Mexikos Cancún: Skulpturenpark unter Wasser


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Cancun Unterwasser

Cancun Unterwasser

Allzu oft schreibt man ja von “einzigartigen” Dingen und Erlebnissen, welchen man bei Fernreisen begegnen oder diese machen wird. In diesem Fall ist das ganz sicher keine tourismus-motivierte Übertreibung. Vor Cancún im Osten Mexikos befindet sich ein Skulpturenpark unter Wasser, wie es ihn kein zweites Mal auf der Welt gibt.

Denn im Atlantik vor der Stadt wurden 400 verschiedene Skulpturen versenkt. Ein Kunstpark, nur zugänglich für Taucher, gleichzeitig aber den Einflüssen der Natur unter Wasser ausgesetzt. Jason de Caires Taylor ist der Name des Briten, dessen Skulpturen den Weg unter die Wasseroberfläche nahmen. Dort machen sich Korallen, Algen und andere Meereslebewesen über die die unterschiedlichsten Themen darstellenden Skulpturen her.

Knapp zehn Meter tief im Wasser stehen sie — das ist natürlich nur für etwas erfahrenere Taucher zugänglich und nicht mehr für normale Schnorchler. Was auch seinen Grund hat. Denn die Skulpturen sollen erst einmal Aufsehen erregen, am Ende der Entwicklung soll aber die Bildung eines künstlichen Korallenriffs stehen. Für gewöhnlich nimmt man dafür Baumaterial, ohne es in eine bestimmte Form zu bringen. Im Falle von Cancuns Maßnahme, das vorhandene, aber beschädigte Riff, das sich hier durchs Meer zieht, zu unterstützen, hat man sich zu dieser besonderen Maßnahme entschlossen.

Knapp 750.000 Menschen besuchen jährlich die Nationalparks in der Region. Fast die Hälfte von ihnen taucht hier ebenfalls. Die Attraktivität dieser sportlichen Handlung wird für Cancun damit noch weiter gesteigert. Wenn diese Skulpturen dann einst völlig bedeckt sind, weiß man schon, wie man diesem Verlust an Attraktion begegnet: Ganz in der Nähe wird dann ein Unterwasser-Schiffsfriedhof geschaffen. Wieder ein neuer Anreiz für alle Taucher dieser Welt, die Region um Cancún als Reiseziel in Mexiko auszuwählen.

Creative Commons License photo credit: Karsun Designs



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