Eine amerikanische Katze: der Puma


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Der Puma ist eine Raubkatze

Der Puma ist eine Raubkatze

Südamerika ist nicht allein für seine faszinierende Pflanzenwelt, sondern auch für die Vielfalt der in ihm lebenden Tiere bei Reisenden von anderen Kontinenten beliebt. Ein besonderes Exemplar dieser Tierwelt, welches noch dazu überhaupt nur in Amerika vorkommt, ist der Puma. Nicht zu verwechseln mit dem deutschen “Panther”, denn Panther wird der Puma in Nordamerika gerne genannt, während diese besondere Katzenart auf deutsch eben Puma heißt.

Die Schulterhöhe des Pumas liegt bei 60-80 Zentimetern, seine Länge variiert stark zwischen 70 und 150 Zentimetern. Die Tiere werden beträchtlich schwer und wiegen zwischen 60 und 75 Kilogramm, Ausreißer nach oben und unten kommen natürlich ebenso vor.

Während der Puma allerdings früher noch überall in Amerika zu Hause war, hat sich seine Verbreitung seit der Ausbreitung des Menschen stark eingeschränkt. Heute existiert er meist dort, wo der Mensch nicht siedelt, also in sehr einsamen oder sehr unwegsamen Gegenden. Er ist dabei nicht auf ein bestimmtes Habitat angewiesen, sondern findet sich in den Tropen ebenso zurecht wie in der Prärie oder im Hochgebirge.

Der Puma ist eine Raubkatze, und dazu eine sehr erfolgreiche, weil auch nicht besonders wählerische. Der Puma jagt alle größeren Säugetiere von Elchen, Hirschen und Rentieren bis zu Erdhörnchen, Bibern oder Mäusen. Meistens ernährt er sich allerdings von den diversen Hirscharten, dies gilt sowohl für Süd- als auch Nordamerika.

Man unterscheidet 24 verschiedene Unterarten des Pumas, die alle mehr oder minder in ihrem Überleben durch die Auswirkungen der menschlichen Zivilisation stark bedroht sind. Insgesamt soll es in ganz Amerika wohl nicht mehr mehr als 50.000 Exemplare des Pumas geben.

Creative Commons License photo credit: blmurch



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