Der Nationalpark Machalilla in Ecuador


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Auch Gürteltiere leben im Machalilla-Nationalpark

Auch Gürteltiere leben im Machalilla-Nationalpark

Ecuador besitzt eine ganze Reihe Nationalparks, von denen einer erwähnenswertesten der Nationalpark Machalilla ist. Er liegt in der Provinz Manabi in der Nähe der Stadt Puerto Lopez. Benannt ist er nach einem kleinen Fischerdorf, das sich in der Nähe des Parks befindet, Machalilla eben.

Von seinen knapp 750 Quadratkilometern Fläche umfassen 200 Quadratkilometer das Meer vor Ecuador, sprich einen (sehr kleinen) Teil des Pazifiks, der aber aufgrund seiner Fauna in Küstennähe besonders schützenswert ist. So pflanzen sich zum Beispiel Buckelwale bevorzugt in jenen Gewässern vor der Küste fort, die durch den Nationalpark Machalilla nun geschützt sind.

Natürlich leben darin die verschiedensten Tierarten, nicht weniger als 270 Vogelarten hat man zuletzt gezählt, dazu kommen Gürteltiere, zwei unterschiedliche Arten von Affen und eine große Zahl weiterer Säugetiere, die in dieser Region gefährdet sind.

Obwohl Ecuador bemüht ist, intensiv auf ökologisch verträglichen Tourismus zu setzen, bereiten die Auswirkungen des Tourismus in der Küstenregion dem Nationalpark Machalilla einige Sorgen. Hinzu kommt die stetige Abholzung von Regenwald.

Nicht zuletzt in eigenem Interesse hat der so sehenswerte Park deshalb auf seinem Gebiet einige Informationsstationen eingerichtet, die sich ausgiebig mit dem Thema Naturschutz und Ökologie befassen und seine Besucher informieren.

Spannendes Detail des Nationalparks Machalilla: Auf einer der beiden größeren Inseln im Gebiet des Nationalparks Machalilla, auf der Isla de la Plata, soll Francis Drake der Legende nach einen Schatz hinterlassen haben.

Allerdings hat diesen seit der Einrichtung des Parks 1979 noch niemand gefunden. Sicher kein schlechter Umstand, um das Interesse am Park hoch zu halten. Wer begäbe sich nicht gerne — zumindest gedanklich — auf Schatzsuche und verbindet so ein schönes Naturerlebnis mit ein bisschen Spannung?

Creative Commons License photo credit: Pedro Alonso.



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