Maracas: die typischen Rumba-Rasseln


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Das sind Maracas

Das sind Maracas

Maracas heißen sie fast überall in Südamerika, die man auf deutsch schlicht als “Rasseln” bezeichnet, aber auch gerne mit etwas mehr Nähe zu Südamerika als “Rumba-Kugeln”. Der hohle Körper der Maracas enthält eine kleine körnige Füllung, die nicht genau festgelegt ist. Was sich eignet, kann verwendet werden.

Beim Spielen der Maracas nimmt man diese je in eine Hand (sie werden fast immer paarweise benutzt, nur selten nutzt man nur eine von ihnen, welche man in die dann freie andere Hand schlägt), und rasselt schlicht mit ihnem im Takt der Musik, die man damit begleitet. Manchmal sind Maracas auch gar das einzige vorhandene Instrument, dann reichen sie dennoch aus, die Beine der Anwesenden in die gewollten Schwingungen zu versetzen.

Je feiner die Füllung ist, desto präziser kann man mit ihnen im musikalischen Sinne vorgehen und auch die Lautstärke besser variieren, je nach Intensität des Rasselns mit den Maracas.

Oft handhabt man es bei der Verwendung der Maracas so, dass man die beiden unterschiedlich stark oder mit unterschiedlichem Material füllt, so dass man hier zwei verschiedene Klangformen erzeugt. Diese eignet sich besonders gut zur unterschiedlichen Akzentuierung der Musik, die man begleitet.

Obwohl sie (im Deutschen) gerne “Rumba-Kugeln” genannt werden, kommen sie natürlich nicht nur beim Rumba vor. Salsa, vor allem Samba, Bolero, aber auch Bossa Nova kennen ebenfalls den intensiven Einsatz der Maracas. Und in der Popmusik sind sie mittlerweile ebenso zu Hause und damit als Instrument auch in Europa bekannt. “Maracas” ist allerdings die korrekte, in den meisten Teilen Südamerikas verwendete Bezeichnung.

Creative Commons License photo credit: teromakotero



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