Das Colca-Tal in Peru


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Der Canyon mit den Treppen dahinter

Der Canyon mit den Treppen dahinter

Valle de Colca oder Colca-Canyon heißt das Tal von Colca auf spanisch, das kein Tal, sondern eine Schlucht ist, ein Canyon eben. Allerdings ist er ein wahrlich außergewöhnlicher Canyon. Da wäre zunächst mal seine Tiefe, die, vom höchsten Berg der Umgebung gemessen 3.200 Meter erreicht, womit er der zweittiefste Canyon der Welt ist. Bei einer Messung vom normalen Rand aus erreicht er immer noch 1.200 Meter tiefe, der Grand Canyon in den USA ist etwa 1.800 Meter tief.

Außerdem fliegen über dem Canyon regelmäßig Kondore, die mit ihrer Spannweite von bis zu 3 Metern majestätisch in der Luft verweilen, die schwersten Greifvögel der Welt. Dazu kommt eine fantastische Landschaft, die etliche Touristen pro Jahr anlockt. Das ist aber noch nicht alles.

Dazu kommen Fels- und Höhlenmalereien von früheren Bewohnern dieser Region, deren Ursprung und Bedeutung noch nicht ganz geklärt ist. Und nicht zuletzt haben vergangene Kulturen riesige Teile des direkten Umlandes des Colca-Canyons in üppige Terrassen verwandelt. Dies geschah nicht etwa, um eine bessere Sicht auf oder in den Canyon zu haben, sondern um effizienter Landwirtschaft betreiben zu können. Einige wenige verbliebene alte Gehöfte zeugen ebenfalls von diesem Treiben.

Der Colca-Canyon ist der dritthäufigst besuchte Ort des ganzen Landes Peru, und das Tal bietet auch einige Orte, in denen auf alten angestammten Märkten lokale Spezialitäten erworben werden können sowie ein wenig kulturelle Luft der Einwohner des Colca-Canyons und seiner Region geschnuppert werden kann. Man benötigt trotz der enormen Höhenunterschiede nicht allzu viel Ausdauer, um einen Trip ins Colca-Tal zu bewältigen.

Creative Commons License photo credit: krebsmaus07



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