Kubas stille Seite – unterwegs in Kubas Nationalparks


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Hat Kuba die Form eines Krokodils?

Karibikfeeling, Party, Strand: Das sind wohl die Schlagworte, die man spontan mit einem Kuba-Urlaub verbindet. Geht man ins Detail, fallen einem vielleicht noch Rum, Zigarren und Oldtimer ein. Dabei hat Kuba aber auch in Sachen Natur eine ganze Menge zu bieten: Grund genug, sich diesbezüglich auf der Karibikinsel etwas genauer umzusehen und abseits der üblichen Touristenpfade Kubas faszinierende Natur zu entdecken.

Mit etwas Phantasie gleicht die Form der Karibikinsel einem Krokodil. So lässt sich Kuba in drei Regionen aufteilen: Krokodilschwanz im Westen, Rumpf im Zentrum und das Maul im Osten. Im Westen wird Kuba durch die grünen Orgelberge geprägt: Steil von der Ebene aufragende Felsen (mogotes) mit Kalksteinhöhlen, in denen 30 verschiedene Arten von Fledermäusen hausen. Im Schatten der Orgeln gedeiht der berühmte kubanische Tabak. Eine Gegend, die sich wunderbar zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch auf dem Pferderücken erkunden lässt. Der Nationalpark Valle de Viñales schützt einen Teil dieses Gebiets. Östlich der Orgelberge liegt die Sierra del Rosario:Bei einer Wanderung zum Modelldorf „LasTerrazas“ kann man in dem UNESCO-BiosphärenreservatSierra del Rosario fast sämtliche kubanische Vogelarten beobachten, darunter vor allem auch denblau-weiß-rote Nationalvogel Kubas, denTocororo, der in die Farben der kubanischen Flagge „gekleidet“ ist.

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Die versenkten Schätze der Taíno-Indianer

Bleibt man bei dem oben angestellten Formvergleich zwischen der Form Kubas und dem Krokodilkörper, so wird der Rumpf vor allem durch leicht hügelige Ebenen bestimmt. An der Südküste verläuft die Sierra del Escambray, in der das riesige Schutzgebiet Topes de Collantes liegt. Auf einer Höhe von 770 Metern eröffnet sich dem Besucher ein tropischer Nebelwald mit Farnen, Moosen und Orchideen. Während der Wanderungen durch die vier Naturparks der Topes de Collantes kann man herrlich in Wasserfällen baden. Auf dem Krokodilfuß, der Zapata-Halbinsel, liegt das größte zusammenhängende Feuchtgebiet der Karibik, Teil des Gran Parque Natural Montemar. Hier tummeln sich jede Menge Wasservögel, Reptilien und Amphibien. Abenteuer verheißen auch das größte Höhlensystem Amerikas und die Krokodilfarm von La Boca. Mit dem Boot erreicht man die Schatzlagune, wo die Taíno-Indianer der Legende nach ihr Gold vor den Spaniern im Meer versenkt haben. Zwischen den zehn kleinen Inseln eines rekonstruierten Taíno-Dorfes kann man über Holzstege flanieren.

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Von Fidels Hütte zu elefantösen Kühen

Der Krokodilkopf im Osten verfügt anstelle spitzer Zähne über die höchsten Berge des Landes. Im Nationalpark Sierra Maestra stiefelt man auf dem „Revolutionsweg“ zum ehemaligen Quartier von Fidel Castro. Eine schöne Strecke, die sich bei einer mehrtägigen Tour mit der Besteigung des 1.947 Meterhohen Pico Turquino verbinden lässt. InBélic, im äußersten Südosten Kubas, legten 1959 die Revolutionäre um Fidel Castro mit ihrer Yacht „Granma“ an, daher ist die ganze Provinz nach der „Großmutter“ benannt. Dem entspricht die urwüchsige Natur des Granma-Nationalparks, der den Besucher mit Kalksteinterrassen, 400 Jahre alten Kakteen und unberührtem tropischen Regenwald in seinen Bann zieht. Von Cabo Cruz führt ein wunderschöner Weg zu den Ídolos delagua, Figuren, die von den Indíos aus Tropfstein gefertigt wurden. Bunte Weggefährten sind unzählige Schmetterlinge und Vögel.

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Am östlichen Ende Kubas liegt mit dem eindrucksvollen Tafelberg El Yunque ein Highlight im doppelten Sinn. Optisch zunächst nicht unbedingt attraktiv, zugleich aber unglaublich faszinierend sind die Seekühe im Alejandro de Humboldt Nationalpark. Mit einem kleinen Boot kann man mit den Tieren um die Wetterudern, die übrigens weder mit Kühen noch Walen, sondern mit den Elefanten verwandt sind. In ihrer urzeitlichen Gestalt wirken sie, wie die gesamte Insel, aus der Zeit gefallen.

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Der Reiseveranstalter WORLD INSIGHT hat sieben Kuba-Rundreisen im Programm, die den Urlaubernin kleiner Gruppe eine authentische Begegnung mit Land und Leuten ermöglichen sollen. Neben dem Besuch von Nationalparksbeinhalten die Reisen auch Städtetrips und Badespaß. Die Touren sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden zugeschnitten – je nachdem ob man sich auf Kuba sportlich betätigen möchte, mit Kindern unterwegs ist, Wert auf freie Zeitgestaltung legt oder Hotels mit etwas mehr Komfort bevorzugt.

Quelle Fotos: © 2013 World Insight



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