz eher geringer klimatischer Unterschiede im Land nicht weniger als 49 verschiedene Waldarten. Für die Flora begünstigend kommt hinzu, dass es im Land selten wärmer als 35°C und genauso selten kälter als 15°C wird.

Neben der Hauptstadt Belize City (60.000 Einwohner) gibt es noch in San Ignacio, Orange Walk Town, Belmopan und Dangriga Städte mit fünfstelligen Einwohnerzahlen.

Die Menschen in Belize sind zu je einem Drittel Mestizen und Kreolen, etwa 10 Prozent der Bevölkerung sind indigen. Etwa 50 Prozent aller Bürger sind katholisch, alle weiteren Religionsgruppen besitzen Anteile unter 10 Prozent an der Bevölkerung.

Englisch ist Amtssprache in Belize, daneben existieren weitere Sprachen wie Kreol, Spanisch, Maya-Sprachen und sogar das so genannte Plautdietsch, eine Variation des Niederdeutschen, welche allerdings von russischen Einwanderern gepflegt wird.

Die meisten der 200.000 jährlichen Touristen kommen aus den USA. Diese werden allerdings auch dringend benötigt, denn sie bringen Devisen ins Land, welche weder die Landwirtschaft (Mais, Reis, Kochbananen, Zuckerrohr) noch die Industrie (Textilien, Holz) erwirtschaften.

Nicht ganz zufällig wird Belize vermehrt auf das Anwerben von Tauchern und Surfern setzen. Erstaunlich ist, wie unbekannt Belize als Ziel für diese doch meist sehr abenteuerlustige Zielgruppe bislang ist. Zur Zeit steuert der Tourismus in Belize etwa 10 Prozent zur Wirtschaftsleistung des Landes bei, dieser Wert wird in absehbarer Kürze enorm ansteigen.

Quelle Foto: Gert Mülller-Grahl  / pixelio.de



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