Südamerika plant eine zweite EU zu werden


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Hat Brasilien bald eine andere Währung?

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Eine einheitliche Währung soll her, eine noch engere Verzahnung der Politik und in vielen Fragen eine gemeinsame Stimme. So lauten die Pläne der südamerikanischen Staaten für die mittlere Zukunft. Schon im Jahr 2025 soll die neue Währung da sein, fußend auf der “Union Südamerikanischer Nationen”, die 2008 ins Leben gerufen wurde.

Ziel dieser Maßnahmen ist der Kampf gegen Armut, Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit, wie die Gründer ihre Absichten erkären. Weiterer Teil der Maßnahmen soll ein einheitliches Südamerika-Parlament sein, dass alle Staaten des Kontinents umfasste. (Bis auf Französisch-Guyana, welches Teil der französischen Übersee-Gebiete ist und damit schon jetzt zur EU gehört.)

Ob die Pläne tatsächlich so rasch umgesetzt werden können, ist angesichts der Diskrepanz von Wunsch und Wirklichkeit bei derartigen politischen Vorhaben nicht sicher. Klar ist aber der gemeinsam formulierte Wille, dass die Staaten auch wirtschaftlich näher zusammenrücken.

Für den Fall dass man eine gemeinsame Währung einführt, würden Reisetrips durch Südamerika noch einfacher zu bewerkstelligen als das heute der Fall ist. Zwar existieren mit Mercosur und dem Andenpakt bereits ähnliche Bündnisse, allerdings geschieht hier noch recht wenig, um sich weiter anzunähern. Dennoch gute Nachrichten, dass die Staaten Südamerikas ihre Verbundenheit auch mit diesen Plänen weiter betonen.

Creative Commons License photo credit: rdenubila



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