Gabriel Garcia Marquez wird 85


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So erschrieb sich Marquez den Nobelpreis

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Der wohl bekannteste lebende Schriftsteller aus ganz Südamerika ist der Kolumbianer Gabriel Garcia Marquez, der 1927 in Aracataca geboren wurde. Am 6. März feierte er seinen 85. Geburtstag. Er hat nicht nur Europa und den USA die Mentalität, das Leben und die Vorgänge in Südamerika näher gebracht. Auf der ganzen Welt werden seine Werke gelesen, deren berühmtestes zweifelsohne seine Familiensage “Hundert Jahre Einsamkeit” ist, die 1967 erschien. Bereits 1950 hatte er nach einem Jurastudium damit begonnen, sich mit Literatur und Poesie zu beschäftigen. Seine Werke listet selbst Wikipedia nur in einer Auswahl, da er so umfassend publiziert hat, dass kaum jemand alles erfasst hat, zumal er auch als Journalist tätig war.

Dabei ist sein Leben voller typischer Anekdoten für einen Schriftsteller: Als das Manuskript seines späteren Welterfolgs “Hundert Jahre Einsamkeit” fertig war, reichte das Geld nicht fürs Porto, so musste Gabriel Garcia Marquez es in zwei Teilen an den Verleger schicken. Inzwischen wurde das Buch 30 Millionen Mal auf der ganzen Welt verkauft.

Wie kein Zweiter steht er auch für die Vielfalt des kulturellen, aber auch politischen Lebens in Südamerika, wo dank des Spanischen als verbreitete Amtssprache weniger kulturelle Barrieren zwischen den einzelnen Nationen herrschen als im Vergleich in Europa.

Politisch war er immer aktiv, so gründete er mit dem Preisgeld des Literaturnobelpreises, den er vor 30 Jahren in Schweden erhielt, eine Tageszeitung in Kolumbien, er beschäftigte sich in der Zeit der Militärdiktaturen mit den zahllosen Entführungen und als er sich mit Fidel Castro verbrüderte, wurden in Chile, genauer in Valparaiso, einige Hundert seiner Bücher verbrannt.

Dennoch gilt er als Inbegriff eines integren Menschen, einer, der wenigen, die Südamerika und Kolumbien positiv repräsentieren. Allerdings geht es Gabriel Garcia Marquez leider nicht mehr besonders gut, er hat seit Jahren nichts mehr publiziert und er lebt zurückgezogen in Mexiko, wo es auch — zumindest für die Öffentlichkeit — keine großen Feierlichkeiten zu Ehren von Gabriel Garcia Marquez gab.

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