Top-Attraktion bei einer Mexiko-Reise: die Ruinen von Chichén Itzá


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Die unfassbare Kukulcán-Pyramide der Maya in Chichén Itzá

Die unfassbare Kukulcán-Pyramide der Maya in Chichén Itzá

Bei einer Reise nach Lateinamerika ist natürlich auch immer die Möglichkeit zu ausgiebigem Strandurlaub gegeben. Viele entscheiden sich allein aus diesem Grund zu einer Reise nach Mexiko. Doch im Grunde ist es mehr als bedauerlich, wenn man sich nicht ein wenig Zeit nimmt für die Hinterlassenschaften versunkener Kulturen, die mit ihren Mitteln auf erstaunliche Weise Höchstleistungen in vielen Bereichen produzierten. Wie das im sozialen, wirtschaftlichen oder medizinischen Bereich war, das kann man nur rückschließen. Heute noch sichtbar sind aber die Überbleibsel der architektonischen Fähigkeiten dieser Kulturen. Und ein absolutes Highlight – weltweit muss man feststellen – solcher historischer Bauwerke befindet sich in Mexiko:

die Ruinen von Chichén Itzá.

Weltkulturerbe in Yucatán: die Bauwerke der Maya

Hier haben die Maya auf über 1.500 Hektar eine ihrer größten Anlagen hinterlassen. Etliche religiöse und politische Bauten sind teils in Ruinen, teils in besserem Zustand erhalten. Besonders bemerkenswert ist die kompett erhaltene Kukulcán-Pyramide, eine Stufenpyramide.

Die gesamte Anlage befindet sich im mexikanischen Bundesstaat Yucatán, wo sich überhaupt viele Ruinen von Bauwerken der Maya befinden, weshalb sich hier auch eine Rundreise durch den Bundesstaat Mexikos anböte.

Top-Touristenziel in Mexiko, äußerst intensive Erfahrung

Eine weitere Szenerie dieser Ruinen der Maya in Mexiko

Eine weitere Szenerie dieser Ruinen der Maya in Mexiko

Müßig zu erwähnen, dass die Ruinen von Chichén Itzá zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören und zwar schon seit 1988, somit bereits in der erst 12. Entscheidungssitzung der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen wurden. Denn nichts Anderes sind die Ruinen von Chichén Itzá: ein Erbe von weltbedeutendem Ausmaß. Man sollte es also nicht verpassen, diese Anlage in seine Mexiko-Reise miteinzubeziehen. Hier atmet die Geschichte in die Gegenwart hinein. Das wollen Touristen aus aller Welt erleben und machen Chichén Itzá zur zweithäufigst besuchten archäologischen Stätte in Mexiko hinter Teotihuacán.

Bemerkenswert ist zudem, dass sich hier Bauwerke verschiedener Epochen, verschiedener Architekturstile jener Zeit direkt nebeneinander befinden. Da wäre der Puuc-Stil zu nennen, daneben der toltekische Stil. Forscher sind weiterhin unsicher, ob diese Gebäude allein deswegen zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sein müssen. Ebenso unsicher ist man bislang bezüglich der Gründe für die Hochzeit der Anlage zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert – aber auch über jene für ihren späteren Niedergang.

Riesige Anzahl an Stätten – der Besuch in Yucatan lohnt sich

Um die Vielzahl der sehenswerten Gebäude und Ruinen zu illustrieren, sei hier nur mal kurz ein Anriss einer Auflistung versucht:

  • Templo de los Guerreros
  • Templo de las Mesas
  • Juego de Pelota
  • Tempel der Jaguare
  • Unterer Tempel des Jaguartempels
  • Nordtempel
  • Südtempel
  • Tzompantli
  • Venusplattform
  • Plattform der Adler und Jaguare
  • Cenote Sagrado
  • Casa Colorado
  • Templo de las Mesitas
  • Osario
  • Las Monjas

… und (beinahe) unzählige weitere Bauwerke, Märkte, Plätze, die es zu besichtigen gilt. Unfassbar eigentlich, was die Menschen damals mit geringen technischen Mitteln aus dem Boden in die Höhe stampften.

Man muss zwar anfügen, dass nicht die gesamte Anlage für Touristen zugänglich ist, dafür sind die übrigen Teile noch zu wichtig für die Wissenschaft. Doch jene begehbaren Teile vermitteln ebenso den Eindruck, den die gesamte Anlage vermittelt: hier wandelt man auf historischem Boden.

Mehr als 1 Million Besucher pro Jahr sehen das ähnlich und kommen hierher. Die Reise zu dieser besonderen Sehenswürdigkeit in Mexiko lohnt sich in jedem Falle. Und auch jene, welche noch nicht vor Ort waren, sehen das so. 2007 wurde Chichén Itzá im Internet von über 70 Millionen Menschen zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Foto-Quellen: Bild 1Wikipedia/Daniel Schwen. Bild 2 Wikipedia/HJPD.



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