Highlights in Honduras


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Der Mix machts in Honduras

Der Mix machts in Honduras

Wer nach Honduras reist, der wird in aller Regel nicht allein auf der Suche nach Strandurlaub sein, auch wenn es einen solchen ebenfalls in Honduras zu erleben gibt. Denn Honduras hat noch weitere Highlights als die Karibik- und die Pazifikküste. Zum Beispiel ist da das reiche Erbe der Maya, das überall im Land zu bewundern ist. Zum Beispiel sind da die vielen Möglichkeiten, zu tauchen, zu schnorcheln oder anderen Wassersport auszuüben. Zum Beispiel sind da die vielen Kathedralen, die die spanischen Eroberer während ihrer Zeit in Honduras erbaut haben, von denen die allermeisten sehr gut erhalten sind.

Hinzu kommt das sehr heiße Klima in Honduras, feucht-heiß, tropisch also, und somit die beste Möglichkeit, grauem Nieselregen in Mitteleuropa zu entfliehen und am eigenen Körper zu erleben, dass auch ganz andere klimatische Bedingungen möglich sind — und wie diese sich aufs Wohlbefinden auswirken. Nicht zuletzt besaß Honduras natürlich auch bereits vor der Ankunft der Spanier eine eigene Geschichte, die sich ebenfalls im Alltag, aber auch in vielen extra dafür eingerichteten Gelegenheiten findet, wie es das Villa Royal Nationalmuseum möglich macht.

Bei seinen Reiseplanungen sollte man berücksichtigen, dass die Regenzeit in Honduras zwischen Mai und Oktober liegt, also am besten in den übrigen Monaten in das beschauliche Land in Mittelamerika reisen. Außerhalb der Regenzeit ereignet sich nur ganz selten mal Niederschlag, so dass in diesem Zeitraum problemlos durchs Land gereist werden kann.

Denn dazu gibt es genügend Anlässe. Sei es eines der vielen Biosphären-Reservate oder dann doch ein Trip in eine der größeren Städte wie die Hauptstadt Tegucigalpa oder nach San Pedro Sula mit immerhin immer noch einer knappen halben Million Einwohnern.

Das absolute Highlight bei einer Reise nach Honduras — und dementsprechend häufig besucht — sind die Ruinen der Maya bei Copan. Etwa im 10. Jahrhundert von den Maya unter ungeklärten Umständen verlassen und wiederentdeckt von den Spaniern im Jahr 1570 ist die gesamte Anlage bestens auf Touristen und deren Wissenshunger in Bezug auf die Kultur der Maya und diese verlassene Stadt vorbereitet.

Wie Honduras überhaupt immer mehr in diese Richtung aktiv wird: Ökotourismus wird groß geschrieben in Honduras, und die Besucherzahlen steigen nicht zuletzt wegen der abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt in Honduras immer mehr. Beste Gelegenheit also, sich ein Land mit all seinen Vorzügen anzusehen, ohne bei seiner Reise durch Honduras Schaden an der Natur anzurichten.

Dazu kommen wie schon erwähnt einige Reservate, die ebenfalls einen Besuch lohnen. So gibt es in Honduras einen Nationalpark direkt an der karibischen Küste, wo neben Affen auch viele weitere Tiere sich eingerichtet haben und gut behütet von den Besuchern beobachtet werden können. So ist man hier in der Lage, Naturbesuche gleich mit anschließendem Wassersport zu verbinden, denn der Park liegt ja bereits an der Küste. Surfen, Tauchen oder auch ganz einfach Baden sind hier im warmen, klaren Wasser der Karibik möglich.

Nicht zuletzt bleibt der Kontakt zur einheimischen Kultur, die sich trotz spanischer Einflüsse viele originäre Aspekte bewahrt hat. Englisch wird dennoch nur an wenigen Orten gesprochen, mit Spanisch kommt man natürlich deutlich weiter. Generell gilt aber, dass man in Honduras wesentlich offener Gästen gegenüber ist, als man es in Mitteleuropa jemals wäre. Ein empfehlenswertes Land, mitten in Mittelamerika, mit einer bewegten Geschichte und einer ebenso lebendigen Gegenwart.

Creative Commons License photo credit: rapidtravelchai



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