Ecuador: 135 neue Schmetterlingsarten


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Über 100 neue Arten in Ecuador entdeckt

Über 100 neue Arten in Ecuador entdeckt

Forscher aus Österreich sind die Glücklichen, die jetzt die Entdeckung von nicht weniger als 135 Schmetterlingsarten in und aus Ecuador vermelden können. Sie alle gehören zur Gattung der “Spanner”, wie eine der Schmetterlingsgattungen heißt. Dabei waren Proben von über 150 verschiedenen Arten genommen worden und mit dem Bestand an DNA-Daten über Schmetterlinge verglichen worden. Im Gegensatz zu früher ist dies heute eine Angelegenheit von wenigen Tagen.

Im Naturhistorischen Museum zu London gab es reichlich Proben von älteren Fängen, wie sich zeigte waren die wenigsten der jetzt untersuchten Schmetterlingsarten bereits bekannt. 135 neue Tierarten gibt es also in Ecuadors ohnehin schon riesigem Portfolio in der Tierwelt. 135 mal benötigen die Tiere auch neue Namen, eine Sache, bei der man auch in der sonst so ernsten Wissenschaft gerne mal mit etwas Humor und Kreativität vorgeht.

An der Universität Wien zeigt man sich glücklich über die vielen neuen Funde, im Tourismusministerium Ecuadors wird man auch nicht gerade unglücklich sein, dass sich die Vielfältigkeit des Landes wieder einmal weiter erhöht hat. Ecuador zählt zu den Ländern mit der weltweit größten Biodiversität, sprich Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren. Als hätte es noch eines Beweises dieses Umstands bedurft, hat der Fund der Österreicher diese Vielfalt noch einmal betont.

Die Tatsache, dass Ecuador eines der führenden Exportländer für Schnittblumen ist, ist dem Lebensraum der so vielzähligen Schmetterlingsarten sicher ebenfalls nicht abträglich. Wer also nach Ecuador reist und sich in die Natur begibt, begegnet dabei vielleicht selbst noch nicht katalogisierten Schmetterlingen — und hat so ein einzigartiges Erlebnis im Gepäck.

Creative Commons License photo credit: sighmanb



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