Nach Machu Picchu wandern: der Salkantay-Trail


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Wandern in Peru auf dem Salkantay-Trail

Wandern in Peru auf dem Salkantay-Trail

Machu Picchu in Peru zählt zu den sieben Weltwundern und muss nicht näher erläutert werden. Diese einmalige Anlage in atemberaubender Höhe und von mannigfaltiger Baukunst vergangener Epochen geprägt kennt jeder, der sich Gedanken über eine Reise nach Südamerika macht. Normalerweise erfolgt die Anreise dorthin über den Inka-Trail. Doch es gibt mehrere Alternative zu diesem eher ausgetretenen Pfad. Eine davon ist der Salkantay-Trail.

Viele Gäste fahren im Rahmen einer Peru-Reise mit dem Zug nach Macchu Picchu und ersparen sich das tagelange Wandern. Doch wer Peru selbst erleben will und den Weg zum Ziel erklärt, wer also aktiv sein will und dennoch auf Machu Picchu nicht verzichten will, der wählt das Wandern als Alternative zur Zugfahrt. Auf dem Salkantay-Trail in Peru.

Auf eigenen Füßen auf Peru-Reise das Land erleben

Hier wandert man oft in kleinen bis Kleinstgruppen und entzieht sich dem Rummel, der um Machu Picchu herrscht zumindest auf dem Weg dorthin. Wer hier eine solche Wanderung bucht, der wird von Koch, Guide und Helfern begleitet, das gehört stets zum Programm. Wer hier längere Tage wandernd durch die Anden unterwegs ist, wird diese Begleitung früher oder später zu schätzen lernen wissen.

Ansonsten begegnet einem nämlich auf einer solchen Wanderung in Peru kaum jemand. Nichts zu sehen von der überlaufenen Fülle, die einen später am Zielort erwarten wird. Bis dahin kann man die Anden, das Wandern und nicht zuletzt das (mehr oder weniger) Alleinsein außerordentlich genießen. Sofern man bei der durchaus vorhandenen körperlichen Anstrengung dazu noch die Gelegenheit findet.

Benannt ist der Trail nach dem Berg Salkantay, der stolze 6.700 Meter Höhe erreicht und stets schneebedeckt ist. Die gesamte Tour umfasst 4 Tage, am Morgen des 5. Tages fährt man das letzte Stück von Aguas Calientes aus mit dem Shuttle zum Endziel: Machu Picchu.

In kleinen Gruppen durch die Anden wandern

Unterwegs schläft man in Zelten zu kleinen Gruppen, meist à 3 Personen pro Zelt, das Gepäck, immerhin, transportieren die ebenfalls mitwandernden Pferde. Wer hier eine Wanderung bucht, kann davon ausgehen, dass die Guides gut englisch sprechen, so dass man auch alle – meist hoch spannenden – Erläuterungen über die Wegstrecke und die Verhältnisse vor Ort verstehen wird.

Natürlich wird am Ende der einzelnen Etappen selbst gekocht, schon mal ein mitgebrachtes Huhn geschlachtet und dazu gibt es Suppe, Gemüse oder auch Pfannkuchen. Stärkung muss sein, denn es werden auch ordentlich Höhenmeter zurückgelegt auf dieser Strecke. Am Ende der Reise, am 4. Tag, sieht man Machu Picchu schon auf den Hügeln blitzen und ist in Sichtweite dieses Weltwunders. Bis dahin hat man die Anden aber schon auf ganz eigene Art erfahren. Ein toller Tipp für eine Aktivität in Peru, die man nicht sausen lassen sollte.

Schöne Alternative zum Inka-Trail nach Machu Picchu

Neben all dem Vorgenannten gibt es noch weitere gute Gründe, sich für den Salkantay-Trail in Peru zu entscheiden. Auf dem bekannten Inka-Trail dürfen nämlich exakt 500 Menschen pro Tag wandern, diese müssen sich teilweise bis zu 12 Monate im Voraus anmelden und wegen seiner Bekanntheit ist er einerseits überlaufen und andererseits auch für viele nichts allzu Besonderes mehr.

Daher kommt die Alternative des Salkantay-Trails für all jene wie gerufen, die sich nach etwas Exklusiverem, etwas Anderem sehnen und es auf diesem Trail auch bekommen. Beste Argumente also, sich auf Peru-Reise für diese andere Möglichkeit zu entscheiden, wobei es auch noch weitere Trails gibt, die nach Machu Picchu führen und ebenfalls nicht so bekannt sind wie der Inka-Trail. Doch dazu in einem anderen Beitrag mehr.



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