Top-Reiseziel in Südamerika: die Angel Falls in Venezuela, größter Wasserfall der Welt


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Top-Touristenziel in Venezuela: der Salto Angel

Top-Touristenziel in Venezuela: der Salto Angel

Bei der Frage nach der “Größe” eines Wasserfalls ist natürlich auch die Frage, welches Kriterium man da anwendet. In diesem Fall ist es die Höhe, aus der das Wasser in die Tiefe stürzt, bei der die Angel Falls, also der Salto Angel, benannt nach seinem (Wieder-) Entdecker Jimmie Angel, den weltweit höchsten Wert erreicht. An keinem anderen Ort dieses Planeten sieht man Wasser in derart große Tiefe hinabfließen, -stürzen oder -fallen.

Sage und schreibe 979 Meter dauert die Reise der Wassertropfen, die sich hier den Berg hinunterergießen. Die Fallkante des Santo Angel beträgt also beinahe einen ganzen Kilometer. Beinahe unvorstellbar, und doch so in Venezuela zu besichtigen. Eine der größten Attraktionen von Venezuela im Bereich der Naturphänomene.

Weltrekord bei diesem Reiseziel in Venezuela: höchster Wasserfall der Welt

Hier fließt das Wasser des Rio Churun über die Kante eines Vorsprungs des Auyan-Tepui, der ein Tafelberg mit einer Fläche von 700 Quadratkilometern ist. Den besten Eindruck vermitteln in diesem Fall nicht Worte, sondern das neben stehende Bild. Der Sturz dauert so lange, dass das Wasser unterwegs zu kleinen Wassertröpfchen zerstäubt, sich dann aber am Fuße des Tafelbergs zu einem reißenden Fluss, wie man es kaum für möglich hält und seinen Augen nicht traut.

Er liegt so abgelegen, dass er trotz seiner mehrfachen Entdeckung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erst im Jahr 1949 zum ersten Mal per Landexpedition erreicht wurde. Seine abgelegene Position im ittleren Osten von Venezuela macht seinen Besuch auch heute noch zu einem kleinen Abenteuer mitten in Südamerika.

Beliebtes Reiseziel in Venezuela auch bei den Einheimischen

Aufgrund all dieser Eigenschaften ist der Salto Angel eines der beliebtesten Touristenziele in ganz Venezuela. Seine Bekanntheit geht weit über die Landesgrenzen hinaus und auch Einheimische statten diesem Wunder der Natur gerne einen Besuch ab. Und das, obwohl die Anreise zum Salto Angel nicht einfach ist. Gleichzeitig macht die Anreise auch einen Teil des Reizes des Salto Angel aus.

Hierhin gelangt man nämlich nur per Boot. Und diese Bootsfahrt zum Salto Angel in Venezuela dauert fast einen ganzen Tag. Man ist also lange unterwegs und hat dabei aber die Gelegenheit, die Natur Venezuelas zu genießen. Wie fast überall in Südamerika ist die Vielfalt der Arten, sowohl bei Pflanzen als auch bei Tieren, viel größer als in Mitteleuropa. Sehenswertes gibt es also bereits bei der Anreise zu erleben.

Ist man schließlich am Salto Angel angekommen, wird man mit diesem Rekordwasserfall belohnt. Und hat eines

Der Wasserfall Salto Angel soll umbenannt werden

Im Übrigen befindet sich der Salto Angel inmitten des Nationalparks Canaima, der ebenfalls zu einem Besuch einlädt. Man muss die weite Anreise mit dem Boot also nicht allein für dieses eine, wenn auch beeindruckende Naturschauspiel bewältigen.

Benannt ist er nach seinem Wieder-Entdecker Jimmie Angel, der ihn im Jahr 1933 für sich entdeckte. Der Venezolaner Ernesto Sanchez la Cruz hatte ihn allerdings bereits 1910 entdeckt, jedoch Pech bei der Namensgebung. Im Land gibt es aber Bestrebungen, den Wasserfall umzubenennen, ihm seinen ursprünglichen Namen Kerepakupai Merú zurückzugeben, wobei sicher eine Rolle spielt, dass Angel ein US-Amerikaner war.

Wichtig ist es noch, zu wissen, dass man den Wasserfall besser nicht während der Trockenzeit besucht. Dann ist weit weniger Wasser vorhanden, das Schauspiel etwas weniger eindrucksvoll. In der übrigen Zeit aber ein mehr als guter Tipp für ein Reiseziel bei einer Venezuela-Reise.

Foto by Inti (http://www.flickr.com/photos/inti/3102779830/) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons



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