Reiseziel in Ecuador: Cotacachi (Stadt und Vulkan)


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Feierlichkeiten im schönen Cotacachi

Feierlichkeiten im schönen Cotacachi

Die Stadt Cotacachi in Ecuador gilt trotz seiner Nähe zum gleichnamigen Vulkan als eines der saubersten Reiseziele in ganz Südamerika. Überraschend.

Bei nur knapp 20.000 Einwohnern fällt das Sauberhalten vielleicht auch nicht so schwierig wie in einer Millionenmetropole. Dennoch sticht Cotacachi mit dieser Eigenschaft aus seiner direkten Umgebung heraus.

Bekannt ist die Stadt auch für ihre Fülle an Auswahl bei Rindsleder, das in der Region mit großem Sachverstand produziert wird.

Touristisch interessant ist aber nicht nur der in der Nähe befindliche — und erloschene Vulkan Cotacachi — sondern vor allem der darunter befindliche Vulkansee namens Cuicocha. Ausflüge und Touren an diesen See werden gerne von Cotacachi aus unternommen.

Doch auch innerhalb Ecuadors spielt Cotacachi keine unwichtige Rolle trotz seiner eher geringen Größe. Hier regiert schon seit 1996 ein Indigener, was nicht nur durch seine Dauer ein Zeichen neuen indigenen Selbstvertrauens ist, sondern auch durch die erfolgreiche Art, diese Gemeinde, diese Stadt zu leiten, die hauptsächlich von Indigenen bevölkert wird.

Was die Architektur angeht, sind neben einer katholischen Kirche vor allem Gebäude aus der Kolonialzeit zu bewundern, allerdings stehen hier Lebensart und Klima, sowie kulturelle Ereignisse (siehe Foto) im Vordergrund.

Der erloschene Vulkan prägt die Szenerie der Stadt doch mehr als die wenigen herausragenden Gebäude: er misst fast 5.000 Meter Höhe über dem Meer und überragt die Region stark. Da er erloschen ist, ist er vielleicht kein ganz so spektakuläres Erlebnis in den Anden wie andere, noch aktive Vulkane.

Die Stadt Cotacachi selbst allerdings ist außerordentlich sehenswert und gilt wie eingangs erwähnt als eine der saubersten des ganzen Subkontinents. Wer also seine Klischees deformieren möchte, ist in Cotacachi in den Anden bestens aufgehoben.

Creative Commons License photo credit: feserc



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