Mexikos Sierra Madre Oriental


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Bergige Pinienwälder

Bergige Pinienwälder

Ein herrlicher Name für einen herrlichen Gebirgszug. Im Osten von Mexiko befindet sich die Sierra Madra Oriental, die ungefähr 1.000 Kilometer parallel zur Küste des Golfs von Mexiko verläuft. Der höchste Gipfel darin ist der Cerro Pena Nevada, etwa 4.000 Meter hoch.

Nicht zu verwechseln mit der Sierra Mader okzidental, die im Westen von Mexiko verläuft. In ihr ist es trockener als in den Regenwaldregionen des Landes.

Der Grund, weshalb man die Sierra Madre Oriental kennen könnte (und bereisen wollen könnte), liegt nicht allein in den Pinienwäldern, die hier weiträumig die Landschaft bestimmen. Darin befindet sich auch der berühmte Vulkan Popocatepetl, der vor 700.000 Jahren entstand und heute immer noch aktiv ist. Für die hier ansässigen Indios ist der Berg, bzw. Vulkan eine Gottheit. Die spanischen Eroberer errichteten rund um den Popocatepetl 14 Klöster, die seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Sein Name bedeutet “Rauchender Berg”. Diverse Legenden ranken sich um diesen Vulkan, von denen natürlich nicht klar ist, ob sie stimmen. Außerdem ist der Popocatepetl nicht der einzige Vulkan der Region, immerhin ist sein letzter Ausbruch aber schon über 1.000 Jahre her.

Doch die Sierra Madre Oriental bietet noch andere attraktive Aspekte. Aufgrund des so eigenen Bewuchses haben sich in der Sierra Madre Oriental zudem viele endemische Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Durch die Besonderheiten der lokalen geologischen Verhältnisse gibt es auch viele Höhlen im Gestein, die so manche Überraschung bieten.

Creative Commons License photo credit: parth joshi



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