Das Dorf Mindo in Ecuador unterhalb des Vulkans Guagua Pichincha


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In den grünen Bergen von Ecuador gelegen

In den grünen Bergen von Ecuador gelegen

In der Provinz Pichinchabe in Ecuador liegt das Dorf mit dem schönen Namen Mindo. Direkt unterhalb des Vulkans Guagua Pichincha kann man hier eine ganze Reihe von Sehenswürdigkeiten entdecken, immer unter dem Schatten des mächtigen Vulkans in der Nähe. Dazu gibt es hier nette Hotels am Platze, die teils einen sehr urigen, ecuadorianischen Charme verbreiten. Wer bei seinem Urlaub in Südamerika nicht in der Großstadt verweilen möchte, der ist mit einem Trip nach Mindo und Umgebung gut beraten.

Zu den vielen Sehenswürdigkeiten in der Nähe zählt zum Beispiel der Nambillo Wasserfall, den man nach einem knapp einstündigen Fußmarsch von Mindo aus erreicht. Unter dem Wasserfall, der etwa 12 Meter in die Tiefe stürzt, darf man auch baden, was ungefährlich ist, aber nicht kostenlos. 3 US-Dollar muss man hier berappen, etwas ungewöhnlich, aber durchaus verschmerzbar, denn hier im rauschenden Wasser unter einem natürlichen Wasserfall zu baden ist schon außergewöhnlich.

Auf 1.200 Metern Höhe in Ecuador

In der Nähe befindet sich ebenfalls eine Seilbahn. Diese kann man nutzen, um zu weiteren Wasserfällen zu gelangen. Insgesamt gibt es 7 an der Zahl, die auch auf einer Wanderroute abgegangen werden können. Gleich 7 Wasserfälle, man könnte behaupten, Mindo ist eine kleine Hauptstadt der Wasserfälle.

Im Casa de Mariposas, dem “Haus der Schmetterlinge” kann man sich Hunderte Schmetterlinge ansehen, welche ohnehin auch in freier Wildbahn rund um Mindo massenhaft vorkommen. Eine Artenvielfalt, wie sie sich der gemeine Mitteleuropäer kaum vorstellen kann.

Mindos Tausende Schmetterlinge

In der Seilbahn zu den Wasserfällen rund um Mindo

In der Seilbahn zu den Wasserfällen rund um Mindo

Auch Vögel kann man in Mindo unzählige beobachten, dafür muss man nicht einmal in ein besonderes Gebäude gehen. Hier leben über 500 verschiedene Arten, die alle im Zuge einer Birdwatching-Tour erfasst werden können, durchgeführt von erfahrenen Guides vor Ort. Obwohl das Tal von Mindo im internationalen Vergleich recht klein ist, finden sich hier einige endemische (!) Arten, die nur in dieser Region vorkommen.

Wer im Hostel El Quetzal übernachtet, hat Glück. Denn dieses bietet auch die Möglichkeit an, das Schokoladenmuseum zu besuchen. Von der Kakaobohne bis zum fertigen Schokoladenprodukt kann man hier den gesamten Prozess verfolgen. Eine interessante Abwechslung zu den vielen Eindrücken aus der Natur rund um Mindo.

Apropos Abwechslung: in Mindo kann man sich auch umfassend sportlich betätigen. Quadfahren ist hier möglich, oder man mietet sich ein Fahrrad, um die zugegeben recht bergige Umgebung zu erkunden. Dennoch werden Fahrradtouren rund um Mindo explizit empfohlen. Auch ein “Walk” auf dem Canopy ist für alle Besucher von Mindo möglich. Kurzum: Ein Aufenthalt in Mindo ist ein Highlight einer jeden Ecuador-Reise.

Anreise von Quito knapp zwei Stunden Fahrt

Die Entfernung nach Quito beträgt nur knapp 60 Kilometer Luftlinie. Dennoch muss man für die Anfahrt über Berg und Tal auf nicht perfekten Straßen zwei Stunden, manchmal auch etwas mehr, einrechnen. Für die Verhältnisse in Ecuador ist dies allerdings eine akzeptable Reisedauer. Diese Anreise kann auch per regelmäßig verkehrendem Bus bewältigt werden, wie es in Ecuador üblich ist. Dabei lernt man vielleicht auch ein wenig etwas über die Menschen kennen – spannend.

Creative Commons License photo credit: alexanderjwatts

Creative Commons License photo credit: mindoconexion



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